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Am Morgen des 18. Oktober beobachteten unsere Vogelpfleger beim täglichen Füttern eine kleine Landschildkröte auf der Schildkrötenanlage im Krokodilhaus, die in dieser Größe dort eigentlich nicht gepflegt wird, und informierten sofort die Kollegen im Terrarium, die diese begutachteten und zur individuellen Aufzucht mit ins Terrarienhaus nahmen. Es handelte sich um eine frisch geschlüpfte Maurische Landschildkröte von 3 cm Länge und 8 g Gewicht.
Wie schon mehrfach bei anderen Schildkrötenarten festgestellt, sind unsere Haltungsbedingungen auf der Anlage so gut, daß schon wiederholt dort ohne jegliches Zutun unsererseits eine erfolgreiche Zeitigung von Schildkröten erfolgte (z.B. mittelamerikanische Bauchstreifen-Erdschildkröten, asiatische Gelbkopfschildkröten). Darüber freuen sich die Tierpfleger ganz besonders. In den Folgetagen wurde die Anlage noch intensiver betrachtet als sonst, denn wo eine Schildkröte auftaucht, sind noch weitere zu erwarten. Tatsächlich am 20. Oktober konnten noch 2 weitere Maurische Landschildkröten geborgen werden aus einem Gelege, welches nun auch aufgefunden wurde und 7 Eier umfaßte. Bei dieser Schildkrötenart geht man von einer Zeitigungsdauer von 60 bis 90 Tagen aus.
Maurische Landschildkröten sind heute in der Natur sehr stark von der Ausrottung bedroht und genießen deshalb den gleichen internationalen Schutzstatus wie der Pandabär. In Menschenhand, d.h. Zoos und bei Privatliebhabern, gelingt jedoch die Nachzucht seit einigen Jahren regelmäßig. Diese Schildkrötenart ist in Trockengebieten von Südspanien über Nordafrika, Kleinasien bis auf die Balkanhalbinsel verbreitet.
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im Berliner Tierpark Terrarium
Donnerstag, den 05.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Tierpark Berlin: Naturnahe Nachzucht bei den Maurischen Landschildkröten
Wie schon mehrfach bei anderen Schildkrötenarten festgestellt, sind unsere Haltungsbedingungen auf der Anlage so gut, daß schon wiederholt dort ohne jegliches Zutun unsererseits eine erfolgreiche Zeitigung von Schildkröten erfolgte (z.B. mittelamerikanische Bauchstreifen-Erdschildkröten, asiatische Gelbkopfschildkröten). Darüber freuen sich die Tierpfleger ganz besonders. In den Folgetagen wurde die Anlage noch intensiver betrachtet als sonst, denn wo eine Schildkröte auftaucht, sind noch weitere zu erwarten. Tatsächlich am 20. Oktober konnten noch 2 weitere Maurische Landschildkröten geborgen werden aus einem Gelege, welches nun auch aufgefunden wurde und 7 Eier umfaßte. Bei dieser Schildkrötenart geht man von einer Zeitigungsdauer von 60 bis 90 Tagen aus.
Maurische Landschildkröten sind heute in der Natur sehr stark von der Ausrottung bedroht und genießen deshalb den gleichen internationalen Schutzstatus wie der Pandabär. In Menschenhand, d.h. Zoos und bei Privatliebhabern, gelingt jedoch die Nachzucht seit einigen Jahren regelmäßig. Diese Schildkrötenart ist in Trockengebieten von Südspanien über Nordafrika, Kleinasien bis auf die Balkanhalbinsel verbreitet.
© Parkscout / Tierpark Berlin










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