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Röhrenaale sind die kleinsten Vertreter der Familie der Meeraale. Sie leben in bis zu mehreren tausend Tiere zählenden Kolonien zusammen. Jeder Fisch bewohnt eine eigene Röhre - feste Paare immer dicht beieinander - die er mit dem Schwanz gegraben hat und die er nie wieder verlassen wird. Röhrenaale stellen damit das einzige bekannte fast sessile, also „festsitzende“ Wirbeltier dar. Die nach antreibendem Plankton schnappenden Röhrenaale besitzen farbige Signalmarken, die von allen Nachbarn verstanden werden. Bedroht ein vermeintlicher Räuber die Kolonie, reagieren die Röhrenaale beinahe gleichzeitig und ziehen sich in den Schutz der Höhlen zurück. 100 Ohrenfleckröhrenaale (Heteroconger hassi) bevölkern nun ein speziell für sie eingerichtetes Aquarium, zusammen mit Doktorfischen, Falterfischen und Grundeln aus dem Roten Meer.
Donnerstag, den 12.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Fische mit festem Wohnsitz – die Röhrenaale
© Parkscout / Zoo Aquarium Berlin










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