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Der Zoologische Garten Berlin und der Tierpark Neumünster haben sich darauf verständigt, dass der Eisbär Eigentum des Zoos in Berlin wird. Im Gegen-zug erhält der Tierpark Neumünster zunächst 350.000 Euro sofort und in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 40.000 Euro. Damit sind alle möglichen Ansprüche im Zusammenhang mit Knut abgegolten und der vor dem Landgericht Berlin anhängige Rechtsstreit beendet.
"Wir freuen uns, dass wir im Interesse Berlins und der Berliner eine einvernehmliche Einigung erzielen konnten", erklärte am Mittwoch, 8. Juli 2009, Direktor Dr. Bernhard Blaszkie-witz im Rahmen einer Pressekonferenz im Berliner Zoo, die gemeinsam mit Vertretern des Tierparks Neumünster abgehalten wurde. "Ich denke, das ist jetzt auch die beste Lösung für Knut", lenkte der Direktor den Blick in die Zukunft. Gabriele Thöne, kaufmännischer Vorstand des Berliner Zoos, hatte die Verhandlungen mit dem Tierpark Neumünster geführt und zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. "Niemand hätte Verständnis dafür aufgebracht, wenn wir uns weiter gerichtlich gestritten hätten und ein unkalkulierbares Risiko eingegangen wären", sagte die Juristin vor dem Hinter-grund der ursprünglichen Forderung des Tierparks Neumünster in Höhe von mindestens 500.000 Euro. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit habe dem Zoo in einem Gespräch mit ihr bereits gratuliert und sich hoch erfreut über die gütliche Einigung und den endgültigen Verbleib Knuts in Berlin geäußert.
Der Zoo Berlin ist mit einem Bestand von rund 15.000 Tieren in über 1.400 Arten weltweit die artenreichste Einrichtung ihrer Art. Sie wurde im Jahr 1844 gegründet und präsentiert sich heute mit historischen Tierhäusern im exotischen Stil, beeindruckend altem Baumbestand und malerischen Wasserläufen auf insgesamt 34 Hektar im Herzen der Stadt. Mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist der Zoo Berlin der meistbesuchte Zoologische Garten im deutschsprachigen Raum.
Mittwoch, den 08.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Knut bleibt endgültig Berliner
"Wir freuen uns, dass wir im Interesse Berlins und der Berliner eine einvernehmliche Einigung erzielen konnten", erklärte am Mittwoch, 8. Juli 2009, Direktor Dr. Bernhard Blaszkie-witz im Rahmen einer Pressekonferenz im Berliner Zoo, die gemeinsam mit Vertretern des Tierparks Neumünster abgehalten wurde. "Ich denke, das ist jetzt auch die beste Lösung für Knut", lenkte der Direktor den Blick in die Zukunft. Gabriele Thöne, kaufmännischer Vorstand des Berliner Zoos, hatte die Verhandlungen mit dem Tierpark Neumünster geführt und zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. "Niemand hätte Verständnis dafür aufgebracht, wenn wir uns weiter gerichtlich gestritten hätten und ein unkalkulierbares Risiko eingegangen wären", sagte die Juristin vor dem Hinter-grund der ursprünglichen Forderung des Tierparks Neumünster in Höhe von mindestens 500.000 Euro. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit habe dem Zoo in einem Gespräch mit ihr bereits gratuliert und sich hoch erfreut über die gütliche Einigung und den endgültigen Verbleib Knuts in Berlin geäußert.
Der Zoo Berlin ist mit einem Bestand von rund 15.000 Tieren in über 1.400 Arten weltweit die artenreichste Einrichtung ihrer Art. Sie wurde im Jahr 1844 gegründet und präsentiert sich heute mit historischen Tierhäusern im exotischen Stil, beeindruckend altem Baumbestand und malerischen Wasserläufen auf insgesamt 34 Hektar im Herzen der Stadt. Mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist der Zoo Berlin der meistbesuchte Zoologische Garten im deutschsprachigen Raum.
© Parkscout / Zoo Berlin










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