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Donnerstag, den 25.11.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Musicals und Shows und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

"Grease" zurück in Düsseldorf


Danny und die T-Birds
1978 feierte das Musical "Grease" in den Kinos große Erfolge und wurde nicht zuletzt dank der Star-Besetzung mit John Travolta und Olivia Newton-John zu einem großen Kassenschlager. Weniger bekannt hingegen ist die Tatsache, dass die Liebesromanze an einer amerikanischen High School der 50er Jahre schon 1972 am Broadway zu sehen war. In Deutschland feierte "Grease" erst 1996 seine Premiere im Düsseldorfer Capitol Theater, wo es nun seit einigen Tagen wieder bis Mitte Februar zu sehen sein wird.

Im Mittelpunkt stehen der coole Danny (Lars Redlich) und die schüchterne Sandy (Sanne Buskermolen). Sie haben sich im Urlaub kennengelernt und treffen sich nun überraschend zu Schuljahresbeginn an der Rydell High School wieder. Danny, der vor seinen Freunden mit einem Sommerflirt mit einer "scharfen Braut" angegeben hatte, lässt die brave Sandy, die so gar nicht zu seiner Angeberei passt, beim ersten Wiedersehen verblüfft abblitzen. Enttäuscht und wütend zieht Sandy sich zurück. Bis die beiden Liebenden schließlich doch zueinander finden, müssen sie erst viele Missverständnisse und Irrungen durchleben – und ihre ganz eigenen Erfahrungen machen!
You're the one that I want
Soviel zur zugegebenermaßen recht dünnen Story – der Erfolg von "Grease" basiert auch eher auf den zahlreichen schmissigen Songs, welche die Zeit des Rock'n'Roll gut widerspiegeln. "Greased Lightnin’", "Hopelessly devoted to you", "We Go Together" oder "You're the one that I want" sind einfach zeitlose Hits, die auch heute noch – fast 40 Jahre nach ihrer Entstehung – zu begeistern wissen. Gesanglich gibt sich die gesamte Düsseldorfer Cast keinerlei Blößen. Nicht nur, dass Sanne Buskermolens glockenklare Stimme das Publikum nahezu verzaubert und Lars Redlich auch die höchsten Töne problemlos meistert – selbst die kleinsten Nebenrollen sind gesanglich so stark wie bei kaum einer anderen Produktion.

Allerdings, und das muss auch angemerkt werden, erreichen die schauspielerischen Darstellungen leider nicht ansatzweise die Gesangsqualitäten. Die Dialoge zwischen den einzelnen Songs wirken häufig recht hölzern und gestelzt, wobei die Grenze zum Overacting teilweise gnadenlos überschritten wird. Die Figuren wirken auf der Bühne seltsam eindimensional, wodurch natürlich keine wirkliche emotionale Bindung zu den Charakteren entstehen kann und die Handlung fast zur Nebensache wird. Klar - "Grease" ist ein "Gute-Laune-Musical" und kann natürlich nicht die inhaltliche Schwere eines "Elisabeth" oder "Marie Antoinette" bieten, aber es ist trotzdem etwas schade, dass die Inszenierung dem schauspielerischen Aspekt so wenig Raum bietet – zumal die Produktion gesanglich wirklich mehr als überzeugt.

Da es sich bei "Grease" um ein Tournee-Musical handelt, das auch noch an anderen Spielorten zu sehen sein wird, muss man natürlich beim Bühnenbild im Vergleich zu stationären Musicals, die häufig mit einem großen technischen Aufwand arbeiten, Abstriche machen. Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen mit einem uninspirierten Vorhang gearbeitet wird, ist es aber recht gut gelungen, die Kulissen passend zum Geschehen auf der Bühne zu gestalten – es gibt sogar das eine oder andere überraschende "Gimmick". Die fehlende Opulenz des Bühnenbildes und die damit verbundenen vergleichsweise niedrigen Produktionskosten haben für die Besucher allerdings auch einen entscheidenden Vorteil: während man für Shows wie "Tarzan" oder "Wicked" in der höchsten Preiskategorie rund 140 EUR bezahlen muss, kosten die teuersten Karten für "Grease" "nur" rund 90 EUR. Und wer auf einen Platz in den vorderen Reihen verzichtet, kann sogar schon für knapp 23 EUR Danny und Sandy live auf der Bühne des Düsseldorfer Capitol Theaters sehen. Weitere Informationen zu den Showzeiten und Eintrittspreisen finden Sie unter www.capitol-theater.de.




© parkscout/MV, Bilder: Herbert Schulze




 




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