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Rechtzeitig zu Beginn der Osterferien kann der Zoo als jüngste Attraktion die Geburt eines Dromedars vermelden. Das weibliche, am 2. April geborene Miniaturkamel namens "Jamila" durfte bereits einen Tag nach der Geburt seiner Mutter "Jasmin" auf die Freianlage folgen.
Hier machte es sogleich Bekanntschaft mit Kamerunschafen, die sich mit den Dromedaren die Außenanlage teilen. Vater "Paul" und ein weiteres erwachsenes Weibchen stehen noch auf einem benachbarten Gehege. Erst nach Ostern ist mit der Familienzusammenführung zu rechnen. Bis dahin haben Mutter und Nachwuchs erst einmal Ruhe vor ihren Artgenossen. Die Dromedarstute, im Zoo bereits sechsfache Mutter, ist ursprünglich ein ausgebildetes Rennkamel. Scheich Zaged aus Abu Dabi hatte es nach einem Auftritt in Hoppegarten 1997 dem Berliner Zoo geschenkt. Wenn auch die langen Beine des Fohlens sein läuferisches Potential andeuten, werden athletische Glanzleistungen von ihm wohl nie erwartet.
Das einhöckrige Dromedar wurde bereits mehr als 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Arabien und Nordafrika zum Haustier. Seine wilden Vorfahren gibt es schon lange nicht mehr. Die außergewöhnliche Anpassung der großen Schwielensohler an die unwirtlichen Lebensbedingungen der Wüste machte sie als Last-, Reit- und Milchtiere zu wertvollen Part-nern für die Menschen der Region und zu einem Zeichen des Wohlstandes.
Montag, den 06.04.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Geburt eines niedlichen Dromedars im Berliner Zoo
Hier machte es sogleich Bekanntschaft mit Kamerunschafen, die sich mit den Dromedaren die Außenanlage teilen. Vater "Paul" und ein weiteres erwachsenes Weibchen stehen noch auf einem benachbarten Gehege. Erst nach Ostern ist mit der Familienzusammenführung zu rechnen. Bis dahin haben Mutter und Nachwuchs erst einmal Ruhe vor ihren Artgenossen. Die Dromedarstute, im Zoo bereits sechsfache Mutter, ist ursprünglich ein ausgebildetes Rennkamel. Scheich Zaged aus Abu Dabi hatte es nach einem Auftritt in Hoppegarten 1997 dem Berliner Zoo geschenkt. Wenn auch die langen Beine des Fohlens sein läuferisches Potential andeuten, werden athletische Glanzleistungen von ihm wohl nie erwartet.
Das einhöckrige Dromedar wurde bereits mehr als 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Arabien und Nordafrika zum Haustier. Seine wilden Vorfahren gibt es schon lange nicht mehr. Die außergewöhnliche Anpassung der großen Schwielensohler an die unwirtlichen Lebensbedingungen der Wüste machte sie als Last-, Reit- und Milchtiere zu wertvollen Part-nern für die Menschen der Region und zu einem Zeichen des Wohlstandes.
© Parkscout / Zoo Berlin










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