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Achtung, alter Parkscout-Artikel

Magie des Lichts


Licht und Feuer sind nicht nur essentielle Bestandteile des Lebens, sondern faszinieren die Menschen auch seit Anbeginn aller Zeiten auf eine kaum zu beschreibende Art und Weise.

Feuerwerk auf der Bühne
Überzeugen von der nahezu mystischen Anziehungskraft konnte man sich gestern abend bei der Weltpremiere einer neuen Show in den MMC Studios bei Köln: “Magie des Lichts” heißt das Spektakel, das in einer Symbiose aus Tanz, Musik, Feuer und pyrotechnischen Effekten in elf Bildern die Geschichte der Menschheit nacherzählt.

Die Bühne wird umrahmt von mehreren riesigen Projektionsflächen, auf denen der Zuschauer mit auf eine Zeitreise genommen wird – von der Entstehung der “Spirit Fire” bei einem gewaltigen Urknall über deren Nutzung und späteren Ausnutzung bis hin zu ihrer Wiedergeburt in einem fulminanten Finale. Dieses sicherlich stark esoterisch angehauchte Grundkonzept wird dabei von einem Erzähler aus dem Off mit einem manchmal über das Ziel hinausschießenden Pathos vorangetrieben. Die dabei propagierte Weltanschauung mag nicht jedermanns Sache sein, beeinträchtigt das Vergnügen an den Geschehnissen auf der Bühne allerdings kaum.

Phantasievolle Kostüme
Der Funke springt über

In fast zwei Stunden ziehen die insgesamt 25 Akteure des Ensembles “Phoenix Fire Dancers” unter der Leitung von Marc Brouard dort nämlich alle Register ihres Könnens.

Ob sie nun mit brennenden Stangen jonglieren, akrobatische Einlagen zeigen oder bei Schwarzlichttheater-Szenen originelle Geschichten erzählen – der sprichwörtliche Funke springt hier im wahrsten Sinne des Wortes auf die Zuschauer über.

Auch die Bühnentechnik überzeugt auf ganzer Linie: Wahre Lichterorgien, eine grandiose Lasershow und nicht zuletzt die unterschiedlichsten Bühnenfeuerwerke bilden den passenden Rahmen für die Darsteller, die in 220 phantasievollen und den jeweiligen Szenen angepaßten Kostümen die Magie des Lichts verbreiten.

Ein Blick in die Zukunft
Hommage an das Licht

Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die für die Show komponierte Musik von Jürgen Kern, die zuweilen zu synthetisch und monoton klingt. Mag dies für die späteren, eher futuristischen Nummern noch passend sein, hätte man sich in weiten Teilen der ersten Hälfte eher einen orchestralen Soundtrack gewünscht, der die Emotionalität auf der Bühne unterstützt.

Auch wenn sie den Begriff “Show” nicht neu definiert – sehenswert ist die Hommage an das Licht allemal. Sicherlich kommen viele Szenen gerade dem versierten Freizeitparkkenner durchaus irgendwie bekannt vor (das Unterwasserbild erinnert an “Animagique” aus Walt Disney Studios Park, die Affenszene gibt es in ähnlicher Form auch bei “Tarzan” in Disneyland Park und bei manchen Dingen kommt einem unwillkürlich die frühere preisgekrönte Show “L'Ar(c)tistique” des Phantasialands in den Sinn), aber dies ist ja keineswegs ein Nachteil.

Ganz im Gegenteil wurden bei “Magie des Lichts” gekonnt klassische Elemente mit moderner Inszenierung zu einem Multimedia-Ereignis kombiniert, das in dieser ästhetischen Form einmalig ist. Entsprechend waren auch die Reaktionen des Premierenpublikums, das die Künstler mit minutenlangen Standing Ovations belohnte. Bis zum 22. Januar 2006 wird die Show noch in Köln zu sehen sein, Eintrittskarten gibt es bereits ab 19 EUR. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.diemagiedeslichts.de.



© parkscout/MV, Bilder: Phoenix Productions



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