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Mittwoch, den 05.05.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Erlebnisbäder und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Die erste Doppellooping-Rutsche der Welt


Artwork der Rutsche
Das Wave ist das größte Erlebnisbad in Tirol. Auf über 4.000 Quadratmetern erstrecken sich hier drei eigenständige Erlebniswelten, die jährlich rund 250.000 Besucher anziehen: Erlebnisbad, Isla Sola und Saunaresidenz der Römer. Seit März 2010 verfügt das Wave über eine Welt-Sensation: "L2", die weltweit erste und damit einzige Doppellooping-Wasserrutsche.

Im Gegensatz zu konventionellen Wasserrutschen, wie sie in Bädern weit verbreitet sind, besitzt L2 erstmals zwei Loopings, durch die wagemutige Besucher rutschen können. Die Rutsche ist ein absolutes Hightech-Produkt: Ihre Formteile entsprechen höchsten technischen Standards und sind nach dem Baukastenprinzip aus glasfaserverstärktem Kunstharz gefertigt. Die Oberfläche der Rutschbahn ist absolut glattflächig, porenfrei, UV-beständig und widerstandsfähig gegen Chlor. Die Beschleunigungsstrecke und die beiden Loopings werden mittels Düsen mit Wasser benetzt.

Für maximale Sicherheit sorgt ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept: Der Start wird durch einen Mitarbeiter überwacht und ausgelöst. Auch für die einzelnen Rutschen-Abschnitte gibt es eine Videoüberwachung. Sollte jemand zu wenig Geschwindigkeit haben um den Looping zu schaffen, kann er über eine automatisch öffnende Ausstiegsklappe die Rutsche verlassen und über eine Gangway zurück in den Rutschenturm gehen. Voraussetzung, um rutschen zu dürfen, ist eine Mindestgröße von 1,3m und ein Körpergewicht zwischen 45 und 130kg. Die Rutschperson muss vollständig gesund sein. Für Kinder unter 14 Jahren besteht absolutes Rutschverbot.
Fast freier Fall
Ebenfalls weltweit einzigartig ist das "ride-shot" Videosystem, das eigens für L2 programmiert wurde: Über mehrere Videokameras wird die Rutschfahrt aufgezeichnet. Die fertigen Videos der Rutschfahrten kann man downloaden, posten, bewerten und an Freunde verschicken. Zusätzlich gibt es eine "Pimp your L2-Video"-Funktion: Das downgeloadete Rutschenvideo kann mit Special Effects unterlegt werden. Jeden Monat wird im Rahmen eines Wettbewerbs der "Finisher des Monats" gekürt. Dieser erhält als Prämie 100 EUR in bar. Am Jahresende geht es für den Jahressieger sogar um 500 EUR in bar.

Man startet auf 25 Metern Höhe im sogenannten "Raketenstart"-Modus: Eine Falltür öffnet sich und man stürzt 14 Meter in fast freiem Fall nach unten. Für diese ersten 14 Meter benötigt man je nach Körpergewicht noch nicht einmal eine Sekunde. In einer dunklen Röhre erreicht man eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 65 Stundenkilometern, es entstehen Fliehkräfte von bis zum Dreifachen des Körpergewichts. Danach wird man in den beiden sieben und vier Meter hohen Loopings nach oben gewirbelt. Nach einer 180-Grad-Kurve kommt die Rutschperson nach einer Strecke von insgesamt 129 Metern im Flachwasserauslauf zum Stillstand. Etwa eine Million EUR hat das Bad in diese Doppellooping-Wasserrutsche investiert, die Bauzeit und die Genehmigungen benötigten fast 1,5 Jahre.

© parkscout/Wave



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