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Montag, den 03.10.2005 | Dieser Beitrag ist in der Rubrik Freizeitparks zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Bakken


Den ältesten Freizeitpark der Welt findet man mitnichten in den USA, sondern im dänischen Kopenhagen. Und es handelt sich dabei auch nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, um den berühmten Tivoli der Stadt, sondern um die Ganzjahreskirmes Bakken, auf der sich bereits seit 1583 die Kopenhagener oft und gerne vergnügen.

Nostaligischer Holzachterbahnspaß
Alleine schon die klassische Holzachterbahn „Rutschebanen“, die seit über 70 Jahren ihre Runden dreht, ist einen Besuch wert. Der Zug durchfährt die windschiefe Strecke dabei mit einem beachtlichen Tempo und wird nur durch eine mitfahrende Person manuell so abgebremst, daß er in den engen Kurven nicht herausgeschleudert wird. Die beachtliche Airtime, die an manchen Stellen auftritt, zeigt deutlich, daß die Achterbahn-Konstrukteure auch schon am Anfang des 20. Jahrhunderts genau wußten, wieviel Spaß deratige Kräfte machen können. Auch der „Mine Train Ulven“ ist für eine kleine Überraschung gut. Von außen kaum ensehbar wartet gleich nach dem Lift ein beeindruckender Drop, der nicht nur recht steil ist, sondern auch in den Boden hinein eingearbeitet wurde.

Bei „Racing“, einer über 30 Jahre alten Kirmes-Anlage, flitzen die einzelnen Wagen im wahrsten Sinne des Wortes über die Strecke. Gerade ältere Semester dürften eine solche Anlage sicher noch von Volksfesten aus ihrer Kindheit gut in Erinnerung haben, abe auch heute macht ein solcher Coaster immer noch jede Menge Spaß. „Mariehonen“ rundet schließlich das Angebot der vorhandenen Achterbahnen ab – eine Kinderachterbahn mit einem netten „Extra“: Kurz nach dem Lift stoppt der Zug nämlich kurz für eine kleine „Winkepause“, bei der die Kleinen ihren Eltern kurz zuwinken sollen – ein Fest für alle Eltern, die den Fotoapperat griffbereit haben.

Mit dem Fire Ball in die Lüfte
Noch mehr Action

In Bakken wechseln sich Action und familiengerechte Attraktionen kontinuierlich ab. Für die adrenalinsüchtige Klientel sorgen die verschiedensten Karussells für gute Laune: Von der Drehschaukel „Fire Ball“ über eine klassische Enterprise bis hin zum Überkopfkarussell „Extreme“ wird hier so einiges geboten. In Bakken findet man auch den „Double Shot“, einer Art Free Fall, bei dem man aber nicht nur nach oben sondern auch wieder zurück geschossen wird.

Empfindlichere Naturen sollten vielleicht eher die etwas ruhigeren Karussells versuchen wie das Teetassenkarussell „Kaffeekoppen“ oder einen sehr schön thematisierten Polypen. Empfehlenswert ist auch eine Reise mit der interaktiven Themenfahrt „Safari“, bei der man so manches wilde Tier virtuell während der Fahrt erlegen muß. Auch die Wildwasserbahn „Vandrutschebanen“ ist ein Spaß für die ganze Familie, besonders wenn das Thermometer etwas höhere Temperaturen anzeigt.

Mine Train Ulven
Freier Eintritt

Bakken hat ein sehr großes und umfangreiches Gastronomieangebot, bei dem man die unterschiedlichsten kulinarischen Spezialitäten in einer seltsam prickelnden Atmosphäre genießen darf, die sich von der auf deutschen Kirmessen doch recht deutlich unterscheidet. Die vielfältigen Spielangebote, die überall zu finden sind, laden zum Verweilen und vor allem zum Mitmachen ein – es ist schon recht schwer, sich der einmaligen Faszination, die Bakken umgibt, zu entziehen. Eine große Showbühne, auf der im Laufe der Saison alle möglichen Unterhaltungskünstler auftreten, macht einen Besuch im weltweit ältesten Freizeitpark perfekt.

Das Konzept von Bakken unterscheidet sich doch recht deutlich von dem der hierzulande ansässigen Freizeitparks: Der Eintritt ist hier nämlich kostenlos, die Attraktionen und Fahrgeschäfte müssen entweder einzeln bezahlt werden oder sind in einem speziellen All-inclusive-Bändchen enthalten, das man vor dem Betreten des Parks kaufen kann.

Leider ist Bakken außerhalb Dänemarks trotz seines wirklich sehenswerten Angebotes kaum bekannt und steht ein wenig im Schatten des bei den Touristen weitaus beliebteren Tivoli Gardens. Wer sich jedoch in Kopenhagen aufhält, sollte dem Park trotzdem unbedingt einen kleinen Besuch abstatten, da er der bekannten innerstädtischen Konkurrenz zumindest attraktionsmäßig mindestens ebenbürtig ist.



© parkscout/MV




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