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Serengeti-Park © Serengeti-Park
© Serengeti-Park



Dienstag, den 11.06.2019 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin, Zoos und Tierparks und Freizeitparks zu finden.

Übernachten im Serengeti-Park


Serengeti-Park © Serengeti-Park
© Serengeti-Park
Blick von der Terrasse auf Giraffen im Außengehege
Der Serengeti-Park in Hodenhagen hat sein Übernachtungsangebot in den vergangenen Jahren konsequent weiter ausgebaut. Egal ob in Zelt-Lodges, in mobilen Pickups mit voll ausgestatteten Wohnkabinen oder in Podhäusern: Der Abenteuer-Gedanke steht im Vordergrund und ist zweifellos ein Teil des großen Erfolgs, mit dem man in der Lüneburger Heide sein Konzept konsequent erweitert.

Da wir bisher noch nicht im Serengeti-Park übernachtet hatten, haben wir dies nun am Pfingstwochenende spontan nachgeholt. Dabei fiel die Entscheidung auf eine der Masai-Mari-Lodges, die aufgrund ihrer unmittelbaren, nur durch einen kleinen Wassergraben getrennten Nähe zu einer großen Freianlage mit Straußen, Giraffen und Spießböcken einen ganz besonderen Reiz haben. Und es ist schon in der Tat ein ganz besonderes Gefühl, wenn man abends oder morgens nach dem Aufstehen auf der Terrasse sitzt und die Tiere in voller Pracht bewundern kann. Mit 195 Euro pro Nacht für drei Personen inklusive Frühstück ist dieser Anblick in der Hauptsaison aber auch nicht gerade ein Schnäppchen, zumal die Lodge auch relativ klein war.

Fliegengitter und Frösche

Das Innere ist geschmackvoll eingerichtet und strahlt typisches afrikanisches Flair aus. Sehr schön ist, dass nicht nur die Fenster mit Fliegengitter versehen sind, sondern eine entsprechende Schiebetüre ebenfalls dafür sorgt, dass keine ungebetenen Insekten die Lodge betreten können. So kann man bei höheren Temperaturen nachts auch mit geöffneten Türen und Fenstern schlafen.

Serengeti-Park © Serengeti-Park
© Serengeti-Park
Blick in das Innere einer Masai_Mari-Lodge
Allerdings bringt der Wassergraben gleich vor der Lodge auch eine gewisse nächtliche Geräuschkulisse mit sich, da dort zahlreiche Frösche zu finden sind – wer hier empfindlich ist, sollte also vorsichtshalber ein Paar Ohrenstöpsel einpacken. Ansonsten verfügt die Lodge über die übliche Ausstattung mit Fernseher, Kühlschrank, Dusche/WC und sogar WiFi. Einzig das Doppelbett ist in der Breite mit 1,40 Metern leider etwas klein ausgefallen – hier ist also Kuscheln angesagt.

Abendbuffet

Als Übernachtungsgast hat man übrigens die Möglichkeit, abends auch nach der offiziellen Schließung noch ein wenig im Park spazieren zu gehen, wo das Restaurant Manyara ein Abend-Buffet anbietet. Mit 17,90 Euro für Erwachsene und 8,50 Euro für Kinder liegt das Buffet zwar preislich durchaus im Rahmen, allerdings konnte uns das Angebot an Speisen nicht wirklich überzeugen. Keine Vorspeisen, Pizza, Pasta, Burger zum Selbstbelegen, ein wenig Salatauswahl und die üblichen Fast-Food-Verdächtigen mögen zwar für Familien mit kleinen Kindern noch akzeptabel sein, aber wir hätten gerne auch mehr Geld für eine bessere Qualität bezahlt.

Lohnt sich nun eine Übernachtung im Serengeti-Park? Zugegebenermaßen gehören die Masai-Mari-Lodges zu den teureren Unterkünften, andere Lodges sind weitaus günstiger. Und wer in der Nebensaison reisen kann, spart noch einmal zusätzlich. Es kommt also auf die eigenen Ansprüche und den Reisezeitraum an. Die Atmosphäre in den Lodges ist zumindest einzigartig und lässt wirklich ein wenig das Gefühl aufkommen, dass man sich irgendwo in der Serengeti in Afrika befindet.

© parkscout/MV



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