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Was man sich unter einem Nyala vorstellen kann, ist nicht jedem Besucher vor dem Betreten des Zoos geläufig. Den aus der Swahili-Sprache stammenden Namen trägt eine Antilopen-art, die wissenschaftlich Tragelaphus angasii genannt wird. Der Gattungsname, der über-setzt soviel wie Bock-Hirsch bedeutet, charakterisiert die Antilope schon ein wenig mehr. Wie rehbraun weißgestreifte Hirschkühe sehen die Weibchen aus, während die dunkelschwarzen Böcke mit orangefarbenen "Socken" spiralig gedrehte Hörner tragen.
Eben bei den hier beschriebenen Tieren stellte sich am 7. August auf der Freianlage uner-wartet Nachwuchs ein. Das Jungtier, das unverzüglich in den Innenstall gebracht wurde, blieb dort auch die ersten 2 Lebenswochen und wurde dann unter Beobachtung vorsichtig an die Außenanlage gewöhnt. Hier wird es auch den ersten Kontakt zu unseren Flusspferden aufnehmen; denn diese haben später Zugang zu einem Teil der Freianlage. Die Kälber der Nyalas führen auch in ihrer südostafrikanischen Heimat etwa 3 Wochen lang ein sehr verstecktes Dasein. Es handelt sich um so genannte Ablieger, die nicht sofort ihrer Mutter folgen. Diese Verhaltensweise schützt sie vor Fressfeinden.
Die Berliner Nyala-Gruppe besteht nun aus drei Tieren, dem 3jährigen, ursprünglich aus Kre-feld stammenden Vater, der 9jährigen Hannoveraner Mutter und dem jüngsten Berliner Zögling. Das kleine Weibchen sorgt bei seinen Erkundungsgängen für Belebung der Anlage, lässt sich derzeit aber selbst noch von den ebenfalls hier ansässigen Nilgänsen einschüch-tern, so dass ihm zeitweise immer noch eine Versteckmöglichkeit im Nachtstall angeboten werden muss. Die beste Chance, die komplette Familie zu beobachten, besteht für die Besucher zumeist an den Vormittagsstunden, an denen das Junge seine Hauptaktivitätsphasen zeigt.
Montag, den 24.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Berlin: Nyala-Nachwuchs am Flusspferdhaus
Eben bei den hier beschriebenen Tieren stellte sich am 7. August auf der Freianlage uner-wartet Nachwuchs ein. Das Jungtier, das unverzüglich in den Innenstall gebracht wurde, blieb dort auch die ersten 2 Lebenswochen und wurde dann unter Beobachtung vorsichtig an die Außenanlage gewöhnt. Hier wird es auch den ersten Kontakt zu unseren Flusspferden aufnehmen; denn diese haben später Zugang zu einem Teil der Freianlage. Die Kälber der Nyalas führen auch in ihrer südostafrikanischen Heimat etwa 3 Wochen lang ein sehr verstecktes Dasein. Es handelt sich um so genannte Ablieger, die nicht sofort ihrer Mutter folgen. Diese Verhaltensweise schützt sie vor Fressfeinden.
Die Berliner Nyala-Gruppe besteht nun aus drei Tieren, dem 3jährigen, ursprünglich aus Kre-feld stammenden Vater, der 9jährigen Hannoveraner Mutter und dem jüngsten Berliner Zögling. Das kleine Weibchen sorgt bei seinen Erkundungsgängen für Belebung der Anlage, lässt sich derzeit aber selbst noch von den ebenfalls hier ansässigen Nilgänsen einschüch-tern, so dass ihm zeitweise immer noch eine Versteckmöglichkeit im Nachtstall angeboten werden muss. Die beste Chance, die komplette Familie zu beobachten, besteht für die Besucher zumeist an den Vormittagsstunden, an denen das Junge seine Hauptaktivitätsphasen zeigt.
© Parkscout / Zoo Berlin










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