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Einige Zoobesucher mögen sich bei ihrem letzten Besuch auf Kajanaland im Zoo Osnabrück verwundert die Augen gerieben haben. Stehen dort Wisente auf der Rentier-Anlage? Und wo sind überhaupt die Rentiere? Seit drei Wochen teilen sich Rentiere und Wisente tagsüber ihre Anlagen. So kann es vorkommen, dass die Wisente in dem Gehege ihrer tierischen Nachbarn stehen – und umgekehrt.
Jeden Morgen bekommen die sieben Rentiere und die vier Wisente Gelegenheit, mal bei den Nachbarn vorbeizuschauen. Nachdem die Tiere ihre morgendliche Mahlzeit mit Raufutter hinter sich haben, öffnet der Revierleiter Thorsten Vaupel das Gatter, welches Rentier- und Wisentanlage voneinander trennt. In der Regel sind es dann die Wisente, die sich in das Nachbargehege bewegen. Die Rentiere, geführt von dem Männchen "Pele", nutzen die Gelegenheit und erkunden im Gegenzug das Gehege der Wisente. Beide Arten naschen dann gerne an dem restlichen Raufutter, das die Nachbarn vom Frühstück übrig gelassen haben. "Ansonsten kann man zwischen Wisenten und Rentieren nicht viele Interaktionen beobachten" so Thorsten Vaupel, "der Vorteil ist jedoch, dass die Tiere mehr Abwechslung und Bewegung haben". Die Gemeinschaftshaltung von Wisenten und Rentieren ist bisher in keinem anderen Zoo zu finden und daher freut sich Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg besonders über die geglückte Zusammengewöhnung. Gerade das stimmungsvolle Herbstwetter zaubert eine ganz besondere Stimmung auf Kajanaland und lädt zum Beobachten der ungewöhnlichen Tiergemeinschaft ein.
Freitag, den 25.11.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Ungewöhnliche Tiergemeinschaft in Kajanaland!
Jeden Morgen bekommen die sieben Rentiere und die vier Wisente Gelegenheit, mal bei den Nachbarn vorbeizuschauen. Nachdem die Tiere ihre morgendliche Mahlzeit mit Raufutter hinter sich haben, öffnet der Revierleiter Thorsten Vaupel das Gatter, welches Rentier- und Wisentanlage voneinander trennt. In der Regel sind es dann die Wisente, die sich in das Nachbargehege bewegen. Die Rentiere, geführt von dem Männchen "Pele", nutzen die Gelegenheit und erkunden im Gegenzug das Gehege der Wisente. Beide Arten naschen dann gerne an dem restlichen Raufutter, das die Nachbarn vom Frühstück übrig gelassen haben. "Ansonsten kann man zwischen Wisenten und Rentieren nicht viele Interaktionen beobachten" so Thorsten Vaupel, "der Vorteil ist jedoch, dass die Tiere mehr Abwechslung und Bewegung haben". Die Gemeinschaftshaltung von Wisenten und Rentieren ist bisher in keinem anderen Zoo zu finden und daher freut sich Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg besonders über die geglückte Zusammengewöhnung. Gerade das stimmungsvolle Herbstwetter zaubert eine ganz besondere Stimmung auf Kajanaland und lädt zum Beobachten der ungewöhnlichen Tiergemeinschaft ein.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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