Schlagwörter:
zoo osnabrück
Der Zoo Amnéville ist die neue Heimat von Elefantenkuh Goni. Am Mittwoch dieser Woche wurde Goni mit viel Geduld und leichten Beruhigungsmitteln dazu gebracht, in eine Transportkiste zu gehen, die dann per Kran auf einen Tieflader verfrachtet wurde. Anschließend ging es Richtung Amnéville, wo sie mittlerweile wohlbehalten angekommen ist.
Gonis zukünftige Herde besteht aus zwei erwachsenen Kühen und einem Bullen. Im April 2007 kam die damals elfjährige Goni aus dem Zoo Rostock nach Osnabrück und von Anfang an dominierte sie die kleine Herde im Osnabrücker Zoo. Nur die Elefantenkuh Sikkim konnte durch ihr ruhiges Wesen das aggressive Temperament von Goni zügeln. Doch nach dem Tod von Sikkim gab es im Zoo keinen Elefant mehr, vor dem Goni wirklich Respekt hatte: Tutume und Matibi sind mit ihren zehn Jahren noch jugendlich und die ältere Elefantenkuh Sabi hat ein zu sanftes Temperament. Bei einer Auseinandersetzung im letzten Jahr wurde die stoßzahnlose Sabi dann ernsthaft verletzt und die Spannungen zwischen den Dickhäutern nahmen immer mehr zu.
Wer schlägt, muss gehen, gilt auch in Elefantenkreisen und daher entschieden sich die Zoomitarbeiter schweren Herzens, sich nach einer anderen Herde für Goni umzusehen. Mit Hilfe des Koordinators für das Elefantenzuchtbuch wurde schnell ein geeigneter Platz im Zoo Amnéville gefunden. Der deckfähige Bulle und die zwei älteren Kühe in Amnéville werden Goni unter ihre Fittiche nehmen und können ihr beibringen, was man als jugendlicher Elefant darf und was nicht.
Donnerstag, den 05.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Elefantenkuh Goni ist nach Frankreich umgezogen
Gonis zukünftige Herde besteht aus zwei erwachsenen Kühen und einem Bullen. Im April 2007 kam die damals elfjährige Goni aus dem Zoo Rostock nach Osnabrück und von Anfang an dominierte sie die kleine Herde im Osnabrücker Zoo. Nur die Elefantenkuh Sikkim konnte durch ihr ruhiges Wesen das aggressive Temperament von Goni zügeln. Doch nach dem Tod von Sikkim gab es im Zoo keinen Elefant mehr, vor dem Goni wirklich Respekt hatte: Tutume und Matibi sind mit ihren zehn Jahren noch jugendlich und die ältere Elefantenkuh Sabi hat ein zu sanftes Temperament. Bei einer Auseinandersetzung im letzten Jahr wurde die stoßzahnlose Sabi dann ernsthaft verletzt und die Spannungen zwischen den Dickhäutern nahmen immer mehr zu.
Wer schlägt, muss gehen, gilt auch in Elefantenkreisen und daher entschieden sich die Zoomitarbeiter schweren Herzens, sich nach einer anderen Herde für Goni umzusehen. Mit Hilfe des Koordinators für das Elefantenzuchtbuch wurde schnell ein geeigneter Platz im Zoo Amnéville gefunden. Der deckfähige Bulle und die zwei älteren Kühe in Amnéville werden Goni unter ihre Fittiche nehmen und können ihr beibringen, was man als jugendlicher Elefant darf und was nicht.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










empfehlen