Donnerstag, den 13.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Seltener Aufzuchtserfolg beim Maguaristorch!
Jahrzehntelang musste man auf diesen außergewöhnlichen Zuchterfolg warten. Erst ein 2007 aus dem Vogelpark Marlow übernommenes Jungpaar harmonierte in der großen Süd-amerika-Voliere nahe des Landwehrkanals so gut, dass dies möglich wurde. Längst nicht alle der knapp 20 Storchenarten reproduzieren sich in Zoologischen Gärten so leicht wie der dem Maguaristorch ähnliche Weißstorch. Von diesem unterscheiden sich die verwandten Südamerikaner durch die auffällig rote Gesichtshaut um das Auge, den blaugrauen Schnabel und den gegabelten Schwanz. Anders ist auch die Wahl des Brutplatzes, der häufig – so auch beim Berliner Paar – in Bo-dennähe gesucht wird. Diesem Umstand zur Folge erscheint es für die Jungvögel auch sinn-voll zu sein, ein unauffälliges Dunenkleid zu tragen. Und in der Tat wechseln die wie ge-wöhnliche Weißstörche hell schlüpfenden Küken zügig ihre Gefiederfarbe. Sobald sie über den Nestrand hinausschauen, zeigen sie sich schwarz gekleidet. Maguaristörche besiedeln mit abnehmenden Bestandszahlen den südamerikanischen Konti-nent östlich der Anden von Venezuela bis nach Argentinien. In Zoologischen Gärten sind sie selten zu sehen.
© Parkscout / Zoo Berlin










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