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Wer ist nicht angetan von ihren großen, schönen Augen, ihrem wuscheligen Fell und ihrem ausgesprochen freundlichen und neugieren Wesen? Alpakas gehören zu den beliebtesten Tieren in zoologischen Gärten und der Heidelberger Zoo freut sich über den jüngsten Neuzugang in seinem Tierbestand.
Am 23. Dezember ist der dreijährige Alpakahengst im Zoo eingetroffen und ihm werden noch zwei hübsche Stuten folgen, die mit ihm sein neues Zuhause teilen. Untergebracht sind sanftäugigen Tiere im ehemaligen Mähnenwolfgehege direkt gegenüber dem Yellowstone-See. Bis das dort geplante Gehege für Pumas finanziert ist, werden die Alpakas hier residieren. Eigentlich ist ihre Planstelle im Kinderzoo angesiedelt, der jedoch erst realisiert werden kann, wenn das Erweiterungsgelände zu Verfügung steht.
Das Alpaka gehört zu den ältesten Haustieren und ist eine aus den südamerikanischen Anden (Peru, Bolivien und Chile) stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wurde. Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. Alpakas kommen auch mit spärlicher Nahrung und schwierigem Gelände zurecht und laufen auf weichen Schwielen – ähnlich wie Hundepfoten – statt auf Hufen. Somit haben sie die idealen Voraussetzungen, um auch hügelige, unwegsame Gelände abzugrasen.
Da Alpakas ein ruhiges und friedliches Wesen haben, werden Sie besonders in Deutschland auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt. Dennoch darf man aber nicht vergessen, dass Alpakas keine Kuscheltiere sind. Sie leben am liebsten in ihrer Herde, sind sehr wachsam und ergreifen bei Gefahr die Flucht. Wie alle Kamelarten beherrschen Alpakas die Kunst, Mageninhalt hochzuwürgen und diesen mehr oder minder gezielt zu versprühen. Mit Spucken ist gleich Speichel hat dies nichts zu tun. Zoobesucher brauchen nicht zu befürchten, mit Alpaka-Magensaft Bekanntschaft zu machen – Alpaka sprühen nur, wenn sie massiv geärgert werden.
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Freitag, den 01.01.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Neu im Zoo Heidelberg: Alpakas
Am 23. Dezember ist der dreijährige Alpakahengst im Zoo eingetroffen und ihm werden noch zwei hübsche Stuten folgen, die mit ihm sein neues Zuhause teilen. Untergebracht sind sanftäugigen Tiere im ehemaligen Mähnenwolfgehege direkt gegenüber dem Yellowstone-See. Bis das dort geplante Gehege für Pumas finanziert ist, werden die Alpakas hier residieren. Eigentlich ist ihre Planstelle im Kinderzoo angesiedelt, der jedoch erst realisiert werden kann, wenn das Erweiterungsgelände zu Verfügung steht.
Das Alpaka gehört zu den ältesten Haustieren und ist eine aus den südamerikanischen Anden (Peru, Bolivien und Chile) stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wurde. Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. Alpakas kommen auch mit spärlicher Nahrung und schwierigem Gelände zurecht und laufen auf weichen Schwielen – ähnlich wie Hundepfoten – statt auf Hufen. Somit haben sie die idealen Voraussetzungen, um auch hügelige, unwegsame Gelände abzugrasen.
Da Alpakas ein ruhiges und friedliches Wesen haben, werden Sie besonders in Deutschland auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt. Dennoch darf man aber nicht vergessen, dass Alpakas keine Kuscheltiere sind. Sie leben am liebsten in ihrer Herde, sind sehr wachsam und ergreifen bei Gefahr die Flucht. Wie alle Kamelarten beherrschen Alpakas die Kunst, Mageninhalt hochzuwürgen und diesen mehr oder minder gezielt zu versprühen. Mit Spucken ist gleich Speichel hat dies nichts zu tun. Zoobesucher brauchen nicht zu befürchten, mit Alpaka-Magensaft Bekanntschaft zu machen – Alpaka sprühen nur, wenn sie massiv geärgert werden.
© parkscout/Zoo Heidelberg










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