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Mit den Riesengraumullen und den Coruros, die zur Familie der Trugratten gehören, haben zwei weitere Tiere der Unterwelt ihr Quartier im Unterirdischen Zoo des Zoos Osnabrück bezogen. Mitte Februar trafen die insgesamt sechs Nager ein und wurden nach einer Quarantänezeit Ende Februar in ihre Anlagen gesetzt.
Osnabrück, den 09.03.09. Zwei riesige Nagezähne leuchten in der Dunkelheit des Unterirdischen Zoos. Doch das kuschelige Wesen, das dann aus seiner Höhle kommt, lässt den ersten Schreck schnell vergessen: Die Riesengraumulle sind, ganz anders als ihre Verwandten die Nacktmulle, komplett beharrt und auch größer: Sie werden bis zu 30 cm lang. Auch die Coruros haben aufgrund ihres schwarzen, dichten Fells und ihrer dunklen Knopfaugen einen gewissen Kuschelfaktor. Doch bei beiden muss man sich vor den kräftigen Zähnen in Acht nehmen. Die drei Riesengraumulle und die drei Coruros, die nun in den Unterirdischen Zoo gezogen sind, stammen von der Universität Essen. Die ersten zwei Wochen in ihrer neuen Heimat verbrachten die unterirdischen Nager noch in Glasterrarien, um sicher zu stellen, dass keines der Tiere erkrankt ist oder andere Verhaltensauffälligkeiten zeigt. "So konnten wir gut Kotproben nehmen und beobachten, ob alle ausreichend fressen," so Revierleiter Oliver Schüler.
Gutes Zeichen: Futter und Klopapier werden angenommen Während bei den Graumullen zwei Männchen und ein Weibchen nun die unterirdischen Gänge erkunden, sind es bei den Coruros ein Männchen und zwei Weibchen. Anfangs herrschte vor allem bei den Graumullen Skepsis, ob die unterirdischen Gänge "sicher" seien. Während die beiden älteren Tiere deswegen im übersichtlichen, oberirdischen Gehege im Tierpflegerbereich abwarteten, schickten sie das Jungtier auf Erkundungstour "unter die Erde". Nach einer mehrtägigen Prüfung befanden sie die unterirdischen Gänge für sicher und wuseln seitdem im gesamten Gehege umher. Die Coruros waren dagegen schneller von ihrem Tunnelsystem überzeugt und fühlten sich gleich so heimisch, dass sie sich verpaarten. Inzwischen holen sich alle Nager von „oben“ nur noch ihr Futter. Verputzt wird es im unterirdischen Bereich. Das von den Tierpflegern angebotene Klopapier haben die Tiere ebenfalls angenommen und zur Polsterung ihrer Schlafnester verwendet. Insgesamt sichere Zeichen dafür, dass es ihnen im Unterirdischen Zoo sehr gut gefällt. Der Unterirdische Zoo ist für alle Tierfreunde ab dem 26. März zu besichtigen.
Dienstag, den 10.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Graumulle und Coruros erobern Gänge unter der Erde – Gehege des Unterirdischen Zoos fast vollständig belegt
Osnabrück, den 09.03.09. Zwei riesige Nagezähne leuchten in der Dunkelheit des Unterirdischen Zoos. Doch das kuschelige Wesen, das dann aus seiner Höhle kommt, lässt den ersten Schreck schnell vergessen: Die Riesengraumulle sind, ganz anders als ihre Verwandten die Nacktmulle, komplett beharrt und auch größer: Sie werden bis zu 30 cm lang. Auch die Coruros haben aufgrund ihres schwarzen, dichten Fells und ihrer dunklen Knopfaugen einen gewissen Kuschelfaktor. Doch bei beiden muss man sich vor den kräftigen Zähnen in Acht nehmen. Die drei Riesengraumulle und die drei Coruros, die nun in den Unterirdischen Zoo gezogen sind, stammen von der Universität Essen. Die ersten zwei Wochen in ihrer neuen Heimat verbrachten die unterirdischen Nager noch in Glasterrarien, um sicher zu stellen, dass keines der Tiere erkrankt ist oder andere Verhaltensauffälligkeiten zeigt. "So konnten wir gut Kotproben nehmen und beobachten, ob alle ausreichend fressen," so Revierleiter Oliver Schüler.
Gutes Zeichen: Futter und Klopapier werden angenommen Während bei den Graumullen zwei Männchen und ein Weibchen nun die unterirdischen Gänge erkunden, sind es bei den Coruros ein Männchen und zwei Weibchen. Anfangs herrschte vor allem bei den Graumullen Skepsis, ob die unterirdischen Gänge "sicher" seien. Während die beiden älteren Tiere deswegen im übersichtlichen, oberirdischen Gehege im Tierpflegerbereich abwarteten, schickten sie das Jungtier auf Erkundungstour "unter die Erde". Nach einer mehrtägigen Prüfung befanden sie die unterirdischen Gänge für sicher und wuseln seitdem im gesamten Gehege umher. Die Coruros waren dagegen schneller von ihrem Tunnelsystem überzeugt und fühlten sich gleich so heimisch, dass sie sich verpaarten. Inzwischen holen sich alle Nager von „oben“ nur noch ihr Futter. Verputzt wird es im unterirdischen Bereich. Das von den Tierpflegern angebotene Klopapier haben die Tiere ebenfalls angenommen und zur Polsterung ihrer Schlafnester verwendet. Insgesamt sichere Zeichen dafür, dass es ihnen im Unterirdischen Zoo sehr gut gefällt. Der Unterirdische Zoo ist für alle Tierfreunde ab dem 26. März zu besichtigen.
© Parkscout / Zoo OsnabrĂĽck










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