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Der Tiergarten der Stadt Nürnberg kann wieder Jungtiere bei den Königspythons (Python regius) zeigen, die mit einer Länge von bis zu 1,4 m zu den kleinen Arten der Riesenschlangen zählen. Entgegen
den lebendgebärenden Boas sind alle Pythons eierlegend. In diesem
Jahr wurden die Eier am 12. Juli gelegt und - wie immer - vom
Weibchen "bebrütet". Durch Körperzuckungen erreichen die Weibchen
eine Bruttemperatur, die bis zu 10 °C über der Umgebungstemperatur
liegen kann. Vom 5. bis 10. September sind dann die zehn,
sofort selbständigen Jungschlangen geschlüpft – einige mit sehr
markanter Zeichnung.
Die relativ geringe Größe, das ruhige und friedfertige Wesen und die ansprechende Musterung machen diese Riesenschlangen zu beliebten Terrarientieren. Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) der aufgrund seiner auffallend gelben Farbe auch als Goldener Giftfrosch bezeichnet wird, gilt als stark gefährdet. Umso mehr freuen sich die Mitarbeiter des Tiergartens über den regelmäßigen Zuchterfolg. Wie schon im Vorjahr blieben die Kaulquappen im Terrarium und erst die Jungfrösche wurden zur weiteren Aufzucht in ein separates Terrarium gesetzt. Im der Terrarienhaltung verlieren selbst die stark giftigen Arten ihre Gefährlichkeit, da über die veränderte Ernährung offensichtlich ein wesentlicher Ausgangsstoff zur Herstellung des Giftes durch Bakterien auf der Haut der Frösche fehlt.
Dienstag, den 03.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Nachwuchs bei den Königspythons und Pfeilgiftfröschen im Tiergarten Nürnberg
Die relativ geringe Größe, das ruhige und friedfertige Wesen und die ansprechende Musterung machen diese Riesenschlangen zu beliebten Terrarientieren. Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) der aufgrund seiner auffallend gelben Farbe auch als Goldener Giftfrosch bezeichnet wird, gilt als stark gefährdet. Umso mehr freuen sich die Mitarbeiter des Tiergartens über den regelmäßigen Zuchterfolg. Wie schon im Vorjahr blieben die Kaulquappen im Terrarium und erst die Jungfrösche wurden zur weiteren Aufzucht in ein separates Terrarium gesetzt. Im der Terrarienhaltung verlieren selbst die stark giftigen Arten ihre Gefährlichkeit, da über die veränderte Ernährung offensichtlich ein wesentlicher Ausgangsstoff zur Herstellung des Giftes durch Bakterien auf der Haut der Frösche fehlt.
© Parkscout / Tiergarten Nürnberg











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