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Schiedsrichterlegende Jürgen Aust vor seinem ungewöhnlichsten Anpfiff
Nachdem alle dem Anpfiff der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich entgegenfieberten, kümmerte dieser Wirbel um die derzeit wichtigste Sportart der Menschen die Fische im Sea Life Königswinter scheinbar wenig. Doch weit gefehlt. Jürgen Aust, ehemaliger FIFA- und DFBSchiedsrichter, entdeckte den Spieltrieb der Rochen im Sea Life Königswinter und sorgte für Fußballfieber im Atlantikbecken.
Auch im Sea Life Königswinter ist das Fußballfieber ausgebrochen. Nach dem Start der Europameisterschaft am vergangenen Wochenende fühlten sich die Fische im Großaquarium scheinbar von Besuchern und Personal angesteckt. Als das Aquaristik-Team des Sea Life Königswinters zum Test einen Ball in das große Rochenbecken legte, erwachte der Spieltrieb und verwandelte den großen Tank in ein Fußballfeld. Ganz zur Freude von Jürgen Aust, ehemaliger FIFA und DFB-Fußballschiedsrichter, der für einen Besuch im Großaquarium vorbeikam. Aust, der vergangene Woche noch bei der Sendung "TV total Autoball EM" mit Stefan Raab zu sehen war, beobachtete zunächst vom Beckenrand, wie die Marmor- und Fleckenrochen im Wasser mit dem Ballspiel begannen und den Rasenhelden nacheiferten. Auch die Tigermakrelen, Knurrhähne und verschiedenen Plattfische schienen schnell Gefallen an der neuen Abwechslung zu finden.
Außerdem kann ja nach der 15 Uhr Fütterung ein bisschen Sport nicht schaden, so dass das schwarzweiße Leder immer wieder durch das rund 20.000 Liter große Spielfeld bewegt wurde. Damit alles mit richtigen Dingen zugeht und kein Fisch beim Gegner durch schnelle Tricks an den Ball gelangt, sorgte Jürgen Aust für Ordnung im großen Becken. "Wer hätte gedacht, dass ich auch hier mit Fußball in Berührung komme…", schmunzelte der Schiedsrichter und war sichtlich begeistert von den Aktivitäten, die sich vor ihm abspielten. Auch wenn hier schwer Abseits, Foul oder Elfmeter gepfiffen werden kann – bei klaren Regelverstößen hob Aust Karten-symbolisch eine Hand oder pfeift in die vom Königswinterer Shop-Team ausgehändigte Pfeife. Mit der Zeit beherrschte die Mannschaft der Makrelen immer mehr das Spiel und konnte die meisten Ballkontakte verzeichnen. Die Rochen waren dennoch klarer Sieger, da sie es am häufigsten schafften, das Runde über die Mitte hinweg zum Ende des Beckens zu bewegen.
In der Ausstellung des Sea Life Königswinter sind neben Rochen und Haien knapp 6.000 Süß- und Salzwasserfische aus über 100 Arten zu sehen. In den mehr als 30 naturgetreu gestalteten Becken wird den Besuchern ein anschaulicher Einblick in den Lebensbereich der Wasserbewohner gegeben – ein faszinierender Spaziergang unter Wasser. In der mystischen Sonderausstellung "Drachen und Sagen" im Sea Life Königswinter sind neben Fischen auch Reptilien, wie die Wasseragame zu sehen, die an Wesen aus vergangener Zeit erinnern. Das Großaquarium in Königswinter ist täglich von 9 bis 18:00 Uhr für Jung und Alt geöffnet (letzter Einlass 17:00 Uhr).
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Mittwoch, den 11.06.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Sea Life Königswinter: Fußballfieber im Rochenbecken
Nachdem alle dem Anpfiff der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich entgegenfieberten, kümmerte dieser Wirbel um die derzeit wichtigste Sportart der Menschen die Fische im Sea Life Königswinter scheinbar wenig. Doch weit gefehlt. Jürgen Aust, ehemaliger FIFA- und DFBSchiedsrichter, entdeckte den Spieltrieb der Rochen im Sea Life Königswinter und sorgte für Fußballfieber im Atlantikbecken.
Auch im Sea Life Königswinter ist das Fußballfieber ausgebrochen. Nach dem Start der Europameisterschaft am vergangenen Wochenende fühlten sich die Fische im Großaquarium scheinbar von Besuchern und Personal angesteckt. Als das Aquaristik-Team des Sea Life Königswinters zum Test einen Ball in das große Rochenbecken legte, erwachte der Spieltrieb und verwandelte den großen Tank in ein Fußballfeld. Ganz zur Freude von Jürgen Aust, ehemaliger FIFA und DFB-Fußballschiedsrichter, der für einen Besuch im Großaquarium vorbeikam. Aust, der vergangene Woche noch bei der Sendung "TV total Autoball EM" mit Stefan Raab zu sehen war, beobachtete zunächst vom Beckenrand, wie die Marmor- und Fleckenrochen im Wasser mit dem Ballspiel begannen und den Rasenhelden nacheiferten. Auch die Tigermakrelen, Knurrhähne und verschiedenen Plattfische schienen schnell Gefallen an der neuen Abwechslung zu finden.
Außerdem kann ja nach der 15 Uhr Fütterung ein bisschen Sport nicht schaden, so dass das schwarzweiße Leder immer wieder durch das rund 20.000 Liter große Spielfeld bewegt wurde. Damit alles mit richtigen Dingen zugeht und kein Fisch beim Gegner durch schnelle Tricks an den Ball gelangt, sorgte Jürgen Aust für Ordnung im großen Becken. "Wer hätte gedacht, dass ich auch hier mit Fußball in Berührung komme…", schmunzelte der Schiedsrichter und war sichtlich begeistert von den Aktivitäten, die sich vor ihm abspielten. Auch wenn hier schwer Abseits, Foul oder Elfmeter gepfiffen werden kann – bei klaren Regelverstößen hob Aust Karten-symbolisch eine Hand oder pfeift in die vom Königswinterer Shop-Team ausgehändigte Pfeife. Mit der Zeit beherrschte die Mannschaft der Makrelen immer mehr das Spiel und konnte die meisten Ballkontakte verzeichnen. Die Rochen waren dennoch klarer Sieger, da sie es am häufigsten schafften, das Runde über die Mitte hinweg zum Ende des Beckens zu bewegen.
In der Ausstellung des Sea Life Königswinter sind neben Rochen und Haien knapp 6.000 Süß- und Salzwasserfische aus über 100 Arten zu sehen. In den mehr als 30 naturgetreu gestalteten Becken wird den Besuchern ein anschaulicher Einblick in den Lebensbereich der Wasserbewohner gegeben – ein faszinierender Spaziergang unter Wasser. In der mystischen Sonderausstellung "Drachen und Sagen" im Sea Life Königswinter sind neben Fischen auch Reptilien, wie die Wasseragame zu sehen, die an Wesen aus vergangener Zeit erinnern. Das Großaquarium in Königswinter ist täglich von 9 bis 18:00 Uhr für Jung und Alt geöffnet (letzter Einlass 17:00 Uhr).
© Parkscout / Sea Life Königswinter










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