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Zwei Tage vor Weihnachten erfolgte ein lang erwarteter Umzug. Der seit einem Jahr im Tier-park Berlin eingestellte Mittelamerikanische Tapir "Chico" zog in das Nashornhaus im Zoo. Hier war durch die Abgabe einer älteren Flachlandtapir-Dame ein für den jungen Bullen vor-gesehener Innenstall bezugsfrei geworden.
Der am 18.1.2006 in Wuppertal geborene Chico stellt eine echte Bereicherung für den Zoo dar. Besonders lehrreich ist es, das Erscheinungsbild dieser äußerst seltenen und bedrohten Tierart mit dem der im Nachbarstall lebenden Flachlandtapire zu vergleichen. Mit einem Ge-wicht von bis zu 300 kg ist der Mittelamerikanische Tapir das größte Wildtier der neuweltli-chen Tropen, er übertrifft damit den Flachlandtapir, der sich seinerseits durch einen stärke-ren Nackenkamm auszeichnet. Insgesamt ist das spärliche Tapirfell beim Mittelamerikaner etwas länger als beim südamerikanischen Flachlandtapir und seine Kehle und die Wangen sind gelblich weiß gezeichnet. Die stummelförmige Rüsselnase gibt dem Tapir sein charakte-ristisches Aussehen.
In Menschenobhut sind Mittelamerikanische Tapire ausgesprochene Raritäten, der deutsche Erstimport gelang dem Wuppertaler Zoo erst vor gut einem Jahrzehnt. Ausschlaggebend für das Sinken der Freilandbestände des Mittelamerikanischen Tapirs sind die Vernichtung sei-nes Lebensraumes und seine langsame Reproduktionsrate. Tapire leben als Einzelgänger in direkter Abhängigkeit vom Wasser.
KOMMENTARE
22.11.2009 16:53
23.05.2009 14:12
Montag, den 19.01.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Gut eingelebt: Mittelamerikanischer Tapir "Chico" jetzt im Zoo Berlin
Der am 18.1.2006 in Wuppertal geborene Chico stellt eine echte Bereicherung für den Zoo dar. Besonders lehrreich ist es, das Erscheinungsbild dieser äußerst seltenen und bedrohten Tierart mit dem der im Nachbarstall lebenden Flachlandtapire zu vergleichen. Mit einem Ge-wicht von bis zu 300 kg ist der Mittelamerikanische Tapir das größte Wildtier der neuweltli-chen Tropen, er übertrifft damit den Flachlandtapir, der sich seinerseits durch einen stärke-ren Nackenkamm auszeichnet. Insgesamt ist das spärliche Tapirfell beim Mittelamerikaner etwas länger als beim südamerikanischen Flachlandtapir und seine Kehle und die Wangen sind gelblich weiß gezeichnet. Die stummelförmige Rüsselnase gibt dem Tapir sein charakte-ristisches Aussehen.
In Menschenobhut sind Mittelamerikanische Tapire ausgesprochene Raritäten, der deutsche Erstimport gelang dem Wuppertaler Zoo erst vor gut einem Jahrzehnt. Ausschlaggebend für das Sinken der Freilandbestände des Mittelamerikanischen Tapirs sind die Vernichtung sei-nes Lebensraumes und seine langsame Reproduktionsrate. Tapire leben als Einzelgänger in direkter Abhängigkeit vom Wasser.
© Parkscout / Zoo Berlin
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tapire sind coool!!
22.11.2009 16:53
sven gretmann
Berlin braucht kein Stadtschloss, sondern mehr von diesen heroischen und unheimlich wachen Tieren!
(Auch wenn es eine sehr elitäre Rasse ist)
MFG - ein Verehrer.
(Auch wenn es eine sehr elitäre Rasse ist)
MFG - ein Verehrer.










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