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Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des 19.Mai 2008 brachte die Kuh "Beta" (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden) männliche Zwillinge zur Welt. "Beta" ist mittlerweile eine erfahrene Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche sie gut aufgezogen hat. Vater ist der 2003 im schwedischen Zoo Kolmarden geborene „Linus“. Beide Tiere kamen damals als Halbjährige für die 2004 neu eröffneten Gebirgstieranlagen (europäischer Teil) in den Tierpark Berlin. Inzwischen sind beide zu stattlichen Exemplaren herangewachsen.
Die beiden Zwillingskälber erhielten von den Tierpflegern die Namen "Max" und "Moritz". Das Geburtsgewicht betrug knapp 13 kg und schon zwei Tage nach der Geburt konnten "Beta" und ihre beiden Kälber wieder zur restlichen Gruppe auf die Außenanlage gelassen werden. Auch in der Wildbahn, den Laub- und Mischwäldern mit Sümpfen und Wasserflächen von Norwegen bis nach Sibirien, können sich mehrere Mütter mit ihren Jungen zusammenfinden. Größere Rudel wie etwa beim Rothirsch bilden Elche dabei aber nicht. Während bei vielen mittelgroßen und großen Hirscharten wie Rothirsch, Leierhirsch oder dem Milu in der Regel nur Einlinge geboren werden, bringen zum einen die kleinen, entwicklungsgeschichtlich primitiven Hirscharten wie etwa das Moschustier oder das Wasserreh sowie interessanterweise eben auch die größte Hirschart, der Elch öfters auch Zwillinge zur Welt.
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Donnerstag, den 19.06.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren
Die beiden Zwillingskälber erhielten von den Tierpflegern die Namen "Max" und "Moritz". Das Geburtsgewicht betrug knapp 13 kg und schon zwei Tage nach der Geburt konnten "Beta" und ihre beiden Kälber wieder zur restlichen Gruppe auf die Außenanlage gelassen werden. Auch in der Wildbahn, den Laub- und Mischwäldern mit Sümpfen und Wasserflächen von Norwegen bis nach Sibirien, können sich mehrere Mütter mit ihren Jungen zusammenfinden. Größere Rudel wie etwa beim Rothirsch bilden Elche dabei aber nicht. Während bei vielen mittelgroßen und großen Hirscharten wie Rothirsch, Leierhirsch oder dem Milu in der Regel nur Einlinge geboren werden, bringen zum einen die kleinen, entwicklungsgeschichtlich primitiven Hirscharten wie etwa das Moschustier oder das Wasserreh sowie interessanterweise eben auch die größte Hirschart, der Elch öfters auch Zwillinge zur Welt.
© Parkscout / Tierpark Berlin










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