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Mittwoch, den 18.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

ErdmÀnnchen-Nachwuchs im Raubtierhaus


PressemitteilungDa der am gestrigen Tage geborene Mini-Elefant noch nicht besucht werden darf, mĂŒssen deutlich kleinere Tiere die Zoobesucher und Pressevertreter bei Laune halten.

Drei am 16. Februar geboren Wurfgeschwister aus der rdmĂ€nnchenkolonie im Raubtier-haus sind dazu durchaus in der Lage. Wenn sie spielerisch miteinander kĂ€mpfen oder ver-suchen an den nachgebildeten TermitenhĂŒgeln empor zuklettern, bilden sich sogleich Trau-ben von begeisterten Besuchern vor den Sichtfenstern ihrer Anlage. Die stĂ€ndig in Aktion befindliche Sozialeinheit besteht jetzt insgesamt aus 7 Tieren: Der 4-jĂ€hrigen Mutter des Nachwuchses, ihrer gleichaltrigen Schwester, der 10-jĂ€hrigen Großmut-ter und dem 2002 in SĂŒdafrika geborenen Vater.

FĂŒr die Zoobesucher ist es ein lohnendes Erlebnis, das Familientreiben zu beobachten. Die 4 Wochen alten Jungtiere sehen bereits aus wie winzige Modellausgaben ihrer Eltern. Neben unablĂ€ssigen Balgereien zeigen auch sie schon das typische Wachverhalten, bei dem sie MĂ€nnchen machend Ausschau halten. WĂ€hrend die meisten Schleichkatzenverwandten ein-zeln leben, bevorzugen die in sĂŒdafrikanischen Trockengebieten beheimateten ErdmĂ€nn-chen das Leben in Gruppen. Ihr geselliges Wesen auch Hörnchen gegenĂŒber, mit denen sie oft einen gemeinsamen Bau bewohnen, und ihre innerartlichen AktivitĂ€ten machen die Tiere fĂŒr den Beobachter so sympathisch. StĂ€ndig Sicht- oder Rufkontakt haltend sind sie auf der Suche nach Insekten und kleineren Wirbeltieren, die ihre Nahrung bilden. Auch bei der Jun-genaufzucht ist die Mutter nicht auf sich allein angewiesen. Der Vater, sonst im Tierreich hĂ€ufig wenig fĂŒrsorglich, bewacht, wĂ€rmt und sĂ€ubert seine Nachkommen.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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