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Seit Eröffnung des Manatihauses am 30.Juli 2011 können die Besucher dort auch tropische Schmetterlinge beobachten. Damit ist neben der zukunftsweisenden Unterbringung der Seekühe auch ein weiteres Projekt des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. realisiert worden.
Die meisten Schmetterlinge bezieht der Tiergarten als Puppen aus Costa Rica (www.butterflyfarm.co.cr). Sie werden alle zwei Wochen per Luftfracht und Paketdienst innerhalb von vier Tagen nach Nürnberg transportiert und im Manatihaus mit Nadeln an Baumstämmen befestigt. Die Zucht der Schmetterlinge erfolgt in Costa Rica durch Kleinbauern, die dadurch gut strukturierte Lebensräume erhalten und Monokulturen entgegenwirken. Die Bauern verzichten auf den Einsatz von Pestiziden, um ihre Einnahmequelle, die Insektenzucht, zu erhalten. Im Manatihaus vermehren sich die dort lebenden Schmetterlinge natürlich auch selbst. Gut ein Drittel der seit Sommer 2011 im Manatihaus gezeigten Arten hat bereits eigenen Nachwuchs. Bei manchen Arten – wie den Passionsfaltern – vollzieht sich der Lebenszyklus von Ei über Raupe und Puppe zum Schmetterling in sieben bis zwölf Wochen. Als Falter leben die Tiere drei bis zehn Wochen. Nach der Paarung legen sie an Passionsblumen ihre Eier ab, aus denen nach gut einer Woche die Raupen schlüpfen, die sich noch vier Mal häuten. Nach zwei bis drei Wochen verpuppen sich die Raupen und nach weiteren zwei bis drei Wochen schlüpft die nächste Generation der Schmetterlinge. So können bis zu acht Generationen der Passionsfalter innerhalb eines Jahres ihren Zyklus im Manatihaus durchleben.
Dienstag, den 29.11.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Tiergarten Nürnberg: Nachwuchs bei den Schmetterlingen im Manatihaus
Die meisten Schmetterlinge bezieht der Tiergarten als Puppen aus Costa Rica (www.butterflyfarm.co.cr). Sie werden alle zwei Wochen per Luftfracht und Paketdienst innerhalb von vier Tagen nach Nürnberg transportiert und im Manatihaus mit Nadeln an Baumstämmen befestigt. Die Zucht der Schmetterlinge erfolgt in Costa Rica durch Kleinbauern, die dadurch gut strukturierte Lebensräume erhalten und Monokulturen entgegenwirken. Die Bauern verzichten auf den Einsatz von Pestiziden, um ihre Einnahmequelle, die Insektenzucht, zu erhalten. Im Manatihaus vermehren sich die dort lebenden Schmetterlinge natürlich auch selbst. Gut ein Drittel der seit Sommer 2011 im Manatihaus gezeigten Arten hat bereits eigenen Nachwuchs. Bei manchen Arten – wie den Passionsfaltern – vollzieht sich der Lebenszyklus von Ei über Raupe und Puppe zum Schmetterling in sieben bis zwölf Wochen. Als Falter leben die Tiere drei bis zehn Wochen. Nach der Paarung legen sie an Passionsblumen ihre Eier ab, aus denen nach gut einer Woche die Raupen schlüpfen, die sich noch vier Mal häuten. Nach zwei bis drei Wochen verpuppen sich die Raupen und nach weiteren zwei bis drei Wochen schlüpft die nächste Generation der Schmetterlinge. So können bis zu acht Generationen der Passionsfalter innerhalb eines Jahres ihren Zyklus im Manatihaus durchleben.
© Parkscout / Tiergarten Nürnberg











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