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tiergarten nürnberg
Der Erhalt der biologischen Diversität fängt zu Hause an. Der
Tiergarten Nürnberg hält die möglicherweise letzten Exemplare der
Rotkopfschafe, einer seltenen, aber robusten Schafsrasse aus
Frankreich. In ganz Deutschland und vermutlich weltweit gibt es nur
noch etwa 70 Schafe dieser Rasse. Die 30 reinrassigen Tiere des
Tiergartens leben in der Tiergarten-Außenstelle Mittelbüg bei Schwaig.
Einige von ihnen sind auch im Streichelzoo zu sehen.
Regelmäßig sind die Rotkopfschafe oder auch Pyrenäenschafe genannt in der lebenden Weihnachtskrippe des Tiergartens vertreten. Fünf Tiere – ein Mutterschaf mit einem weiblichen und einem männlichen Lamm und zwei erwachsene Weibchen - stellt der Tiergarten den Betreibern des In- und Outdoorspielplatzes Tucherland zur Verfügung. Dort, im Norden von Nürnberg, können die Tiere in einem neuen, großen Streichelgehege im Freien leben. Davon profitieren Kinder und Schafe. Die Kinder können Tiere kennen lernen und die Schafe erhalten einen weiteren Standort. "Um das Aussterben der seltenen Rotkopfschafe zu verhindern, werden die Tiere unter anderem nach und nach auf verschiedene Standorte verteilt. Dadurch", so Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner vom Tiergarten Nürnberg, "wird das Risiko, den gesamten Bestand durch eine Seuche zu verlieren, minimiert."
Vor 30 Jahren wurde die letzte Herde Rotkopfschafe in Frankreich vor dem Schlachthof gerettet. 1981 wurden 14 Tiere vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. übernommen. Diese Tiere bildeten den Grundstock für den Aufbau einer aus 12 Mutterlinien herleitenden Kleinherde. Rotkopfschafe sind eine robuste und genügsame Rasse. "Alte Haustierrassen sind weniger krankheitsanfällig" und, wie Tierärztin Baumgartner festhält, "genetisch breiter. Man geht davon aus, dass alte Rassen anpassungsfähiger sind als hochspezialisierte Rassen." Diese Leistungsfähigkeiten müssen unbedingt durch lebende Herden erhalten werden.
Freitag, den 01.08.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Tiergarten Nürnberg: Rotkopfschafe im Tucherland
Regelmäßig sind die Rotkopfschafe oder auch Pyrenäenschafe genannt in der lebenden Weihnachtskrippe des Tiergartens vertreten. Fünf Tiere – ein Mutterschaf mit einem weiblichen und einem männlichen Lamm und zwei erwachsene Weibchen - stellt der Tiergarten den Betreibern des In- und Outdoorspielplatzes Tucherland zur Verfügung. Dort, im Norden von Nürnberg, können die Tiere in einem neuen, großen Streichelgehege im Freien leben. Davon profitieren Kinder und Schafe. Die Kinder können Tiere kennen lernen und die Schafe erhalten einen weiteren Standort. "Um das Aussterben der seltenen Rotkopfschafe zu verhindern, werden die Tiere unter anderem nach und nach auf verschiedene Standorte verteilt. Dadurch", so Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner vom Tiergarten Nürnberg, "wird das Risiko, den gesamten Bestand durch eine Seuche zu verlieren, minimiert."
Vor 30 Jahren wurde die letzte Herde Rotkopfschafe in Frankreich vor dem Schlachthof gerettet. 1981 wurden 14 Tiere vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. übernommen. Diese Tiere bildeten den Grundstock für den Aufbau einer aus 12 Mutterlinien herleitenden Kleinherde. Rotkopfschafe sind eine robuste und genügsame Rasse. "Alte Haustierrassen sind weniger krankheitsanfällig" und, wie Tierärztin Baumgartner festhält, "genetisch breiter. Man geht davon aus, dass alte Rassen anpassungsfähiger sind als hochspezialisierte Rassen." Diese Leistungsfähigkeiten müssen unbedingt durch lebende Herden erhalten werden.
© Parkscout / Tiergarten Nürnberg











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