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Achtsam bewachen die beiden erwachsenen Berliner Blessböcke derzeit ihren ersten ge-meinsamen Nachwuchs. Gerade 2 Wochen alt ist das hellbraun gefärbte Kalb und schon recht munter. So könnte es den gemeinsam auf der Afrika-Savanne lebenden Großen Kudus oder Straußen schon einmal lästig werden. Beschützend (vielleicht auch nur sein Weibchen beherrschend) vertreibt der Vater zuweilen selbst die winzigen Straußenküken, wenn sie der Familie zu nahe kommen.
Der am 2. Juli geboren Blessbock ist ein Männchen und zeigt sich bereits jetzt schon recht selbstbewusst. Da er aufmüpfig ist und viel "herum kaspert", wurde er von den Tierpflegern kurzerhand "Kasper" genannt. Als Männchen muss er sich später (nach dem 4. Lebensjahr) auch in einem eigenen Territorium behaupten können. Die Weibchen sind zeit ihres Lebens etwas geselliger und auch der tierpflegerische Umgang fällt mit ihnen leichter. Die Böcke hingegen sind wie die meisten Kuhantilopen nicht immer umgänglich. Mit ihren leierförmigen Hörnern sind sie gerne bereit, auch kräftigere Gegner zu attackieren. Dass heißt, selbst bei ihrer Versorgung im Zoo ist Vorsicht geboten. Streitigkeiten werden "kniend" (auf den Handwurzelgelenken) ausgetragen – oftmals nur mit Hilfe berührungsloser Impo-nierattacken. Namen gebend für die überwiegend dunkelbraun gefärbte Antilope war ihre weiße Stirnbles-se. Ebenfalls weiß sind Bauch und Beine. Die nur in Südafrika vorkommenden Blessböcke waren bereits der Ausrottung sehr nahe. Auch Zuchten in Menschenobhut trugen dazu bei, dass sich ihr Bedrohungsstatus verbessert hat.
Donnerstag, den 16.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Blessböckchen "Kasper"
Der am 2. Juli geboren Blessbock ist ein Männchen und zeigt sich bereits jetzt schon recht selbstbewusst. Da er aufmüpfig ist und viel "herum kaspert", wurde er von den Tierpflegern kurzerhand "Kasper" genannt. Als Männchen muss er sich später (nach dem 4. Lebensjahr) auch in einem eigenen Territorium behaupten können. Die Weibchen sind zeit ihres Lebens etwas geselliger und auch der tierpflegerische Umgang fällt mit ihnen leichter. Die Böcke hingegen sind wie die meisten Kuhantilopen nicht immer umgänglich. Mit ihren leierförmigen Hörnern sind sie gerne bereit, auch kräftigere Gegner zu attackieren. Dass heißt, selbst bei ihrer Versorgung im Zoo ist Vorsicht geboten. Streitigkeiten werden "kniend" (auf den Handwurzelgelenken) ausgetragen – oftmals nur mit Hilfe berührungsloser Impo-nierattacken. Namen gebend für die überwiegend dunkelbraun gefärbte Antilope war ihre weiße Stirnbles-se. Ebenfalls weiß sind Bauch und Beine. Die nur in Südafrika vorkommenden Blessböcke waren bereits der Ausrottung sehr nahe. Auch Zuchten in Menschenobhut trugen dazu bei, dass sich ihr Bedrohungsstatus verbessert hat.
© Parkscout / Zoo Berlin










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