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Am 10.01.2011 wurde im Tierpark Berlin ein kleines Hissar-Schaf geboren. Zwar wirkt das nun zwei Wochen alte Lämmchen noch klein und zerbrechlich, doch als ausgewachsener Schafbock kann es einmal bemerkenswerte 120 bis 150 kg auf die Waage bringen. Damit zählt das Hissar-Schaf zu den größten Schafrassen der Welt.
Benannt wurde das Hissar-Schaf nach seinem Ursprungsgebiet dem Hissar-Gebirge im Südwesten Tadschikistans. Diesen kargen Lebensraum kann das Hissar-Schaf nur dank seines Fettsteißes bewohnen. Denn der Fettsteiß dient ebenso wie ein Kamelhöcker als Energiereserve, um Zeiten des Nahrungsmangels zu überdauern. So konnte das Hissar-Schaf eine wichtige Existenzgrundlage für viele tadschikische Bauern bilden. Während in erster Linie ihr schmackhaftes Fleisch Verwendung fand, wurde die minderwertige, dunkelbraune Wolle zur Teppichherstellung verwendet. Besonders kräftige Exemplare dieser großen Schafrasse wurden zudem als Reit- und Tragtier eingesetzt. Im Zuge der auch in Tadschikistan einsetzenden Landflucht, verlor das Hissar-Schaf jedoch immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung, so dass es heute nur noch selten zu finden ist. Der Tierpark Berlin, der diese widerstandsfähigen Schafe seit 1983 pflegt, trägt mit seiner erfolgreichen Zucht zur Erhaltung dieser Schafsrasse bei. Das kleine Lämmchen mit dem Fettsteiß kann von nun an im Kinderzoo des Tierparks Berlin bestaunt werden.
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im Berliner Tierpark Terrarium
Dienstag, den 25.01.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Nachwuchs bei den Fettsteiß-Schafen im Tierpark Berlin
Benannt wurde das Hissar-Schaf nach seinem Ursprungsgebiet dem Hissar-Gebirge im Südwesten Tadschikistans. Diesen kargen Lebensraum kann das Hissar-Schaf nur dank seines Fettsteißes bewohnen. Denn der Fettsteiß dient ebenso wie ein Kamelhöcker als Energiereserve, um Zeiten des Nahrungsmangels zu überdauern. So konnte das Hissar-Schaf eine wichtige Existenzgrundlage für viele tadschikische Bauern bilden. Während in erster Linie ihr schmackhaftes Fleisch Verwendung fand, wurde die minderwertige, dunkelbraune Wolle zur Teppichherstellung verwendet. Besonders kräftige Exemplare dieser großen Schafrasse wurden zudem als Reit- und Tragtier eingesetzt. Im Zuge der auch in Tadschikistan einsetzenden Landflucht, verlor das Hissar-Schaf jedoch immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung, so dass es heute nur noch selten zu finden ist. Der Tierpark Berlin, der diese widerstandsfähigen Schafe seit 1983 pflegt, trägt mit seiner erfolgreichen Zucht zur Erhaltung dieser Schafsrasse bei. Das kleine Lämmchen mit dem Fettsteiß kann von nun an im Kinderzoo des Tierparks Berlin bestaunt werden.
© Parkscout / Tierpark Berlin










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