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Dienstag, den 29.11.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Tierinformationen aufs Handy im Zoo Osnabrück


Infos auf das Handy
Man sieht sie immer häufiger. Die sogenannten Quick-Response-Codes, kurz QR-Codes. Sie funktionieren wie ein Bar-Code zur Preiserkennung und müssen nur mit der Handykamera eingescannt werden um sofort die dahinter stehenden Informationen zu erhalten. Ursprünglich wurde der QR-Code 1994 in Japan für die Logistik von Toyota konzipiert. Mittlerweile hat sich der QR- Code in der Kommunikationstechnik schnell weiterentwickelt.

So stellt nun auch der Zoo in Osnabrück für die Besucher diese neue Art der Informationsvermittlung zur Verfügung. Die kleinen quadratischen Symbole lassen sich ab jetzt auch an fast jedem Tierschild des Zoos wiederfinden. Der Zoo in Osnabrück, an den Hängen des Schölerbergs gelegen, wurde 1936 eröffnet und beherbergt heute über 2000 Tiere aus etwa 200 Tierarten. In verschiedenen Themenlandschaften leben Tiere desselben Lebensraumes zusammen, wie zum Beispiel im Südamerika Areal oder im Wolfswald. Der Schwerpunkt des Zoos liegt dabei auf Afrika. In drei Afrika-Anlagen können hier Tiere wie Schimpansen, Hyänen, Elefanten und Nashörner bestaunt werden. Schon lange engagiert sich der Zoo Osnabrück neben dem Artenschutz auch für die Forschung und hat sich dies auch mit zur Pflichtaufgabe gemacht.

So kam es, dass gemeinsam mit dem Geoinformatikinstitut der Universität Osnabrück und durch Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die verschiedenen QR-Codes entwickelt wurden. Die Anwendung, um diese QR-Codes zu nutzen, kann man dabei auf den verschiedenen Internetplattformen der Handyhersteller schnell und einfach herunterladen. Hinter jedem Code steckt ein individueller Link, der zu dem digitalen Zoobuch "Zoowiso" führt und Informationen über die jeweiligen Tierarten preisgibt. So können sich Besucher künftig direkt am Gehege der Tiere mit ihren Smartphones umfassende Informationen über Seelöwen oder Waschbären auf ihr Handy laden. Mit Hilfe dieser Informationsübermittlung möchte der Zoo in erster Linie Jugendliche für Tiere und Artenschutzthemen begeistern, bei denen die Nutzung von Internet und Smartphones schon längst zum Alltag gehört. Aber auch von Erwachsenen werden sowohl Smartphones als auch QR-Codes vermehrt genutzt, wie verschiedenen Studien belegen. Daher bieten die Codes eine gute Ergänzung und Abwechslung zu herkömmlichen Informationstexten für jeden. Der Zoopräsident Reinhard Coppenrath sieht die zunehmende Nutzung und Akzeptanz der QR-Codes als eines der Argumente für die Entwicklung der Codes und somit ist der Zoo Osnabrück der erste deutschsprachige Zoo, der diese neue Informationsübermittlung testet. Dabei soll nach den Worten des Zoo-Präsidenten Coppenrath der QR-Code "eine Brücke zwischen Tieren und Technik schlagen". Darüber hinaus bietet der Zoo die Tiergeschichten auch über die Osnabrücker Festnetznummer an. Handybesitzer mit "Flatrate" ins Festnetz können sich dann umsonst spezielle Informationen über die Tiere telefonisch geben lassen.

© parkscout/HKO




 




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