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Am 21. Februar wurde ein kleiner Tapir geboren und auf den Namen "Picasso" getauft. Die ersten Tage bereitete er den Zoomitarbeitern große Sorgen. Da er in "Hinterendlage" geboren wurde – das heißt, das Jungtier rutschte mit dem Hinterteil voran aus dem Geburtskanal – waren seine Hinterbeinchen verbogen. Aber Dank Gymnastik und intensiver tierärztlicher Betreuung hat er sich mittlerweile gut erholt und läuft munter durch das Gehege.
Obwohl sich die Tapirmama "Elise" fürsorglich um ihr nun bereits drittes Jungtier (übrigens allesamt männlich) kümmert, beobachten die Tierpfleger sehr genau die Entwicklung von Picasso. Kleine Tapire sind nämlich recht empfindlich. Noch ein anderes Jungtier bedarf im Südamerikahaus besonderer Aufmerksamkeit: Ein kleines Guanako wird nicht von seiner Mama versorgt, sondern bekommt seine Milch sechs bis sieben Mal pro Tag per Flasche von den Pflegern verabreicht. Seine Mutter war an dem Nachwuchs leider völlig desinteressiert. Der Rest der Herde verhält sich gegenüber dem Neuzugang aber sehr freundlich, so dass er von Geburt an bei seinen Artgenossen leben konnte. Das Jungtier wurde am 22. Februar geboren, ist ein Weibchen und wurde auf den Namen „Ronja“ getauft. Dass Ronja sich so prächtig entwickelt, führen die Zoomitarbeiter auf die gute Qualität der Milch zurück: Extra für Ronja wurde von einem Schäferhof Erstmilch eines Schafmuttertieres besorgt. Diese Erstmilch enthält besonders viele "Immunogene". Das sind Stoffe, die das Immunsystem anregen und Jungtiere unempfindlicher gegenüber Krankheiten werden lassen. Die Zoomitarbeiter hoffen nun, dass Ronja weiter gesund und munter bleibt und nicht anfängt zu mähen oder zu blöken.
Donnerstag, den 12.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Jungtiere im Südamerikahaus
Obwohl sich die Tapirmama "Elise" fürsorglich um ihr nun bereits drittes Jungtier (übrigens allesamt männlich) kümmert, beobachten die Tierpfleger sehr genau die Entwicklung von Picasso. Kleine Tapire sind nämlich recht empfindlich. Noch ein anderes Jungtier bedarf im Südamerikahaus besonderer Aufmerksamkeit: Ein kleines Guanako wird nicht von seiner Mama versorgt, sondern bekommt seine Milch sechs bis sieben Mal pro Tag per Flasche von den Pflegern verabreicht. Seine Mutter war an dem Nachwuchs leider völlig desinteressiert. Der Rest der Herde verhält sich gegenüber dem Neuzugang aber sehr freundlich, so dass er von Geburt an bei seinen Artgenossen leben konnte. Das Jungtier wurde am 22. Februar geboren, ist ein Weibchen und wurde auf den Namen „Ronja“ getauft. Dass Ronja sich so prächtig entwickelt, führen die Zoomitarbeiter auf die gute Qualität der Milch zurück: Extra für Ronja wurde von einem Schäferhof Erstmilch eines Schafmuttertieres besorgt. Diese Erstmilch enthält besonders viele "Immunogene". Das sind Stoffe, die das Immunsystem anregen und Jungtiere unempfindlicher gegenüber Krankheiten werden lassen. Die Zoomitarbeiter hoffen nun, dass Ronja weiter gesund und munter bleibt und nicht anfängt zu mähen oder zu blöken.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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