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Am Dienstag Nachmittag ist "Henry", der große Mähnenrobbenbulle des Heidelberger Zoos gestorben. Er war drei Tage krank gewesen. Die Sektion im Institut für Pathologie der Justus Liebig Universität Gießen ergab eine rasant verlaufende Lungenentzündung mit Flüssigkeitserguss in die Brusthöhle als Todesursache. Die eingeleitete Behandlung mit Antibiotika hat ihn nicht mehr retten können.
Henry war am 18.07.1999 im Zoo Heidelberg geboren worden. In den Folgejahren wuchs er zu einem prächtigen bis über 500 Kilogramm schweren Mähnenrobbenbullen heran, bei seinem Tod wog er 520 kg. Er war der besondere Liebling vieler Zoobesucher, die er mit seiner massigen Erscheinung und seiner aktiven Teilnahme am Trainingsprogramm besonders beeindruckte. "Wir sind über seinen Tod sehr traurig. Er war ein besonders lieber Mähnenrobbenbulle," erinnert sich sein Tierpfleger Jörg Kubacki. Seine Gutmütigkeit war vor allem vor einigen Jahren eindrucksvoll zu beobachten, als er von seinem Vorgänger "Leonardo" bereits die Gruppe übernommen hatte, diesen aber nicht nur ein schönes Rentnerleben, sondern bis zu seinem Alterstod auch ein Lieblingsweibchen überließ. "Henry" hat seine Gene sehr erfolgreich weitergegeben – in den Ruheräumen des Robbenbeckens trinkt sein jüngster Nachwuchs seit zwei Wochen fleißig Muttermilch und eventuell sind noch weitere Robbendamen von ihm tragend. Neuer Chef der Mähnenrobbengruppe soll der in Heidelberg am 19.7.2005 geborene "Atos", das letzte Kind von "Leonardo", werden. Die Zoobesucher und die Zoomitarbeiter werden "Henry" trotzdem sicher nie vergessen – er war eine ganz besondere Mähnenrobbe.
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Montag, den 13.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Heidelberg: Mähnenrobbenbulle "Henry" ist gestorben
Am Dienstag Nachmittag (7. Juli) ist "Henry", der große Mähnenrobbenbulle des Heidelberger Zoos gestorben
Henry war am 18.07.1999 im Zoo Heidelberg geboren worden. In den Folgejahren wuchs er zu einem prächtigen bis über 500 Kilogramm schweren Mähnenrobbenbullen heran, bei seinem Tod wog er 520 kg. Er war der besondere Liebling vieler Zoobesucher, die er mit seiner massigen Erscheinung und seiner aktiven Teilnahme am Trainingsprogramm besonders beeindruckte. "Wir sind über seinen Tod sehr traurig. Er war ein besonders lieber Mähnenrobbenbulle," erinnert sich sein Tierpfleger Jörg Kubacki. Seine Gutmütigkeit war vor allem vor einigen Jahren eindrucksvoll zu beobachten, als er von seinem Vorgänger "Leonardo" bereits die Gruppe übernommen hatte, diesen aber nicht nur ein schönes Rentnerleben, sondern bis zu seinem Alterstod auch ein Lieblingsweibchen überließ. "Henry" hat seine Gene sehr erfolgreich weitergegeben – in den Ruheräumen des Robbenbeckens trinkt sein jüngster Nachwuchs seit zwei Wochen fleißig Muttermilch und eventuell sind noch weitere Robbendamen von ihm tragend. Neuer Chef der Mähnenrobbengruppe soll der in Heidelberg am 19.7.2005 geborene "Atos", das letzte Kind von "Leonardo", werden. Die Zoobesucher und die Zoomitarbeiter werden "Henry" trotzdem sicher nie vergessen – er war eine ganz besondere Mähnenrobbe.
© Parkscout / Zoo Heidelberg










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