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Freitag, den 10.08.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks, Interviews, Gewinnspiele und Magazin zu finden.

Achterbahnrestaurant "Schwerelos"


Nicht nur Freizeitparks warten mit immer verrückteren Attraktionen auf ihre Besucher, auch in der Gastronomie geht der Trend zum "Gesamterlebnis Essen". Ein Beispiel dafür ist das im Jahr 2010 in Hamburg eröffnete Restaurant "Schwerelos". Was macht hier den besonderen Reiz für die Gäste – und vielleicht auch den ein oder anderen Achterbahnliebhaber – aus? In dieser ausgefallenen Gastronomie fliegen die lukullischen Genüsse über den Köpfen der Hungrigen bis direkt zu ihrem Platz. Eine Achterbahn für Speisen und Getränke macht es möglich.

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Speisen und Getränke rasen über die kurvenreiche Strecke
Das Konzept der Firma HeineMack® fand schon einige Jahre zuvor zum ersten Mal in Nürnberg seine Umsetzung und schnell wurde dem Investor und Betreiber des Restaurants "Schwerelos", Christian Steinbach, klar: "Das wird mein nächstes Lokal". Zum ersten Mal wurde in Hamburg dann ein Achterbahnrestaurant verwirklicht, dass sich nur auf einer Ebene befindet. Mehrere Schienen auf denen die Bestellungen entlangsausen, führen über die Köpfe der Besucher bis hin zu ihrem Platz. Bis zu 200 Gäste finden an insgesamt 17 Achterbahntischen platz und können das Spektakel hautnah miterleben. Dieses tolle Konzept fand auch im Europa-Park mit dem FoodLoop eine Erweiterung.

Parkscout hat mit Christine Böhm, Assistentin der Geschäftsleitung und zuständig für Marketing, gesprochen, um ein bisschen mehr über den Ablauf im Restaurant herauszufinden und ist dabei etwas spezieller auf die Besonderheiten der Lokalität eingegangen.

Parkscout: "Schwerelos" gleiten die Speisen über den Köpfen der Gäste zu ihren Plätzen. Wie genau ist das möglich?

Christine Böhm: Durch reine Schwerkraft: Die Speisen werden in kleinen Töpfchen über spezielle Aufzüge ca. 5 Meter hoch an die Decke gefahren und rutschen von dort aus über die Achterbahnschienen an die Tische. Die Bestellungen gehen in der Küche bzw. an der Theke ein und werden dort als Bon ausgedruckt. Darauf stehen die Tisch- und jeweilige Platznummer des Bestellers drauf und sie werden dann der Reihe nach bearbeitet. In der Küche wird in Töpfchen angerichtet und von dort über Schienen zur Versandstation geschickt. Ein Mitarbeiter ordnet durch eine farbige Markierung die richtigen Bestellungen dem entsprechenden Aufzug zu und los geht die flotte Fahrt.

Parkscout: Gibt es dann überhaupt noch Kellner im Restaurant?

Christine Böhm: Ja, darauf kann man absolut nicht verzichten. Beratung der Gäste und Service sind bei uns sehr wichtig, denn es gilt den Gästen den Ablauf zu erklären, Geschirr abzuräumen und die gute Kommunikation zu fördern.

Parkscout: Und das klappt es auch wirklich immer, dass die Bestellungen am Tisch ankommen oder geht auch schon mal was schief?

Christine Böhm: In der Test- und Startphase kam es hin und wieder vor, dass mal ein Schnitzel durch die Luft flog, aber diese Probleme haben wir schnell in den Griff bekommen und heute passiert es lediglich mal, dass ein Töpfchen stecken bleibt; dann kommt Starthilfe durch unseren Service.


Die Bestellungen schweben "schwerelos" über die Gäste hinweg

Parkscout: Das Gebäude, der Palmspeicher, steht unter Denkmalschutz. Führte das zu Problemen beim Bau des Restaurants? Worauf musste bei der Installation besonders geachtet werden?

Christine Böhm: Es erforderte tatsächlich eine sehr aufwendige Planung, um alle Richtlinien einzuhalten und man kann sagen: Es hat sich gelohnt. Die Immobilie unterstützt durch das spezielle Ambiente unser Konzept hervorragend. Allgemein war es recht kompliziert einen angenehmen Klang hinzubekommen. Anfangs war es recht laut durch die Geräusche und den Hall in einer so hohen Immobilie. Durch verschiedenste Dämmungen haben wir gute Lösungen erzielt: Schallschutz, Teppichboden und Grünpflanzen geben dem Raum ein angenehmes Flair.

Parkscout: Ist eine solche Anlage ebenso wartungsintensiv wie ihre großen Geschwister in Freizeitparks?

Christine Böhm: Das könnte man durchaus vergleichen. Täglich werden die Schienen gereinigt und poliert, damit auch alles reibungslos rutschen kann. Die Aufzüge werden regelmäßig gewartet und auch die Software erhält immer wieder Updates.

Parkscout: Was ist für Sie das beeindruckendste an dieser Anlage und warum sollte jeder einmal das "Achterbahn-Restaurant" Schwerelos besucht haben?

Christine Böhm: Es ist ein absolutes Spektakel für Groß und Klein, Jung und Alt. Das Faszinierende ist, dass es einfach bei allen Gästen immer ein Staunen und Verwunderung hervorruft - unterstützt durch funkelnde Wunderkerzen, die an vielen Töpfchen durch den Raum sausen wird das magische Erlebnis abgerundet und gerne öfter besucht - schließlich ist es eine tolle Entdeckung, die viele mit Freunden und Familie immer wieder erleben möchten - genau wie bei einer echten Achterbahn.

Weitere Impressionen aus dem "Schwerelos"
Bild links Bild rechts
  • Bild aus Fotogalerie<br />© Schwerelos & Zeitlos
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Für alle, die Lust bekommen haben, dieses rasante Achterbahnerlebnis der etwas anderen Art einmal selbst zu erleben, verlost Parkscout in Kooperation mit dem Restaurant "Schwerelos" je einen Verzehrgutschein im Wert von 40€, 30€ und 20€. Einfach unsere nachfolgende Gewinnspiel-Frage bis zum 24.08.2012 richtig beantworten, Deine Kontaktdaten absenden und mit ein wenig Glück rast schon bald Deine Bestellung auf der Achterbahn direkt an Deinen Tisch!

Gewinnspiel Achterbahnrestaurant

Die Gewinnspielaktion ist beendet!

M. Szymczak, Hamburg
K. Hermann, Senftenberg
J. Passlat, Winnweiler

Wir gratulieren allen Gewinnern!


Die Verlosung endet am 24.08.2012! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

© Parkscout/AM




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wann wird denn der Gewinner bekannt gegeben, August is ja eig. schon lange rum ;)

17.09.2012 15:03
Claus






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