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Seit einigen Tagen bewegen sich große Ungetüme auf der ehemaligen Steppenrinder- und Zebraanlage. Sie sind feuerrot oder knallgelb, bewegen sich aufgrund ihrer Größe langsam und machen oftmals lauten Krach. Nein - es sind keine neuen Tiere im Zoopark eingetroffen, es handelt sich um schwere Baumaschinen.
Während alles an Mützen, dicke Jacken und Winterkälte denkt, haben die Zooparkmitarbeiter gerade Afrika, Graslandschaften und große Tierherden geistig vor Augen. Denn am Fuß des Roten Bergs ist der Startschuss für die Afrikasavanne gefallen. Das alte Seelöwenbecken ist abgerissen, die Zäune sind gefallen und die Grenzstraße zwischen beiden Anlagen wird beseitigt. Zukünftig werden Antilopen, Zebras und Strauße die gesamte Fläche nutzen können. Wo immer es geht, wird alte Bausubstanz erhalten. So ist der ehemalige Zebustall eines der ältesten Stallgebäude seit Beginn der 50 jährigen Zooparkgeschichte. Und Bewährtes soll man schließlich – nicht nur aus Kostengründen – beibehalten. Die Zebras leben derzeit auf dem alten Zooparkplatz direkt neben den Damhirschen. Übrigens: nicht die Leitstute, sondern Zebramutter "Schnecke" war die erste, die mutig den Gang zwischen der Zebraanlage und dem neuen Domizil betrat. Sie wanderte gemütlich mit ihrem Fohlen auf die ehemalige Parkplatzfläche, der Rest der Herde folgte mit Abstand. Und was sagen die Zebras und Damhirsche zu den jeweils neuen Nachbarn? Nichts – es ist, also ob sie schon immer benachbart gewesen wären.
Im Frühjahr steht übrigens für beide Gruppen ein Umzug an. Die Zebras ziehen in die Afrikasavanne, die Damhirsch in ein großes, begehbares Gehege auf dem Plateau. Bis dahin, müssen Bagger und Co. jedoch noch viele Stunden rührig sein. Und wer als Besucher im Zoopark nun den Baulärm hört, sollte sich freuen, dass bald für Mensch und Tier etwas Neues entstanden ist, das man dann lange Zeit in Ruhe genießen kann.
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Dienstag, den 20.10.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Bagger und Co. im Zoo
Während alles an Mützen, dicke Jacken und Winterkälte denkt, haben die Zooparkmitarbeiter gerade Afrika, Graslandschaften und große Tierherden geistig vor Augen. Denn am Fuß des Roten Bergs ist der Startschuss für die Afrikasavanne gefallen. Das alte Seelöwenbecken ist abgerissen, die Zäune sind gefallen und die Grenzstraße zwischen beiden Anlagen wird beseitigt. Zukünftig werden Antilopen, Zebras und Strauße die gesamte Fläche nutzen können. Wo immer es geht, wird alte Bausubstanz erhalten. So ist der ehemalige Zebustall eines der ältesten Stallgebäude seit Beginn der 50 jährigen Zooparkgeschichte. Und Bewährtes soll man schließlich – nicht nur aus Kostengründen – beibehalten. Die Zebras leben derzeit auf dem alten Zooparkplatz direkt neben den Damhirschen. Übrigens: nicht die Leitstute, sondern Zebramutter "Schnecke" war die erste, die mutig den Gang zwischen der Zebraanlage und dem neuen Domizil betrat. Sie wanderte gemütlich mit ihrem Fohlen auf die ehemalige Parkplatzfläche, der Rest der Herde folgte mit Abstand. Und was sagen die Zebras und Damhirsche zu den jeweils neuen Nachbarn? Nichts – es ist, also ob sie schon immer benachbart gewesen wären.
Im Frühjahr steht übrigens für beide Gruppen ein Umzug an. Die Zebras ziehen in die Afrikasavanne, die Damhirsch in ein großes, begehbares Gehege auf dem Plateau. Bis dahin, müssen Bagger und Co. jedoch noch viele Stunden rührig sein. Und wer als Besucher im Zoopark nun den Baulärm hört, sollte sich freuen, dass bald für Mensch und Tier etwas Neues entstanden ist, das man dann lange Zeit in Ruhe genießen kann.
© Parkscout / Thüringer Zoopark










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