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Das gab es noch nie im Alfred-Brehm-Haus des Berliner Tierparks: am 16. Mai 2009 wurden Vierlinge beim Binturong geboren. Obwohl unser Paar "Vincen" und "Fiona" (geb. 2000 und 2001 im Zoo Halle) seit seiner Ankunft im Tierpark 2003 regelmĂ€Ăig zĂŒchtet, hatten wir darunter noch keinen Vierlingswurf zu verzeichnen.
Der Vierlingswurf besteht aus drei MĂ€nnchen und einem Weibchen. Die Gewichte am 2. Lebenstag betrugen 201-276 g, mit reichlichen 2 Monaten wiegt das krĂ€ftigste Jungtier nun schon 1400 g. Da sich ab der 2. Lebenswoche die zwei krĂ€ftigsten Jungtiere an den Zitzen immer stĂ€rker durchsetzten, blieben die beiden anderen Jungtiere in ihrer Gewichtsentwicklung zurĂŒck, so dass bei diesen beiden Jungen tĂ€glich von unseren Tierpflegern zugefĂŒttert wurde (unter der Obhut des Muttertieres). So gelang es, alle vier Jungtiere groĂzuziehen. Seit etwa zwei Wochen kommen die Jungen zum Fressen von Obst oder zu ersten Kletterversuchen in das Schaugehege. VierlingswĂŒrfe liegen im normalen WurfgröĂenbereich dieser Art, so sind beim Binturong gar Sechslinge bekannt. Die durchschnittliche WurfgröĂe betrĂ€gt allerdings 2-3 Junge. Binturong-Weibchen besitzen zwei Paar Zitzen. Der Binturong oder wegen des bĂ€renĂ€hnlichen Aussehens auch BĂ€renmarder genannt, gehört zoologisch betrachtet in die Raubtierfamilie der Schleichkatzen. Mit fast einem Meter Kopf-RumpflĂ€nge ist der Binturong zugleich auch der gröĂte Vertreter seiner Familie. Eine weitere Besonderheit dieser Art ist der Wickelschwanz, der dem Tier vor allem beim Klettern dient. Dieser Wickelschwanz ist einmalig unter den SĂ€ugetieren der Alten Welt, in der Neuen Welt dagegen haben einige SĂ€ugetiere wie etwa Klammeraffen und WickelbĂ€ren eine solche "fĂŒnfte Hand" ausgebildet. Binturongs sind reine Baumbewohner und leben in den tropischen WĂ€ldern von Hinterindien, China, Malaysia, Borneo, Sumatra, Java und den Philippinen.
KĂ€lbchen beim Watussi-Rind im Tierpark Berlin geboren
Schweinshirsch im Berliner Tierpark geboren
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im Berliner Tierpark Terrarium
Montag, den 20.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Seltener Vierlingswurf beim Binturong im Tierpark Berlin
Der Vierlingswurf besteht aus drei MĂ€nnchen und einem Weibchen. Die Gewichte am 2. Lebenstag betrugen 201-276 g, mit reichlichen 2 Monaten wiegt das krĂ€ftigste Jungtier nun schon 1400 g. Da sich ab der 2. Lebenswoche die zwei krĂ€ftigsten Jungtiere an den Zitzen immer stĂ€rker durchsetzten, blieben die beiden anderen Jungtiere in ihrer Gewichtsentwicklung zurĂŒck, so dass bei diesen beiden Jungen tĂ€glich von unseren Tierpflegern zugefĂŒttert wurde (unter der Obhut des Muttertieres). So gelang es, alle vier Jungtiere groĂzuziehen. Seit etwa zwei Wochen kommen die Jungen zum Fressen von Obst oder zu ersten Kletterversuchen in das Schaugehege. VierlingswĂŒrfe liegen im normalen WurfgröĂenbereich dieser Art, so sind beim Binturong gar Sechslinge bekannt. Die durchschnittliche WurfgröĂe betrĂ€gt allerdings 2-3 Junge. Binturong-Weibchen besitzen zwei Paar Zitzen. Der Binturong oder wegen des bĂ€renĂ€hnlichen Aussehens auch BĂ€renmarder genannt, gehört zoologisch betrachtet in die Raubtierfamilie der Schleichkatzen. Mit fast einem Meter Kopf-RumpflĂ€nge ist der Binturong zugleich auch der gröĂte Vertreter seiner Familie. Eine weitere Besonderheit dieser Art ist der Wickelschwanz, der dem Tier vor allem beim Klettern dient. Dieser Wickelschwanz ist einmalig unter den SĂ€ugetieren der Alten Welt, in der Neuen Welt dagegen haben einige SĂ€ugetiere wie etwa Klammeraffen und WickelbĂ€ren eine solche "fĂŒnfte Hand" ausgebildet. Binturongs sind reine Baumbewohner und leben in den tropischen WĂ€ldern von Hinterindien, China, Malaysia, Borneo, Sumatra, Java und den Philippinen.
© Parkscout / Tierpark Berlin










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