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Mittwoch, den 01.03.2017 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Zoos und Tierparks zu finden.

Diergaarde Blijdorp


Der Diergaarde Blijdorp gehört schon seit vielen Jahren zu den bekanntesten Attraktionen der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Der Zoo wurde bereits 1857 gegründet und gehört somit zu den ältesten Zoologischen Gärten der Niederlande. In den folgenden Jahren erfuhr der Tierpark zahlreiche Erweiterungen, bis 1937 ein Umzug notwendig wurde. Noch bevor dieser allerdings abgeschlossen werden konnte, fiel der Zoo 1940 dem Bombenhagel der deutschen Luftwaffe zum Opfer. Doch man gab nicht auf. Noch im gleichen Jahr konnte der Zoo wieder eröffnet werden, nur etwas nördlicher als der ursprünglich geplante Standort.

Quallen im Oceanium
Heute umfasst der Zoo eine Gesamtfläche von etwa 25 Hektar, auf denen circa 5.800 Tiere aus 600 Arten zu Hause sind. Einen großen Teil der Fläche nehmen das Oceanium und der Amerika-Bereich ein, die zu den größten Attraktionen des Tierparks gehören. Das Oceanium wurde im Jahr 2001 eröffnet und entführt die Besucher in eine faszinierende Unterwasserwelt. Im Haifisch-Tunnel kann man den beeindruckenden Meeresriesen besonders Nahe kommen und dabei einen Eindruck vom Leben in den Tiefen der Ozeane gewinnen. Im Oceanium sind darüber hinaus aber auch Quallen, Königspinguine, Seeotter, Galapagos-Riesenschildkröten und Papageitaucher zu Hause. Auf dem Gelände rings um das gigantische Aquarium können sich die Besucher der Tierwelt der beiden Amerikas nähern. Hier sind Mähnenwölfe und Polarbären, Pudus, Ibisse, Seeadler, Lemminge, Polarwölfe und viele weitere Bewohner des Doppelkontinents zu finden. Im Afrika-Bereich freuen sich dagegen Giraffen, Gorillas, Okapis, Webervögel und viele weitere Tiere des schwarzen Kontinents auf ihre Besucher, während Australien durch Wallabys vertreten ist. Der asiatische Teil des Zoos ist vor allem für Taman Indah, die Elefantenanlage bekannt. Neben Asiatischen Elefanten sind hier aber auch indische Nashörner und malaiische Tapire zu finden. Ebenfalls im asiatischen Bereich sind die Flughunde zu Hause, die hier sogar eine eigene Höhle bewohnen.

Impressionen aus dem Diergaarde Blijdorp

Bild links Bild rechts
  • Hast du schön gehört ... ?!<br />© jinterwas
  • Bild aus Fotogalerie<br />© Arjan Haverkamp
  • Bild aus Fotogalerie<br />© jinterwas
  • Bild aus Fotogalerie<br />© havankevin
  • Bild aus Fotogalerie<br />© havankevin
  • Bild aus Fotogalerie<br />© jinterwas
  • Bild aus Fotogalerie<br />© Meneer Zjeroen
  • Bild aus Fotogalerie<br />© havankevin
  • Bild aus Fotogalerie<br />© havankevin

Der Diergaarde Blijdorp ist aber nicht nur für seine tierischen Bewohner, sondern auch für seine umfangreiche Pflanzensammlung bekannt. In den einzelnen Bereichen des Zoos werden neben den Tierarten des jeweiligen Kontinents auch die in ihrer Heimat typischen Pflanzen vorgestellt. Darüber hinaus beheimatet der Tiergarten die niederländischen Nationalsammlungen an Bromelien und Primeln, und auch verschiedene Orchideenarten können hier bewundert werden. Ein weiterer sehr sehenswerter Bereich von Blijdorp ist der Chinesische Garten, in dem auch ein Seerosenteich und ein chinesischer Pavillon zu finden sind.

Ein wichtiges Thema im Diergaarde Blijdorp ist der Schutz bedrohter Tierarten. Hierzu nimmt der Zoo an internationalen Zuchtprogrammen, wie beispielsweise dem European Endangered Species Programm (EEP) teil und koordiniert darüber hinaus das europäische Zuchtbuch (ESB) für Kronentauben und Mausmakis sowie für die weltweite Pandazucht. Darüber hinaus macht sich der Tiergarten für die Auswilderung bedrohter Tierarten und deren Wiedereingliederung in ihren natürlichen Lebensraum stark. So konnten unter anderem schon Arabische Oryx, Europäische Wildkatzen und Eulen erfolgreich in ihre Heimat integriert werden.

Beim Bau seiner Anlagen legt der Zoo vor allem Wert auf Nachhaltigkeit, wie besonders beim Savannenhaus im afrikanischen Bereich deutlich wird. Die Heimat der Giraffen besteht ganz aus natürlichen Materialien wie unbehandeltem Holz, Schilf, Gräsern und Bambus. Mit seinem transparenten Dach dient es außerdem der Energiegewinnung, denn die gesamte Konstruktion ist so aufgebaut, dass sie die einfallende Sonnenenergie optimal nutzen kann. Bei schlechterem Wetter wird auf diesem Dach der Regen gesammelt und dient dann der Bewässerung der tropischen Pflanzen im angrenzenden Crocodile-River.


© Parkscout



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