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Auf den ersten Blick ist die enge Verwandtschaft nicht auszumachen: Die vier grauen, teilweise noch flauschigen Flamingoküken sehen ihren prächtig rot gefärbten Eltern überhaupt nicht ähnlich. Außerdem ist der Schnabel nicht so stark nach unten gebogen, sondern fast gerade. In ihrem natürlichen Lebensraum ist es für kleine Küken viel gesünder, wenn sie kein auffälliges Federkleid tragen, sondern dezent gefärbt mit dem Hintergrund verschwimmen.
Auch im Zoo muss man genau hinschauen, um die gut getarnten Jungtiere zu entdecken. Die Küken fressen noch nicht selbständig, sondern werden von den Eltern mit einer sogenannten Kropfmilch gefüttert und zu diesem Zweck von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Erst nach 60 Tagen, fangen die kleinen Vögelchen an, selbständig zu fressen und im Alter von drei Monaten benötigen sie den nährstoffreichen Futtersaft der Eltern nicht mehr. Auch wenn sie sich dann wie ausgewachsene Vögel verhalten, sind sie doch immer noch gut als Nachwuchs zu erkennen: Die rosa Fiederfärbung erscheint erst im nächsten Jahr mit der Mauser. Dann verwandelt sich der unscheinbare Nachwuchs in bunte Farbtupfer und begrüßt die Besucher am Zooeingang. Der Chile-Flamingo ist in der Natur durch Vernichtung des Lebensraumes bedroht. Die Flamingos finden keine geeigneten Brutstätten, der Nachwuchs bleibt aus und damit sinkt die Populationsgröße dieser schönen Vögelart.
Dienstag, den 29.09.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Küken auf Stelzen: Nachwuchs bei den Chile-Flamingos
Auch im Zoo muss man genau hinschauen, um die gut getarnten Jungtiere zu entdecken. Die Küken fressen noch nicht selbständig, sondern werden von den Eltern mit einer sogenannten Kropfmilch gefüttert und zu diesem Zweck von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Erst nach 60 Tagen, fangen die kleinen Vögelchen an, selbständig zu fressen und im Alter von drei Monaten benötigen sie den nährstoffreichen Futtersaft der Eltern nicht mehr. Auch wenn sie sich dann wie ausgewachsene Vögel verhalten, sind sie doch immer noch gut als Nachwuchs zu erkennen: Die rosa Fiederfärbung erscheint erst im nächsten Jahr mit der Mauser. Dann verwandelt sich der unscheinbare Nachwuchs in bunte Farbtupfer und begrüßt die Besucher am Zooeingang. Der Chile-Flamingo ist in der Natur durch Vernichtung des Lebensraumes bedroht. Die Flamingos finden keine geeigneten Brutstätten, der Nachwuchs bleibt aus und damit sinkt die Populationsgröße dieser schönen Vögelart.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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