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Montag, den 21.06.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Ferienparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Center Parcs Moselle


Mit der Familie einen entspannten Urlaub mitten in der Natur genießen, der selbst Luxusansprüchen gerecht wird, aber dennoch bezahlbar ist und obendrein mit einer hervorragenden Ökobilanz glänzen kann – geht nicht? Geht doch! Das neue Schmuckstück der Center Parcs Gruppe im französischen Lothringen, knapp 98 km von der deutschen Grenze entfernt, setzt in einigen Belangen neue Maßstäbe.

Innenansicht
Im ersten Moment klingt es vielleicht Paradox: Ein rund 250 Millionen Euro teures Luxus-Feriendorf entsteht mitten im prächtigen Lothringer Wald und erfüllt nicht nur die Träume der Gäste, sondern verzückt auch Umweltschützer. Das Geheimnis ist schnell gelüftet, wenn man erfährt dass ein Großteil der Kosten durch besonders umweltschonende Bauweise verursacht wurde.

Zusätzlich sorgen die Energiegewinnung aus Biomasse und der Einsatz modernster und energiesparender Technik vor allem im Schwimmbad dafür, dass ein Großteil der Anlage sich selbst versorgen kann. Bei unzähligen kleineren und größeren Details wurde schon während der Planung oder auch während der Umsetzung jeweils die ökologisch "beste" Variante realisiert und so der positiven Seite der Öko-Bilanz zugebucht.

Auch der Standort ist nicht ohne Rücksicht auf die vorhandene Natur ausgewählt worden, sondern hilft im Prinzip eher zur Regenerierung eines Areals das vom Sturmtief "Lothar" arg gebeutelt wurde: Als der mächtige Sturm vor einigen Jahren übers Land zog, schnitt er tiefe Wunden in den Wald mit seinem durchschnittlich 35 Meter hohem Baumbewuchs. Eben in jene Schneisen wurden nunmehr die Ferienhäuser und die gigantische Zentralanlage mit Market Place, Restaurants, Shops und dem "Aqua Mundo" Bad gebaut. Eine einmalige Idee, die Sie zusammen mit den Experten des WWF (World Wide Fund for Nature) realisiert wurde. Die Umweltschützer waren bereits von Anfang an in die Planungen eingebunden und überwachten auch sämtliche Bauabschnitte bis hin zu den Aufforstungsarbeiten, die für die nächsten Jahrzehnte bereits detailliert vorgeplant sind.
Haus mit Terrasse
Den Ferienwohnungen merkt man die Grundidee bereits von außen an: Sämtliche aus Holz errichteten Gebäude liegen in unmittelbarer Nähe des prächtigen Waldes und Vogelgezwitscher begrüßt die Gäste gleich bei der Anreise – vielleicht ergänzt durch Froschgequake aus dem nahen Teich. Näher dran an der Natur geht kaum. Natürlich sind alle künstlich angelegten Beete und Felder zur Zeit noch im Anwuchs befindlich – jedoch kann bereits jetzt erahnt werden, wie perfekt sich diese in das Gesamtbild einfügen werden, wenn erst einmal 1-2 Jahre vergangen sind. Der positive Eindruck setzt sich in den Gebäuden fort: Bis auf einen Backofen sind diese komplett eingerichtet und sämtliche sogar mit Spülmaschinen versehen. Das spart gegenüber der Handwäsche Energie, Wasser und nebenbei auch wertvolle Urlaubszeit für die Gäste – Gewinner auf allen Seiten. Für gemütliche Abende steht ein offener Kamin schon in den Standardgebäuden zur Verfügung. Die teureren Varianten zeichnen sich durch mehr Bäder, zusätzliche Sprudelbäder und Saunen oder Fernseher aus. Gemütlich ist es aber wohl in jeder Unterkunft. Wichtig für Behinderte Gäste: Bei Rechtzeitiger Vorbestellung steht ein eigener PKW-Stellplatz am Haus zur Verfügung. Ein Luxus, der sonst selbst bei den VIP Häusern nicht möglich ist – denn der gesamte Park ist grundsätzlich Autofrei. Ausreichende Stellflächen sind aber überall in bequemer Geh-Entfernung vorhanden.


Das Aqua Mundo Bad ist ein Paradies für Kinder
In der Mitte des Parks liegt das "grüne Herz" – ein 100 Hektar großes Waldstück, in dem normalerweise ein ganzer Center Parc Platz finden würde. Die dadurch etwas längeren Wege von den äußersten Gebäuden zur Zentralanlage können aber per Mietfahrrad (teils mit Elektromotor), Golfmobil oder dem eigenen Shuttlezug bewältigt werden. Etwa Mittig der Unterkünfte befinden sich mehrere Restaurants und Shops, sowie das spektakuläre Erlebnisbad nebst Riesenrutschen, Wellenbad, Strömungskanal und Kinderbereich. Besonders Kinder werden hier sicher gerne den ganzen Tag verbringen.

Doch auch für Freunde der Botanik gibt es einiges zu entdecken: Dutzende exotische Pflanzenarten, natürlich keine davon vom Aussterben bedroht oder auf Artenschutzlisten, wurden im Aqua Mundo und dem Marketplace angepflanzt. Von deckenhohen Palmen über beeindruckende Schlingpflanzen, riesigen Blüten bis zu Fleisch fressenden Kannenpflanzen reicht das Spektrum. Weiterhin stehen ein Bowling-Center, Wellnessbereich und weitere Sportangebote vom Bootsverleih bis zum Bogenschießen zur Verfügung. Kletterfreunde werden von dem Hochseilgarten begeistert sein, der zwischen Zentralanlage und dem Bauernhof angelegt wurde, während der Hof selbst ein wahres Kinderparadies ist: Vom Streichelzoo über ein spezielles Kinderrestaurant bis hin zu den beiden großen und wunderschön gestalteten Spielplätzen (einer Innen und einer Außen) lädt alles zum Erkunden und spielen ein. Überhaupt ist der ganze Park sehr kinderfreundlich und es verwundert kaum, dass nahezu überall Kinderlachen zu hören ist.

Details zu Energie- und Wasserersparnis

Die schon optisch beeindruckenden Dachkonstruktionen mit ihren aufwändigen Holzstützen sind sowohl im Bereich des Zentralgebäudes als auch des Aqua Mundo mit zentral gesteuerten Öffnungen versehen. Diese ermöglichen eine perfekte Wärmeregulierung und eine natürliche Belüftung. Das Wasser der Außenbecken kann nachts in den Innenbereich gepumpt und so eine zu schnelle Auskühlung verhindert werden. Zusammen mit der alternativen Energiegewinnung eine jährliche Energieersparnis von 1.020 MWh und einer CO²-Reduzierung von 2.900 Tonnen, was etwa 1.600 PKW mit einer Fahrleistung von je 15.000km entspricht. Außerdem wird das Wasser in den Schwimmbecken durch umgekehrte Osmose energieeffizient aufbereitet. Dieser Prozess ermöglicht die Wiederverwendung von 60 Prozent des durch die Filter der Becken abfließenden Wassers und resultiert in der Einsparung von 20.000 Kubikmeter Wasser jährlich.






© Parkscout / JM




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Ich habe den Park zusammen mit drei weiteren Personen vom 21.Mai für 4 Tage also kurz nach offizieller Eröffnung besucht. Der Park selber gefiel uns sehr gut, auch das Aquamundo mit seinem Waterplayhouse und den vielen Wasserrutschen sowie der Wildwasserbahn, Wasserpiste, Strömungskanal im Außenbereich ist einmalig. Es fehlt hier einfach an gar nichts, für jeden ist bestimmt etwas dabei. In den letzten Jahren haben wir schon einige Parks in Deutschland und den Niederlanden besucht, doch dieser war bis jetzt der Beste. Obwohl der Park ja ganz neu ist, gibt es einen sehr großen Bestand an alten großen Bäumen, auch die künstl. angelegten Seen mit einem mehrere Kilometer langen Ausläufer sind toll. Die Zugangswege sind neu und schön gestaltet.

Leider war die Anreise trotz Navigation wegen einer Straßensperrung etwas kompliziert. Wir mussten ca. 5km vor dem Park einen Umweg von über 20 km in Kauf nehmen. Auf diesem Umweg stellten wir fest, dass wir nicht die Einzigen waren, die zu dem neuen Park wollten und die Orientierung verloren hatten. Dort angekommen ging das Einchecken recht schnell obwohl einige Autos vor uns waren.

Vom Check -in ging es dann mit dem Auto zu unserem Bungalow der im Bereich „S“ war. In diesem Park kann man wie in dem Park Het Merdal mit dem Auto außen herum bis zum Haus fahren um auszuladen, und stellt das Auto danach auf einem nahegelegenen Parkplatz, der zu dieser Häusergruppe gehört ab. Für einige wenige Häuser die für Besucher mit Rollstuhlfahrer geeignet sind, gibt es einen PKW Abstellplatz direkt vor dem Haus.

Centerpark Fans oder Besucher die ein Haus im Bereich 600 – 999 buchen möchten, sollten sich Fahrräder o. Ä. mitnehmen oder ausleihen..

In dem riesigen Cycle Shop kann man nicht nur Fahrräder und Kettcars für die Kids mieten, sondern auch Segways oder Golfcaddys/wagen mit Elektroantrieb für 4, 6 oder sogar mehr Personen ausleihen. Es ist auch der erste Cycle Shop wo ich Elektro- Fahrräder gesehen habe.

Durch Park fährt auch täglich (auch am An und Abreisetag) ein Zug von 8-14 Uhr und von 17-22 Uhr, allerdings nicht durch den kompl. Park. Von den Haltestellen bis zum Haus oder Market Dome muss man immer noch ein Stück weit gehen. Auch vermute ich mal, dass wenn der Park mal voll ausgebucht ist, es hier zum Engpass kommen wird. Der Zug, der nicht auf Schienen fährt, kann nun mal nur eine bestimmte Anzahl von Personen befördern.

Wir hatten ein VIP Haus gebucht, welches auch von der Ausstattung sehr schön war, jedoch fehlten im Haus bzw. im Bad die Spiegel. Von der im Internet angepriesenen Überdachung über der Terrasse konnten wir leider auch nichts feststellen, lediglich ein etwa 50cm großer Vorsprung am Haus war dort zum Schutz vor Regen. Eine Nutzung ist also bei schlechtem Wetter nur bedingt möglich

Die Küche war gut eingerichtet mit Mikrowelle und Spülmaschine (es gibt auch eine Senseo Kaffeemaschine!), jedenfalls im VIP Haus.

Mit dem Fernseher hatten wir allerdings so unsere Probleme, denn alle 10min hatten wir kein Bild mehr, sondern nur noch Schnee. Der Fehler war aber im ganzen Park und lag nicht am Fernsehgerät. Man bekommt dort auch Deutsche Programme, zwar nicht alle, aber eine ganze Menge. Auch die Sauna im Haus war defekt, trotz mehrerer Anrufe und Reklamationen am Info Center, wurde diese erst am Abend vor der Abreise repariert. Dabei hat Centerparcs auf dem Küchentisch einen Aufsteller, der eine zügige Beseitigung von Mängeln oder Störungen innerhalb von 30 min verspricht. Leider jedoch nicht bei uns.

Die Mitarbeiter in diesem Park sind sehr freundlich, und viele sprechen auch gut deutsch, so das man sich gut verständigen kann.

Die Angebote der Restaurants finde ich jedoch verbesserungsbedürftig ins besondere das Frühstücksbuffet (von 7.30 bis 10 Uhr) ist recht mager in der Auswahl gegenüber den von mir bis jetzt besuchten Parks. Die Auswahl an Brot und Brötchen sowie Wurst und Käse ist sehr mager. Dafür gibt es Weisbrot und Croisants an Mass. Wer hier wie in den meisten anderen Parks morgens sein Spiegelei selber machen möchte hat leider Pech gehabt, gibt es nicht. Die Preise in den Restaurants sind auch teurer als in den Niederlanden oder Deutschland.

Der Lebensmittelmarkt hat auch nicht die Auswahl die ich bisher aus De Kempervennen, Het Merdal, Het Heijderbos, Bispinger Heide o. A. kenne. Die Kühltheke/ Auswahl an Fleisch ist sehr klein, dafür die Preise sehr hoch. 1 Liter Mich kostet z.B. 2,90 Euro. Wer sparen oder aufs Geld achten muss, sollte sich vorher mit Getränken und Lebensmitteln eindecken und mitnehmen, denn der nächste Supermarkt ist mit dem Auto 25 Minuten vom Park entfernt. Der nächste Ort bietet keine Einkaufsmöglichkeit und hat nur ca. 35 Einwohner.

Das Pfannekuchenhaus oder die Creperia (bis 22 Uhr geöffnet) befindet sich außerhalb vom Marketdome und ist direkt neben dem riesigen Bauernhof wo auch der Kids Club ist. Außer süßen und herzhaften Creps gibt es hier auch verschiedene Salate. Die Qualität ist hier recht gut, wenn auch nicht ganz billig.

Im Großen und Ganzen war der Aufenthalt sehr schön, obwohl wir nur Regen hatten. Ich kann den Park empfehlen, man sollte sich jedoch im Klaren sein, das bei einem neuen Park das Ein oder Andere nicht ganz fertig ist. (einige Häuser waren noch nicht bezugsfertig). Das Aquamundo war zu unserem Zeitpunkt zwar vollständig in Betrieb, jedoch die Außenanlage war noch nicht mit Stühlen oder Liegen ausgerüstet. (Man stellte gerade ein paar Stühle auf) Wir werden im nächsten Jahr oder zu einem späteren Zeitpunkt den Park in Frankreich noch mal aufsuchen

24.06.2010 09:29
Markus Heßler






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