Partner von Marco Polo

Home > parkscout|PRO > Branchennews > Jahresbilanz der Karlsruher Bäder – Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2012

Jahresbilanz der Karlsruher Bäder – Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2012


PressemitteilungNach Abschluss der Jahreszahlen für das Jahr 2012 fand am gestrigen Montag, den 25. Februar 2013, die Pressekonferenz anlässlich der Jahresbilanz statt. Herr Bürgermeister Dr. Martin Lenz und Herr Oliver Sternagel, Geschäftsführer der Karlsruher Bädergesellschaft, freuten sich, dass sie solch ein erfolgreiches Jahr für die Karlsruher Bäder präsentieren dürfen.

Herr Bürgermeister Dr. Martin Lenz startete die Gesprächsrunde und begann zunächst mit dem aktuellen Thema "Bäderkonzept", das dokumentiert, was in den nächsten Jahren in den Karlsruher Bädern für Änderungen notwendig sind. Der Investitionsbedarf von 50 Mio. € ist politisch akzeptiert, so dass davon ausgegangen werden darf, dass in den nächsten Jahren viele Neuerungen und Sanierungen durchgeführt werden. Außerdem wurde der Zuschussbedarf von 2011 dargelegt, welcher zum ersten Mal die bedeutende Marke von 5 Mio. € - anstelle von üblichen 5-6 Mio. € - unterschritt. Betont hat Herr Bürgermeister Dr. Martin Lenz auch, dass Karlsruhe stolz auf seine insgesamt 10 Bäder sein kann. Welche Stadt hat schon eine solche Bäderlandschaft vorzuweisen. Die gute wirtschaftliche Lage spiegele sich auch im Kostendeckungsgrad wider: Dieser liegt bei 61,25% für alle Karlsruhe Bädern und beim Europabad Karlsruhe bei sogar 99,5%.

Beim Europabad Karlsruhe, das auch gerne als Flaggschiff bezeichnet wird, ist die Gesamtbesucherzahl auf 468.572 hinaufgeklettert, was einer Steigerung um über 6% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Saunabesucherinnen und Saunabesucher konnte sogar um rund 11% gesteigert werden, woraus sich eine Gesamtbesucheranzahl für die Sauna in Höhe von 111.215 Gästen ergibt. Die Investitionen, die im Jahr 2012 für das Europabad Karlsruhe getätigt wurden, spielen sicherlich eine Rolle. So konnte Ende Juli, rechtzeitig zu den Sommerferien, die neue Raketenrutsche "AquaRocket" mit einem 14-Meter-langen freien Fall in Betrieb genommen werden. Sie ist weltweit die erste Raketenrutsche, bei welcher man selbst den Knopf betätigt, der einem letztendlich die Falltüre unter den Füßen wegzieht. Bereits Ende November 2012, nach einer nur siebenmonatigen Bauzeit, eröffnete eine neue Attraktion: Das karelische Saunadorf. Die bestehende Saunalandschaft wurde dadurch um die Kalevala-Sauna – eine Großraumsauna -, die Vihta-Sauna – eine Ritualsauna -, einem Gastronomie-Blockhaus sowie einem Kalt- und Warmwasserbecken mit zusätzlichen Duschen und Toiletten erweitert.

Der Zuspruch der Besucherinnen und Besucher seit den Eröffnungen zeigt deutlich, dass die Investitionen richtig waren. Durch diese gute Entwicklung steht die Karlsruher Bädergesellschaft mbH mit dem Europabad Karlsruhe kurz vor der operativen 0 mit einem Defizit von 23.000 € für das Geschäftsjahr 2012, was rekordverdächtig ist. Im kommunalen Bereich kommt es selten vor, dass Erlebnisbäder eine operative 0 erreichen. Der Zuschuss pro Gast im Europabad Karlsruhe liegt demnach lediglich bei 5 Cent. Herr Oliver Sternagel geht davon aus, dass im nächsten Jahr bzw. im laufenden Geschäftsjahr 2013 ein deutlicher Überschuss erreicht wird – vorausgesetzt die Besucherzahlen bleiben konstant. In Anbetracht der ersten beiden Monate in 2013 dürfen wir aber davon ausgehen, dass die Entwicklung der Besucherzahlen weiter so positiv verläuft. Verantwortlich für die gute Nachfrage sind eine Reihe von Faktoren: Da spielt das Personal eine große Rolle, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit attraktiven Sparpreisen, die gastronomische Versorgung und vieles mehr.

Im Jahr 2012 wurden in den zehn Karlsruher Bädern über 1,6 Mio. Gäste gezählt, Tendenz steigend. Im Vorjahr lag die Gesamtbesucherzahl bei 1,5 Mio. Gästen. Einen großen Anteil an diesem Ergebnis hat das Europabad Karlsruhe mit seinem überregionalen Einzugsgebiet, das von der Pfalz bis nach Frankreich reicht. Allein 60% der Gäste im Europabad Karlsruhe reisen von außerhalb Karlsruhe an.

© Karlsruher Bädergesellschaft mbH/Bäderbetriebe


-->