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tierpark berlin
Nach langer Zeit erhielt der Tierpark für sein Terrarium wieder einmal Braune Landschild-kröten. Erstmals war diese Tierart 1972 mit zwei Tieren, die aus Sumatra kamen, im Tierpark vertreten. Die nun eingetroffenen vier Tiere (2 Männchen, 2 Weibchen) schlüpften am 12. September 2007 im Löbbecke Museum & Aquazoo Düsseldorf. Großgezogen wurden sie auf nunmehr 45 cm im Zoologischen Garten Rostock, der sie uns freundlicherweise überließ.
Diese Schildkrötenart kann bis zu 60 cm Panzerlänge erreichen. Es handelt sich um die größte asiatische Landschildkrötenart. Sie bewohnt die immergrünen Wälder Vorder- und Hinterindiens sowie den Sunda-Archipel. Feuchtes Gelände liebend, sucht sie auch gern Wasserlachen zum Baden auf. Eine weitere Besonderheit unter den Schildkröten stellt die Tatsache dar, dass sie als einzige eine aktive Brutpflege betreibt. Die Weibchen bauen Nisthaufen für 30 bis 60 Eier und bewachen die Gelege bis zu 20 Tage. Nach einer Zeitigungsdauer zwischen 62 und 74 Tagen schlüpfen dann die Schildkröten aus ihren Eiern. Bis unsere Tiere selbst für Nachwuchs sorgen, werden wir uns noch ein bisschen gedulden müssen. Da der natürliche Lebensraum dieser Tiere zunehmend zerstört wird und sie in verschiedenen Teilen Asiens gegessen werden, ist die Art in der Natur stark gefährdet. In Zoos wird sie selten gehalten. Jede Nachzuchtbemühung ist daher zu unterstützen.
Kälbchen beim Watussi-Rind im Tierpark Berlin geboren
Schweinshirsch im Berliner Tierpark geboren
Nesthäkchen mit Schlappohren: Zwillinge bei den Damaraziegen im Berliner Tierpark
Vier auf einen Streich – erstmals Vierlinge beim Hinterindischen Tiger im Tierpark Berlin geboren
Reichlich Nachzucht bei den Baumhöhlen-Krötenlaubfröschen
im Berliner Tierpark Terrarium
Donnerstag, den 24.02.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Neuzugang im berliner Tierparkterrarium – Braune Landschildkröten
Diese Schildkrötenart kann bis zu 60 cm Panzerlänge erreichen. Es handelt sich um die größte asiatische Landschildkrötenart. Sie bewohnt die immergrünen Wälder Vorder- und Hinterindiens sowie den Sunda-Archipel. Feuchtes Gelände liebend, sucht sie auch gern Wasserlachen zum Baden auf. Eine weitere Besonderheit unter den Schildkröten stellt die Tatsache dar, dass sie als einzige eine aktive Brutpflege betreibt. Die Weibchen bauen Nisthaufen für 30 bis 60 Eier und bewachen die Gelege bis zu 20 Tage. Nach einer Zeitigungsdauer zwischen 62 und 74 Tagen schlüpfen dann die Schildkröten aus ihren Eiern. Bis unsere Tiere selbst für Nachwuchs sorgen, werden wir uns noch ein bisschen gedulden müssen. Da der natürliche Lebensraum dieser Tiere zunehmend zerstört wird und sie in verschiedenen Teilen Asiens gegessen werden, ist die Art in der Natur stark gefährdet. In Zoos wird sie selten gehalten. Jede Nachzuchtbemühung ist daher zu unterstützen.
© Parkscout / Tierpark Berlin










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