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Die Tatsache ist eigentlich selbstverständlich und hört sich nicht nach einer mitteilungswürdigen Nachricht an. Aber Henri wurde erst im Juli geboren und musste in den letzten Wochen mühsam lernen, Fisch durch seinen Schlund zu zwängen. Nach sechs Wochen versiegt der Milchfluss bei den Seehundmüttern, und die Jungtiere müssen sich nach
alternativer Ernährung umschauen.
In der Natur fangen sie in der Regel mit einfach zu erjagenden Beute, wie Garnelen und kleinere Fische an. Diese plötzliche Umstellung ist für die kleinen Seehunde sehr schwer und in dieser Phase ist die Jugendsterblichkeit hoch. Um Henri das Fischfressen beizubringen, wurde er kurzfristig von seinen Verwandten getrennt und ist nun im Pelikanhaus untergebracht, das mit Sandbank und kleinem Schwimmbecken ausgestattet ist. Henri sollte in Ruhe lernen, dass Fisch lecker ist und satt macht. Dank eines tiefen Griffs in die Trickkiste waren die Tierpfleger (und Henri) innerhalb kurzer Zeit erfolgreich: Der Fisch wurde an einem Seil gebunden und daran im Wasser hin- und herbewegt. Das ist für kleine verspielte Seehunde viel interessanter, als lebloses Futter! Bereits nach einer Woche verschlang Henri selbständig seine Fische, sogar relative große Heringe. Dreimal am Tag wird er nun gefüttert und außer Fisch gibt es dann auch noch Streicheleinheiten von den Tierpflegern – denn Henri ist einfach umwerfend süß!
Dienstag, den 23.09.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Seehund Henri frisst Fisch!
In der Natur fangen sie in der Regel mit einfach zu erjagenden Beute, wie Garnelen und kleinere Fische an. Diese plötzliche Umstellung ist für die kleinen Seehunde sehr schwer und in dieser Phase ist die Jugendsterblichkeit hoch. Um Henri das Fischfressen beizubringen, wurde er kurzfristig von seinen Verwandten getrennt und ist nun im Pelikanhaus untergebracht, das mit Sandbank und kleinem Schwimmbecken ausgestattet ist. Henri sollte in Ruhe lernen, dass Fisch lecker ist und satt macht. Dank eines tiefen Griffs in die Trickkiste waren die Tierpfleger (und Henri) innerhalb kurzer Zeit erfolgreich: Der Fisch wurde an einem Seil gebunden und daran im Wasser hin- und herbewegt. Das ist für kleine verspielte Seehunde viel interessanter, als lebloses Futter! Bereits nach einer Woche verschlang Henri selbständig seine Fische, sogar relative große Heringe. Dreimal am Tag wird er nun gefüttert und außer Fisch gibt es dann auch noch Streicheleinheiten von den Tierpflegern – denn Henri ist einfach umwerfend süß!
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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