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Auch wenn der Zooalltag für die Mitarbeiter derzeit nicht unbeschwert voranschreitet, geht das Leben der Zootiere doch seinen ganz natürlichen Gang.
Problemlos haben sich passend zum wochenendlichen Laufspektakel, dem Berlin-Marathon, zwei große Laufvögel im Zoo eingelebt. Nach mehrjähriger Abstinenz zogen wieder zwei der selten in Zoos gehaltenen Darwin-Nandus auf die Südamerikaanlage des Erweiterungsgeländes. Das im Mai 2007 in Tschechien geschlüpfte Pärchen war am 20. August eingetroffen. Hier wurde es zunächst an Innenstallungen und Futter gewöhnt, um sich jetzt mit anderen südamerikanischen Tierarten auf der Freianlage zu präsentieren.
Diese kleinere der zwei Nandu-Arten wurde von Charles Darwin während der Beagle-Expedition entdeckt. Die knapp einen Meter hohen und 15-25 kg schweren Laufvögel unterscheiden sich vom etwas größeren, gewöhnlichen Nandu durch perlartige weiße Gefiederflecken auf dem Rücken. In ihrer chilenischen und argentinischen Heimat – in den Anden und in Patagonien – stehen die bedrohten Tiere unter Schutz, so dass man hoffen kann, dass die Art mittelfristig nicht aussterben muss.
Donnerstag, den 25.09.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Darwin-Nandus – Seltene Neuankömmlinge im Zoo Berlin
Problemlos haben sich passend zum wochenendlichen Laufspektakel, dem Berlin-Marathon, zwei große Laufvögel im Zoo eingelebt. Nach mehrjähriger Abstinenz zogen wieder zwei der selten in Zoos gehaltenen Darwin-Nandus auf die Südamerikaanlage des Erweiterungsgeländes. Das im Mai 2007 in Tschechien geschlüpfte Pärchen war am 20. August eingetroffen. Hier wurde es zunächst an Innenstallungen und Futter gewöhnt, um sich jetzt mit anderen südamerikanischen Tierarten auf der Freianlage zu präsentieren.
Diese kleinere der zwei Nandu-Arten wurde von Charles Darwin während der Beagle-Expedition entdeckt. Die knapp einen Meter hohen und 15-25 kg schweren Laufvögel unterscheiden sich vom etwas größeren, gewöhnlichen Nandu durch perlartige weiße Gefiederflecken auf dem Rücken. In ihrer chilenischen und argentinischen Heimat – in den Anden und in Patagonien – stehen die bedrohten Tiere unter Schutz, so dass man hoffen kann, dass die Art mittelfristig nicht aussterben muss.
© Parkscout / Zoo Berlin










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