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Im Zoo Heidelberg steht ein flatternder Sommer ins Haus. In vielen Volieren und Gehegen piept der Nachwuchs: Kolben- und Mandarinenten gibt es gleich Duzendweise. Ein ornithologischer Leckerbissen ist der junge Milchuhu, der bereits vorsichtig über den Nestrand lugt – die Zucht von Milchuhus gehört zu den besonderen Seltenheiten in Zoologischen Gärten.
Eine besondere Wohngemeinschaft hat sich an der Voliere der Waldrappen gebildet: Oben auf der Voliere brütet ein Paar Weißstörche – in der Voliere darunter ein Paar Schwarzstörche. Die schwarzen Waldrappen haben ein nicht weniger besonderes Brutgeschäft zu erledigen. Da an Waldrappen aus der Heidelberger Zucht zur Zeit kein Bedarf ist, haben die Tierpfleger die Eier der Waldrappen gegen solche von Roten Sichlern ausgetauscht. Nun brüten die schwarzen Waldrappen die Eier der Roten Sichler aus und füttern auch die Jungen der lebhaft gefärbten Verwandten, die allerdings als Jungvögel noch schwarz gefärbt sind. Währenddessen haben die Roten Sichler in der Voliere nebenan ein neues Gelege produziert, das sie nun selbst ausbrüten dürfen. "So erzielen wir bei den Roten Sichlern eine höhere Anzahl Jungvögel, auf die andere Zoos schon dringend warten," erläutert Tierpfleger Thomas Bersch, Leiter des Vogelreviers im Zoo.
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Donnerstag, den 28.05.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Auf breiten Schwingen in den Sommer
Eine besondere Wohngemeinschaft hat sich an der Voliere der Waldrappen gebildet: Oben auf der Voliere brütet ein Paar Weißstörche – in der Voliere darunter ein Paar Schwarzstörche. Die schwarzen Waldrappen haben ein nicht weniger besonderes Brutgeschäft zu erledigen. Da an Waldrappen aus der Heidelberger Zucht zur Zeit kein Bedarf ist, haben die Tierpfleger die Eier der Waldrappen gegen solche von Roten Sichlern ausgetauscht. Nun brüten die schwarzen Waldrappen die Eier der Roten Sichler aus und füttern auch die Jungen der lebhaft gefärbten Verwandten, die allerdings als Jungvögel noch schwarz gefärbt sind. Währenddessen haben die Roten Sichler in der Voliere nebenan ein neues Gelege produziert, das sie nun selbst ausbrüten dürfen. "So erzielen wir bei den Roten Sichlern eine höhere Anzahl Jungvögel, auf die andere Zoos schon dringend warten," erläutert Tierpfleger Thomas Bersch, Leiter des Vogelreviers im Zoo.
© Parkscout / Zoo Heidelberg










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