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Im Tierpark Chemnitz gibt es einen weiteren Neuzugang: Aus der WILHELMA, dem Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart, wurde ein anderthalbjähriger männlicher Mesopotamischer Damhirsch (Foto) nach Chemnitz in das Tierparkgelände an der Nevoigtstraße geholt. Er soll hier die seit dem Tod des alten Hirsches im Frühjahr dieses Jahres rein weibliche Herde ergänzen und zukünftig für Nachwuchs sorgen.
Das Tier hat die Reise in der vergangenen Woche gut überstanden und wurde nach einer Nacht im Stall am nächsten Tag in die Außenanlage gelassen, wo es auf drei erwachsene Hirschkühe und Jungtier traf. Tierparkchef Dr. Hermann Will: „Wir freuen uns über unseren Neuzugang im Tierpark Chemnitz. Es gab keine Probleme bei der Zusammenführung, der Junghirsch wurde gut aufgenommen.“ Bis er allerdings die Weibchen mit einem ordentlichen Geweih beeindrucken kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Vor dem Transport wurde sein Jugendgeweih abgesägt, damit er sich nicht verletzten konnte. Die männlichen Tiere bilden ihr Geweih im Sommer aus, nutzen es während der Brunftzeit im Spätsommer zum Imponieren und Kämpfen und werfen es im darauf folgenden Frühjahr ab.
In Chemnitz werden die seltenen im Südiran beheimateten Mesopotamischen Damhirsche seit Mitte der 1990er Jahre gehalten und gezüchtet. Im Gegensatz zum bekannteren Verwandten, dem Europäischen Damhirsch, der z. B. im Wildgatter Oberrabenstein zu sehen ist, hat der Mesopotamische Damhirsch ein weniger ausgeprägtes Schaufelgeweih.
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Freitag, den 20.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Männliche Verstärkung für die Mesopotamischen Damhirsche
Das Tier hat die Reise in der vergangenen Woche gut überstanden und wurde nach einer Nacht im Stall am nächsten Tag in die Außenanlage gelassen, wo es auf drei erwachsene Hirschkühe und Jungtier traf. Tierparkchef Dr. Hermann Will: „Wir freuen uns über unseren Neuzugang im Tierpark Chemnitz. Es gab keine Probleme bei der Zusammenführung, der Junghirsch wurde gut aufgenommen.“ Bis er allerdings die Weibchen mit einem ordentlichen Geweih beeindrucken kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Vor dem Transport wurde sein Jugendgeweih abgesägt, damit er sich nicht verletzten konnte. Die männlichen Tiere bilden ihr Geweih im Sommer aus, nutzen es während der Brunftzeit im Spätsommer zum Imponieren und Kämpfen und werfen es im darauf folgenden Frühjahr ab.
In Chemnitz werden die seltenen im Südiran beheimateten Mesopotamischen Damhirsche seit Mitte der 1990er Jahre gehalten und gezüchtet. Im Gegensatz zum bekannteren Verwandten, dem Europäischen Damhirsch, der z. B. im Wildgatter Oberrabenstein zu sehen ist, hat der Mesopotamische Damhirsch ein weniger ausgeprägtes Schaufelgeweih.
© Parkscout/Tierpark Chemnitz










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