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Eurosat © Europa-Park
© Europa-Park



Sunday, den 13.05.2018 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Eurosat: Gestern und Morgen


Roland Mack
Es gibt Attraktionen, die im Laufe der Zeit aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer Bedeutung für Park, Besucher oder die allgemeine Historie von Fahrgeschäften einen regelrechten Kult-Status erreichen und deren Abriss sowohl für den Betreiber als auch für den Gast eine schmerzvolle Angelegenheit darstellen kann. Einen derartigen Fall gab es zweifellos im vergangenen Jahr mit der Ankündigung des Europa-Park, die alte Schienenkonstruktion der Eurosat zu entfernen und durch eine neue, wenn auch fast identische, Fahrstrecke aus dem Hause Mack Rides zu ersetzen.

Roland Mack, Gründer und Geschäftsführer des Europa-Park, machte mit uns eine Reise zurück in die Entstehungsgeschichte der Eurosat und gab uns Einblicke in das, was die Gäste im Sommer 2018 bei der neuen Version erwartet.

Parkscout: Als Sie zusammen mit Ihrem Vater die Planungen für die erste große Achterbahn im Europa-Park begonnen hatten, gab es doch sicherlich verschiedene Optionen. Können Sie sich noch daran erinnern, welche anderen Ideen seinerzeit überlegt wurden und was letztlich den Ausschlag für das Konzept der Eurosat gegeben hatte?

Dieses Interview ist nur ein kleiner Auszug. Das vollständige Interview mit Roland Mack könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe 1/2018 von parkscout|plus nachlesen

Roland Mack: Dies war sicherlich seinerzeit dem nicht ausreichenden Platz an Parkfläche geschuldet. Daher wurde am Ende des französischen Viertels ein attraktives Gebäude in Form der bekannten Kugel angedacht. Dunkelachterbahnen waren damals auch weltweit sehr selten! So entstand eine Top-Anlage auf extrem kompakter Fläche. Zusammen mit unserer Dinosaurierthemenfahrt konnten wir so auf einer geringen Grundfläche von 1.200 Quadratmetern fast 4.000 Personen pro Stunde befördern!

Eurosat © Europa-Park
© Europa-Park
Franz Mack mit seiner Eurosat
Parkscout: Heute gibt es Computerprogramme für das Layout von Strecken und Simulationen, mit deren Hilfe man bereits vor der Fertigung virtuelle Fahrten auf den Achterbahnen erleben kann. In den 1980er Jahren gab es all diese technischen Hilfsmittel ja noch nicht. Wie lief die Planung und die Berechnung der Strecke damals eigentlich ab?

Roland Mack: Die Planung wurde anhand von Modellen und Rechenprogrammen durchgeführt. Unser Ingenieurbüro Dr. Weiß besitzt noch immer so ein Rechenprogramm, welches extra dafür geschrieben wurde. Heute können wir dank aufwendiger Animationen die Achterbahn bereits fahren, bevor sie eigentlich gebaut wird. Sicher war dies ein ganz anderes Zeitalter! Als die ersten Computer aufkamen, war mein Vater entsetzt: "Wie konnten die Ingenieure denn arbeiten, wenn sie den ganzen Tag nur in diese Fernseher starren?!"

Parkscout: Welche Bedeutung hatte die Eurosat für den Europa-Park aus ökonomischer Sicht und welche für den Privatmenschen Roland Mack? Und wie schwer ist Ihnen die Entscheidung gefallen, die Bahn abzureißen?

Roland Mack: Die Eurosat war insgesamt ein großer wirtschaftlicher Erfolg und lange Zeit ein wahrer Publikumsmagnet - mit nun insgesamt 80 Millionen Fahrgästen. Gerade weil mein Vater sich bei diesem Projekt damals so unglaublich engagiert hat, war die Entscheidung äußerst emotional. Durch seine Planung und den selbst gebauten Modellen ist die Eurosat ein Vermächtnis meines Vaters, das schon deshalb nicht sterben darf!

Eurosat © Europa-Park
© Europa-Park
Artwork der neuen Eurosat
Parkscout: Kommen wir zur neuen Eurosat: War Ihnen von Anfang an klar, dass die geodätische Kuppel als wichtiges Wahrzeichen des Parks erhalten bleiben musste und dass die Besucher auch weiterhin im Inneren eine Achterbahn erwarten würden?

Roland Mack: Wie bei jedem Großprojekt gab es eine Vielzahl an unterschiedlichen Ideen, die jedoch schnell verworfen wurden. Die Eurosat war und wird als Wahrzeichen des Europa-Park bestehen bleiben. Es erscheint unvorstellbar, dort etwas anderes als eine Achterbahn vorfinden zu können. Daher war es mir auch enorm wichtig, auch als Andenken an meinen Vater, am eigentlichen Schienenverlauf möglichst wenig zu verändern. Und auch hier gilt es wie im Sport: "Never change a winning team!"

Parkscout: Obwohl das Streckenlayout der Bahn ja prinzipiell aufgrund der Gegebenheiten der Kuppel erhalten bleiben musste, dürfte sich das Fahrgefühl der neuen Anlage ja aufgrund moderner Fertigungstechniken, die heute zum Einsatz kommen, von der alten Eurosat unterscheiden, oder?

Roland Mack: Aber das hoffe ich doch! An dem gewohnt intensiven Fahrgefühl mit raschen und dynamischen Kurvenänderungen wird sich wenig ändern. Jedoch erhoffen wir uns durch die neuen Fertigungstechniken natürlich eine insgesamt sanftere und angenehmere Fahrt. Auch die neue aufwendige Thematisierung wird für ein tolles Erlebnis sorgen!

Dieses Interview ist nur ein kleiner Auszug. Das vollständige Interview mit Roland Mack könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe 1/2018 von parkscout|plus nachlesen

© parkscout/MV




 




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