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Freitag, den 08.05.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Klimahaus Bremerhaven


Außenansicht
Freizeiteinrichtungen, die Erlebnis und Wissen kombinieren, sind in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter geworden. Ganz im Norden eröffnet im Juni dieses Jahres das Klimahaus Bremerhaven, eine Freizeitattraktion rund um das immer aktueller werdende Thema Klima und Klimaschutz.

Über die 125 lange und 82 Meter breite Innenkonstruktion aus Beton wölbt sich eine futuristisch geschwungene Hülle aus Glas und bildet die Kernattraktion des Neuen Hafens der Weserstadt Bremerhaven. Entworfen wurde das Gebäude von dem Bremer Architekt Thomas Klumpp, der bereits das Universum® Science Center Bremen entworfen hat. Mit rund 11.500 qm Ausstellungsfläche ist das Klimahaus die erste Wissens- und Erlebniswelt, die sich einem derart komplexen Thema wie dem Klima widmet. Wissenschaftlich fundierte Daten, Fakten und Phänomene zu den Themen Klima und Klimaschutz sollen hier in vier Ausstellungsbereichen spannend aufbereitet präsentiert werden. Mit 4.800 Quadratmeter nimmt »die Reise« den größten der vier Ausstellungsbereiche im Klimahaus ein. Von Bremerhaven ausgehend führt sie entlang des achten östlichen Längengrads. An neun Stationen werden dabei die unterschiedlichen Klimazonen unserer Erde veranschaulicht: Authentisch erleben die Besucher unterschiedlichste Klimazonen – von der erfrischenden Kühle auf einer Alm in der Schweiz über die Gluthitze der Sahelzone bis zur Eiseskälte der Antarktis und der wechselhaften Witterung in Norddeutschland. Im Ausstellungsbereich »die Elemente« können Interessierte Klimaexperimente selbst durchführen: Feuer, Erde, Wasser und Luft bilden die Basis, um Miniatur-Stürme zu verursachen und Vulkanausbrüche mitzuerleben.

Das Foyer
Mehr als 100 interaktive Exponate veranschaulichen die Physik des Klimas, seine komplexen Zusammenhänge und beeindruckenden Phänomene.
»Die Perspektiven« kennzeichnen den dritten Ausstellungsbereich, in dem es um das Klima unserer Vergangenheit, Gegenwart und die Auswirkungen auf die Zukunft geht. Im vierten Bereich, den »Chancen«, werden dem Besucher Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt: So kann man in Themenkammern spielerisch testen, wie man im Alltag seinen persönlichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten kann. Jeder Ausstellungsbereich ist übrigens so konzipiert, dass er unabhängig von den anderen besucht werden kann.

600.000 Besucher im Jahr ist ein ambitioniertes Ziel der Betreiber, wobei die ersten Eindrücke der Ausstellungsflächen bereits erahnen lassen, welcher enorme Aufwand im Klimahaus Bremerhaven betrieben wird. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von vier bis fünf Stunden eignet sich das Klimahaus auch als Halbtagesziel.



© parkscout/AB



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Meinem Vorredner kann ich mich in allen Punkten vollkommen anschließen. Ein Haus, das häufig nur an einen Vergnügungspark erinnert, ohne seinem Bildungsanspruch auch nur im Geringsten gerecht zu werden. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig im reinen Erlebnis und nicht in der Vermittlung von Wissen. Darüber hinaus verärgern sowohl beim Eintritt als auch im Restaurante nichtfunktionstüchtige Kassen und Mitarbeiter, die mit ihren Aufgaben noch wenig vertraut sind. Sie werden am Ende nicht "schlauer" sein. Schade, denn die Idee war gut.

05.08.2009 19:41
Yoshiko




Waren Heute als Familie im Klimahaus. Preis 36 Euro. Antarktis war geschlossen, einen Hinweis hierauf gab es im Vorfeld (z.B. der Homepage) nicht. Viele Exponate waren defekt oder noch nicht verfügbar. Viele Texttafeln, die wegen der schlechten Ausleuchtung teilweise nur schwer zu entziffern waren. Die Luftqualität war in einzelnen Bereichen eine Zumutung, nicht wegen der klimatischen Verhältnisse, sondern wegen des Gestankes nach Plastik (z.B. Regenwald bei Nacht). Die gesamte Ausstellung ist unter Kunstlicht im inneren des Gebäudes, so daß man sich spätestens nach 2 Stunden nach Tageslicht und frischer (!) Luft sehnt. Die ärgerlichen Rahmenbedingungen sind umso ärgerlicher, als Sie verhindern, daß man sich auf einige Filme einlassen kann.
Wenn es voll ist, sind auch die wenigen Kopfhörer, die eine deutsche Übersetzung der Interviews liefern, ständig besetzt, so daß sich einem ein großer Teil der Ausstellung nicht erschließt. Einige Exponate haben keinerlei Legende, so daß man raten kann, was diese darstellen - eine Auflösung wird leider nicht geliefert. Mein Fazit eine gutes Konzept, was unter den jetzigen Rahmenbedingungen stark leidet. Derzeit kann ich einen Besuch nicht empfehlen.

23.07.2009 17:48
wibo






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