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thüringer zoopark erfurt
Der Herbst hat Einzug im Zoopark gehalten. Die Bäume sind nun bunt statt grün – und einige sind schon fast kahl. Zeit für Veränderungen. Während es die einen Menschen in ferne Länder zieht, packen die anderen zwar ihre Koffer, sie ziehen aber nur nach nebenan. Dies trifft auch für einige Zooparktiere zu. Denn im Zoopark wird gerade im Herbst und Winter viel gebaut, damit zum Saisonstart im Frühjahr alles neu für Mensch und Tier ist.
So wird beispielsweise das alte Affenhaus demnächst abgerissen. An Stelle der vielen, kleinen Käfige soll in naher Zukunft eine große, luftige Gemeinschaftsfreianlage gebaut werden. Aber wohin mit den flinken Gesellen, die noch das Affenhaus bevölkern? Ein Affe auf der Baustelle ? – Das ist ganz schlecht für beide Seiten. Die schwarz-weißen Guerezas sind deshalb aus dem Affendschungel im Zoopark als komplette Familie nach Norditalien in einen Zoo gezogen. Das warme Klima gefällt ihnen dort prima! Das frei gewordene Gehege wird zukünftig für die Klammeraffengruppe sein, die bisher im Altbau lebten. Ein Sprössling, Klammeraffe "Carlos", testet schon stundenweise die Einrichtung und das neue Höhenerlebnis. Ist doch der Affendschungel viel höher und größer als das bisherige Gehege. Auch beim Giraffenhaus tut sich was. Die große Gruppe Lisztaffen wurde an einen deutschen Zoo vermittelt. In das Gehege ziehen in Kürze die Zwergmeerkatzen ein. Sie lebten bisher hinter den Kulissen und können sich nun über ihr eigenes Domizil im Besucherbereich freuen. Die Makis und Nilgiri-Languren werden dagegen während der Bauphase hinter die Kulissen ziehen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren – schließlich muss alles affensicher gebaut werden. Aber nicht nur den Affen – auch ihren Tierpflegern stehen Veränderungen bevor.
Denn gefüttert werden wollen ja alle Tiere auch während des Umbaus. Und wenn der Bagger die alte Futterküche einreist, müssen ja trotzdem Tee und Brei gemacht sowie Obst, Laub und Gemüse portioniert und serviert werden. Tapetenwechsel also auch für die Tierpfleger: Umzug in eine provisorische "Feldküche". Diese steht ebenfalls hinter den Kulissen, so dass während der Bauzeit für Besucher leider keine Einblicksmöglichkeiten mehr bestehen. Dafür können sich dann hinterher alle über bessere Bedingungen freuen! Übrigens: nach Fertigstellung sollen zwei neue Affenarten in den Zoopark ziehen. Das Warten lohnt sich!
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Montag, den 19.10.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
"Tapetenwechsel" im Thüringer Zoopark
So wird beispielsweise das alte Affenhaus demnächst abgerissen. An Stelle der vielen, kleinen Käfige soll in naher Zukunft eine große, luftige Gemeinschaftsfreianlage gebaut werden. Aber wohin mit den flinken Gesellen, die noch das Affenhaus bevölkern? Ein Affe auf der Baustelle ? – Das ist ganz schlecht für beide Seiten. Die schwarz-weißen Guerezas sind deshalb aus dem Affendschungel im Zoopark als komplette Familie nach Norditalien in einen Zoo gezogen. Das warme Klima gefällt ihnen dort prima! Das frei gewordene Gehege wird zukünftig für die Klammeraffengruppe sein, die bisher im Altbau lebten. Ein Sprössling, Klammeraffe "Carlos", testet schon stundenweise die Einrichtung und das neue Höhenerlebnis. Ist doch der Affendschungel viel höher und größer als das bisherige Gehege. Auch beim Giraffenhaus tut sich was. Die große Gruppe Lisztaffen wurde an einen deutschen Zoo vermittelt. In das Gehege ziehen in Kürze die Zwergmeerkatzen ein. Sie lebten bisher hinter den Kulissen und können sich nun über ihr eigenes Domizil im Besucherbereich freuen. Die Makis und Nilgiri-Languren werden dagegen während der Bauphase hinter die Kulissen ziehen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren – schließlich muss alles affensicher gebaut werden. Aber nicht nur den Affen – auch ihren Tierpflegern stehen Veränderungen bevor.
Denn gefüttert werden wollen ja alle Tiere auch während des Umbaus. Und wenn der Bagger die alte Futterküche einreist, müssen ja trotzdem Tee und Brei gemacht sowie Obst, Laub und Gemüse portioniert und serviert werden. Tapetenwechsel also auch für die Tierpfleger: Umzug in eine provisorische "Feldküche". Diese steht ebenfalls hinter den Kulissen, so dass während der Bauzeit für Besucher leider keine Einblicksmöglichkeiten mehr bestehen. Dafür können sich dann hinterher alle über bessere Bedingungen freuen! Übrigens: nach Fertigstellung sollen zwei neue Affenarten in den Zoopark ziehen. Das Warten lohnt sich!
© Parkscout / Thüringer Zoopark










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