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Fantissima © Phantasialand
© Phantasialand



Montag, den 24.09.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Fantissima 2012/2013


Der September läutet mit seinen Herbststürmen nicht nur das Ende der sommerlichen Temperaturen und die Aussicht auf die kürzeren Wintertage ein, sondern traditionsgemäß auch die neue Spielzeit von "Fantissima", der Premium-Dinner-Show im Phantasialand. Ein Vier-Gang-Menü der Spitzenklasse, kombiniert mit Gesang, Tanz und erstklassigen Artistik-Nummern – schon seit Jahren hat sich die exorbitant hohe Qualität dieser Veranstaltung bei den Freunden der gepflegten Abendunterhaltung herumgesprochen.

Fantissima © Phantasialand
© Phantasialand
The Pelligrini Brothers aus Italien
Sänger James Smith und seine Partnerin Buki Domingos dürfen auch in der neuen Spielzeit wieder ihre große stimmliche Bandbreite zeigen und präsentieren den Besuchern eine ausgesprochen breite Palette an Songs – von emotionalen Balladen bis zu schmissigen Up-Tempo-Nummern, von Dirty Dancing und Flashdance bis zu Shirley Bassey oder "Tiger" Tom Jones, stets unterstützt von der Live-Band "Melody Makers", die wie immer für die passenden Töne sorgt. Die einzelnen Akrobatik-Acts sind in dieser Spielzeit eine Mischung aus Altbewährtem und völlig Neuem. So gibt es auch diesmal ein Wiedersehen mit Patrick Lemoine, einem "Fantissima-Urgestein", der schon seit Jahren die Lacher bei seiner Comedy-Jonglage auf seiner Seite hat. Dass er nun auch noch unter die Bauchredner gegangen ist und mit den Gästen auf der Bühne seinen Schabernack treibt, ist hingegen eine Premiere, die mehr als gelungen ist. Auch sein ausgebauter indischer Ringtrick ist eine einzige Attacke auf die Lachmuskulatur – kein Wunder also, dass der charmant-chaotische Ausnahmekünstler zu "Fantissima" gehört wie das "Dinner for One" zu Silvester.

Ausgezeichnete Artistik

Auch die Pelligrini Brothers aus Italien sind in diesem Jahr bereits schon zum dritten Mal in Folge dabei: Die Jury des Festival International du Cirque in Monte Carlo zeichnete die Brüder schon mit einem Goldenen Clown aus, in der Sendung "Das Supertalent" schafften sie es bis in das große Finale und auch der Papst war begeistert von der kraftvollen Akrobatik der muskelbepackten Artisten. Nicht weniger imposant ist der atemberaubende Auftritt des Portugiesen Sandro, der sich unaufhaltsam bei seiner Rola-Rola-Nummer auf Rollen in die Höhe schraubt – kein Wunder, dass er nicht nur mehrere Jahre bei Cirque du Soleil zu sehen war, sondern auch in Monte Carlo als "Best Performer" ausgezeichnet wurde. Bei der Hula-Hoop-Darbietung von Igor Boutorine hingegen geht es um Schnelligkeit – was der Artist aus Sibirien zu fetziger Musik alles mit den Reifen in einer schier unglaublichen Geschwindigkeit anstellt, ist kaum in Worte zu fassen und muss einfach live erlebt werden.

Fantissima © Phantasialand
© Phantasialand
´Rola-Rola mit Les Sandros
Bereits zum zweiten Mal erobert in der neuen Spielzeit die Spanierin Silvia Silvia die Bühne. Mit ihrer wilden Mähne und ihren extravaganten Kostümen erinnert sie nicht von ungefähr an eine aus der griechischen Mythologie bekannten Amazone: In ihrer Hand hält sie nämlich eine Armbrust, mit der sie auf der Bühne die irrwitzigsten Dinge anstellt und sich beim großen Finale einen Apfel mit Hilfe einer Kettenreaktion selbst vom Kopf schießt, während den Besuchern der Atem stockt und man sich reflexartig duckt, wenn die Pfeile über die Stage schießen. Bei soviel Adrenalinausstoß kommt die poetische Nummer von Sharyn Monni am Luftreifen, bei der sie auch Elemente der Kontorsion einfließen lässt, gerade recht, um etwas durchzuatmen. Die wahren Stars des Abends hingegen sind einmal mehr die Tänzer und Tänzerinnen des JB Balletts, die es perfekt verstehen, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Alleine eine an "Basic Instinct" angelehnte hocherotische Tanznummer mit den harten Beats des Songs "Another Way to Die" von Alicia Keys und Jack White aus dem letzten James-Bond-Film gehört zu den deutlichen Highlights des gesamten Abends. Und mit welcher Geschwindigkeit und Präzision sich die Mitglieder des Balletts bewegen, ist einfach eine Klasse für sich, die mit dem uninspirierten Herumgehüpfe, das heute im Fernsehen als Tanz verkauft wird, soviel zu tun hat wie eine Haute Cuisine mit einer fettigen Currywurst aus einem schmierigen Imbiss.

Menü der Spitzenklasse

Und damit hätten wir dann auch den Bogen geschlagen zum weiteren Bestandteil eines "Fantissima"-Abends, nämlich den viergängigen Genuss für den Gaumen. Natürlich ist Essen immer auch eine Frage der persönlichen Präferenzen, und Küchenchef Torsten Hoffmeister ist ohnehin ein Magier der Geschmacks-Kompositionen. Aber in dieser Spielzeit gibt es ein Menü, dass einfach kaum noch zu toppen ist. Als Vorspeise gibt es "Stubenkükenbrust auf Karotten-Kartoffelsalat, Apfel-Limonen-Sorbet und Adlerfisch gebraten mit Knoblauch-Ingwersoße", gefolgt von "Cappuccino von Shiitake-Pilzcreme und Zitronengras-Kokosschaum mit Ravioli". Zum Hauptgang werden "Flank Steak mit Sellerie-Kartoffelpüree, chinesischer Broccoli, Kalbsbäckchen mit Zimt und Anis geschmort und Rote Beete" serviert, bevor es dann mit "Karamellisierte Orange, Sauerrahmeis und Praline sowie Buttercrêpes mit Macadamia-Nougat" noch das passende Dessert gibt. Mit dem Menü der neuen Spielzeit hat sich das gesamte Küchenteam von "Fantissima" selbst übertroffen und bietet hier Gaumenfreuden der allerhöchsten Güte, die in den darauf folgenden Jahren schwer zu übertreffen sein dürften.

Impressionen von Fantissima

Bild links Bild rechts
  • Fantissima<br />© Phantasialand
  • Fantissima<br />© Phantasialand
  • Fantissima<br />© Phantasialand
  • Fantissima<br />© Phantasialand
  • Fantissima<br />© Phantasialand
  • Fantissima<br />© Phantasialand


Damit ist die neue Spielzeit von "Fantissima" vielleicht sogar die beste in ihrer traditionsreichen Geschichte. Das Essen ist auf absolutem Spitzen-Niveau, die musikalische Bandbreite so vielfältig wie selten zuvor, die Artistik-Nummern sind kurzweilig und auf absolutem Weltklasse-Level, die Kostüme prächtig und der Tanz hat inzwischen eine Qualität erreicht, bei der man nur noch staunen kann. Mit bis zu 119 Euro ist "Fantissima" ganz klar kein billiges Vergnügen, aber wenn man bedenkt, dass man dafür neben einer rund vierstündigen Show auch ein sterne-würdiges Vier-Gang-Menü bekommt, ist es angesichts lächerlich überhöhter Ticketpreise für Musicals oder Event-Veranstaltungen auch jeden Cent wert. Der Applaus der Premieren-Gäste dürfte zumindest noch bis in das entfernte Köln zu hören gewesen sein. Erfolgreicher kann man eine neue Spielzeit kaum starten. Da capo!

Weitere Informationen zu den Spielzeiten und Preisen finden Sie im Internet unter: www.fantissima.de

© parkscout/MV




 




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