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Bei tropischen Temperaturen können die beiden Riesenschildkröten des Heidelberger Zoos nun den Pool ihrer neuen, komfortablen Außenanlage genießen. Nachdem Julius und Cäsar Anfang des Jahres ihr neues Innenquartier mit Sand- und Rindenmulchboden und Badebecken bezogen haben, können Sie nun auch diesen Sommer in vollen Zügen im Freien genießen.
Wo ehemals Tapire lebten, ist in vielen Stunden harter Arbeit durch die Zoohandwerker und Zoogärtner eine außerordentlich schöne Heimat für die Riesenschildkröten entstanden. "Ich bin begeistert, was aus dem alten Tapirgehege geworden ist", freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Die zirka 380 qm große Schildkrötenanlage ist von Palmen, Bitterorangen und Gräsern umsäumt, ein beheizbares großzügiges Wasserbecken lädt zum Planschen ein und Zoobesuchern bieten sich durch drei Besucherantritte beste Möglichkeiten, die Tiere aus der Nähe zu studieren. Die Riesenschildkröten haben sich diesen Komfort aber auch verdient – schließlich sind sie mit über 70 Jahren die dienstältesten Zoobewohner. "Wir wissen nicht ganz genau, wann die Riesenschildkröten zu uns gekommen und wie alt sie sind, aber ein Alter von über 70 Jahren und ungefähr 50 Jahre im Zoo haben sie allemal erreicht", so Wünnemann.
Die Riesenschildkröten des Zoos stammen aus dem Indischen Ozean von der Inselgruppe, die die Seychellen und Aldabra (das größte Atoll im Indischen Ozean) umfasst. Auf Aldabra leben noch fast 100.000 Riesenschildkröten. Doch die Verwandten der Aldabra-Riesenschildkröte waren früher auf vielen Inseln des Indischen Ozeans verbreitet. Sie sind alle ausgerottet worden. Das neue Quartier stellt trotz all seiner Vorteile eine Übergangsheimat dar. In wenigen Jahren sollen die Schildkröten die Stars eines neuen Tierhauses werden, das sich den bedrohten Tierarten der Inseln unserer Erde widmet. Bis dahin werden sie es in ihrem großzügigen neuen Gehege, gut haben.
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Mittwoch, den 01.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Heidelberger Riesenschildkröten genießen Sommer-Feeling pur
Wo ehemals Tapire lebten, ist in vielen Stunden harter Arbeit durch die Zoohandwerker und Zoogärtner eine außerordentlich schöne Heimat für die Riesenschildkröten entstanden. "Ich bin begeistert, was aus dem alten Tapirgehege geworden ist", freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Die zirka 380 qm große Schildkrötenanlage ist von Palmen, Bitterorangen und Gräsern umsäumt, ein beheizbares großzügiges Wasserbecken lädt zum Planschen ein und Zoobesuchern bieten sich durch drei Besucherantritte beste Möglichkeiten, die Tiere aus der Nähe zu studieren. Die Riesenschildkröten haben sich diesen Komfort aber auch verdient – schließlich sind sie mit über 70 Jahren die dienstältesten Zoobewohner. "Wir wissen nicht ganz genau, wann die Riesenschildkröten zu uns gekommen und wie alt sie sind, aber ein Alter von über 70 Jahren und ungefähr 50 Jahre im Zoo haben sie allemal erreicht", so Wünnemann.
Die Riesenschildkröten des Zoos stammen aus dem Indischen Ozean von der Inselgruppe, die die Seychellen und Aldabra (das größte Atoll im Indischen Ozean) umfasst. Auf Aldabra leben noch fast 100.000 Riesenschildkröten. Doch die Verwandten der Aldabra-Riesenschildkröte waren früher auf vielen Inseln des Indischen Ozeans verbreitet. Sie sind alle ausgerottet worden. Das neue Quartier stellt trotz all seiner Vorteile eine Übergangsheimat dar. In wenigen Jahren sollen die Schildkröten die Stars eines neuen Tierhauses werden, das sich den bedrohten Tierarten der Inseln unserer Erde widmet. Bis dahin werden sie es in ihrem großzügigen neuen Gehege, gut haben.
© Parkscout / Zoo Heidelberg










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