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Freitag, den 08.03.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Magazin zu finden.

Horror in der Hauptstadt


Nach Hamburg ist nun auch Berlin an der Reihe, in genau einer Woche wird hier der zweite deutsche Folterkeller eröffnet. Neun Schauspieler entführen die Besucher auf einer rund 60-minütigen Reise durch 700 Jahre schauerlicher Berliner Geschichte und neun Shows lassen die Historie besonders lebendig werden. Den Anfang macht der unberechenbare Hofnarr, der die Besucher zum Fahrstuhl des Grauens führt und schon beginnt die Tour in die Tiefe.

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Bloß nicht in die Fänge des Folterknechtes gelangen!

Von Mönchen, Schlächtern und Weißen Frauen

Geheimnisvolle Schriftrollen, halb zerfallene Bücher und Texte, die von Blut, Rebellion, Mord und Pest berichten – das ist das Reich von Pater Roderich, dem hinkenden Mönch. Das dunkle Mittelalter in all seiner Faszination erwartet die Besucher in der "alten Bibliothek". Haarsträubende Geschichten von der gruseligen Vergangenheit des Ufers der Spree gehören ebenso zum Repertoire wie der Kampf Kaiser Ottos gegen die Slawen und deren Niederwerfung. Besonders gespannt sein dürfen die Besucher hier auf den Kopf von Pater Roderich, der mittels einer einzigartigen Videotechnik schaurig-schön in Szene gesetzt wird. Das weitere Schicksal der Gäste wird von einem eigenwilligen Fährmann bestimmt, der entscheidet, wer auf seinem Floß der großen Pestwelle von 1576 entkommen darf und wer dem Schwarzen Tod in sein grausiges Angesicht blicken muss. Aber auch die Floßfahrer brauchen starke Nerven: Die Pest lauert an allen Ecken und Enden und Wind und Regen tragen auch nicht zu einem gesteigerten Wohlfühlfaktor bei. Hinzu kommen das liebliche Fiepen der Ratten und jede Menge Special-Effects, die zeitlich perfekt auf die Floßfahrt abgestimmt sind. Und dann kommt das Floß doch noch vom Weg ab: Die Besucher finden sich plötzlich dem Pestarzt gegenüber, der sie mitnimmt in die von Tod und Verderben geschwängerten Straßen Berlins. Hier, zwischen verwesenden Köpfen und umgeben von Ekel erregenden Geräuschen und Gerüchen, erzählt er in enthusiastischer und mitreißender Art von seinem Schaffen. Und natürlich will er auch die Gesundheit seiner Gäste überprüfen. Die zieht es danach in die Folterkammer: Mit einem großen Spektrum der unterschiedlichsten Gerätschaften, von den vergleichsweise harmlosen Daumenschrauben bis zum Kastrator, möchte sich der Folterknecht an seinen Besuchern zu schaffen machen. Wer sich vor ihm in einer dunklen Ecke verstecken will, sieht sich übrigens vor ein unerwartetes Problem gestellt: Die Folterkammer ist rund und bietet damit keine Möglichkeit des Entkommens. Und der Folterstuhl wartet schon. Die Überlebenden sehen sich dann doch noch vor ein Gericht gestellt. Ob sie hierbei Gerechtigkeit erwarten dürfen, ist allerdings eine andere Frage, denn der Richter ist verrückt und hat seinen Spaß daran, die Schuld der vermeintlich Unschuldigen zu beweisen. Und so ist es vollkommen natürlich, dass die weitere Reise tief in die Katakomben führt. In einem verwirrenden Labyrinth, das zu einer Gruft unter dem Berliner Dom führt, machen die Verurteilten Bekanntschaft mit dem Gespenst, das einmal Herzog Albrecht Friedrich von Preußen war. Dieser arme Tropf verlor angeblich den Verstand, als er der Weißen Frau begegnete. Dieses Schicksal steht auch den Besuchern bevor, denn die sagenhafte Gestalt wartet scheinbar hinter jeder Ecke. Ihre Geschichte erzählt der mysteriöse Hüter der Gruft, untermalt von dem schaurigen Klopfen aus einem Kindersarkophag. Der letzte Teil der Expedition führt schließlich zu Carl Grossmann, der im 19. Jahrhundert als "Schlächter von Berlin" bekannt wurde. Einige seiner Produkte, leckere Würste aus menschlichen Überresten, werden von einem redseligen Mädchen angepriesen, bevor man sich in der Wohnung einen Eindruck vom privaten Carl Grossmann machen kann.


Das Gruselkabinett hält Einzug in der Hauptstadt

Wer die schaurig-schöne Reise durch die Geschichte Berlins am eigenen Leib erfahren möchte, hat ab dem 15. März täglich (außer Heiligabend) ab 10 Uhr Gelegenheit dazu. Frühbuchertickets sind bereits ab 12 Euro erhältlich und im Shop sind zahlreiche außergewöhnliche Souvenirs zu finden.

© parkscout/US




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