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Montag, den 18.05.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Universal Studios Florida


Willkommen in den Universal Studios
Der Park Universal Studios Florida wurde 1990 von Steven Spielberg eröffnet. Unter dem Motto "Ride the Movies" hat Universal hier aufwändige und spannende Attraktionen mit Bezug auf bekannte Kinofilme gebaut, um mit dem ebenfalls in Orlando ansässigen "Walt Disney World Resort" konkurrieren zu können. Der in sechs Themenbereiche aufgeteilte Park befindet sich unmittelbar in Orlando direkt neben dem "International Drive" und der Interstate 4.

Nach dem Eintritt in die Universal Studios Florida durchschreitet man den Bereich "Production Central", in dem sich "Shrek 4D", ein 3D-Film mit zusätzlichen Effekten wie Wasser, Wind und Feuer, den man auch in Deutschland im Movie Park Germany bewundern kann, und "Jimmy Neutron’s Nicktoon Blast", ein sehr ruckeliger, aber spaßiger Simulationsflug durch das Nickland, befinden.

Die New Yorker Straßenkulissen des Studios bilden den Hintergrund großer Stadtproduktionen – von einer Seitengasse der 1920er bis zu Stadtparks und modernen Wohnungen in Manhattan. Dieser Themenbereich heißt dann auch folglich: "New York". Als erstes fällt einem hier die neue Achterbahn "The Hollywood Rip, Ride, Rockit" ins Auge, welche ab Herbst 2009 mit vielen Loopings und lauter Musik die Besucher mit dem Wunsch nach "Thrill" erfreuen soll. Dieses bald eröffnende Highlight durchquert auch den Eingangsbereich der Katastrophensimulation "Twister… Ride it out", wo man nach einer gut 10 Minuten dauernden Preshow einen wirbelnden Tornado mit fliegenden Kühen und brennenden Tankstellen hautnah erleben kann.
Achterbahnschienen unter der Sonne Floridas
Die Achterbahn "Revenge of the Mummy" rundet den Themenbereich ab. Dieser 2004 eröffnete Indoor Coaster ( Kombination aus Themenfahrt und Achterbahn) erreicht auf einer Streckenlänge von 670 Metern eine Höchstgeschwindigkeit von fast 70 km/h - nach drei Minuten ist die wilde Fahrt mit zahlreichen Feuereffekten zu Ende. Diese High-Tech-Achterbahn mit Spezialeffekten basiert auf den "Mumien"- Filmen mit Brendan Fraser.

Glanz und Glamour von Hollywood wurden im gleichnamigen Themenbereich nachgebildet. Der Zauber der Filmmetropole zeigt sich in den berühmten Bauwerken und den sternengeschmückten Gehsteigen. Das derzeitige „Oberhaupt von Kalifornien“ Arnold Schwarzenegger ist Hauptfigur von "Terminator 2: 3D", einer sehr gelungenen Kombination aus 3D-Film und Live-Stuntshow. Desweiteren befinden sich in "Hollywood" die "Universal Horror Make-up Show", wo Sie die Geheimnisse der Visagisten für Spezialeffekte beim Film kennenlernen, und "Lucy - A Tribute".

Am bereits seit Eröffnungsbeginn im Jahr 1990 bestehenden "Universal Sea“ erlebt man im angrenzenden Themenbereich "San Francisco / Amity" einige interessante Stunden. Von der malerischen Fisherman's Wharf in San Francisco bis zum kleinen Fischerdorf Amity in Neuengland zeigt Ihnen Universal die beiden Küsten Amerikas in nur wenigen Minuten. Bis vor einiger Zeit hieß die nächste Attraktion noch "Eartquake", doch mit einer neuen, leider viel zu langen Preshow von fast 20 Minuten, nennt sich diese nunmehr: "Disaster". Die einzige Gemeinsamkeit: die U-Bahnfahrt durch San Francisco bei einem Erdbeben bei Stärke 8,3 auf der Richter-Skala. Feuer, Wasser und einige weitere Showelemente runden das 5 Minuten dauernde Spektakel ab.

Als Nächstes führt der Weg zu der Themenfahrt: "Jaws". Diese Bootsfahrt durch den Küstenbereich von Amity mit zwei Haiattacken, lauten Effekten sowie nasser Bekleidung, wenn man rechts oder links vorne im Boot sitzt, ist nett gemacht, aber ob diese Themenfahrt die 1993 angefallenen Baukosten von fast 80 Millionen USD "wert" ist, bleibt eher fraglich. Die bei uns in Deutschland weitgehend unbekannte TV-Show "Fear Factor" lockt zweimal täglich tausende Besucher in ein Rundtheater. Die Live-Show mit Zuschauerbeteiligung dauert eine gute halbe Stunde und ist nicht jedermanns Geschmack - wenn man alles gesehen hat und alles gefahren ist, dann ist diese Show sicher reizvoll, ansonsten lieber zum erneuten Mal die Mumien besuchen.

Was wie ein Gelände für eine internationale Ausstellung aussieht, bietet eine Mischung aus Nostalgie und futuristischen Elementen: der Themenbereich "World Expo", wo "Doc Brown's Institute of Future Technology" sowie der Pavillon von der Weltausstellung 1964 "Das Universum und Du" zu Hause sind. Hier findet man auch die interaktive Themenfahrt "Men in Black – Alien Attack", in der man mit den Männern in Schwarz auf eine Trainingsmission gehen kann. Wie in den zwei erfolgreichen Filmen darf man helfen, Außerirdische abzuwehren. Gut gestaltete Kulissen und viele schnelle Bewegungen in dem jeweiligen "Alien-Attack-Gefährt" runden den gelungenen Darkride ab.



Neben der "World Expo" findet man "The Simpons – the Ride", eine Kombination aus 3D-Fantasy-Simulation und Achterbahn. Bis 2008 beglückte hier noch "Back to the Future" die Gäste. Bis auf die Story und die Kulissen sind beide Fahrten allerdings identisch. Die "Woody Woodpecker’ s Kid Zone" steht ganz und gar im Zeichen des Familien-Entertainments. Hier sind einige der beliebtesten Stars der Kinderunterhaltung zu Hause. Fahrgeschäfte und Attraktionen für alle Altersgruppen laden die Besucher ein. Bei den Amerikanern sind Shows in den Freizeitparks sehr beliebt, so dass sich auch in diesem Themenbereich die beiden Produktionen "Animal Planet Live" und "A Day in the Park with Barney" sehr großer Beliebtheit erfreuen.

Wasser zur Abkühlung
Im "Fievel’s Playground" erlebt man einen übergroßen Spielplatz aus der Mäuseperspektive. Genauso wie bei "Curious George Goes to Town" sind diese beiden Spielbereiche für Kinder bis 10 Jahre gedacht. Das Highlight in der Kid’s Zone ist zweifelsohne "E.T. Adventure". Hier springt man auf ein Fahrrad und fliegt mit dem bekannten Außerirdischen zu den Sternen. Tolle Kulissen und eine herzerweichende Geschichte lassen Kinderherzen höher schlagen.

Ratschläge:

Aus den gemachten Erfahrungen öffnen die Freizeitparks im Universal Resort Orlando schon meist 15-20 Minuten früher als offiziell angegeben. Nach rund zwei Stunden werden die Parks voll und voller. Ab den Mittagsstunden ist mit bis zu 120 Minuten Wartezeit zu rechnen. In den Universal Studios Florida sind besonders "Revenge of the Mummy", "Simpson – the Ride" und "Disaster" betroffen. Aber auch in der "Kid’s Zone" sind Wartezeiten um 70 Minuten keine Seltenheit. Eine Entspannung der Warteschlangen setzt ab 18.00 Uhr ein.

Neben dem Tipp, früh in den Parks zu sein, können zahlungsfreudige Liebhaber von den Freizeitsparks in und um Orlando herum, "Express-Pässe" käuflich erwerben, um keine Warteschlangen an den Attraktionen zu riskieren. In den Universal Studios (einschließlich Islands of Adventure) nennt sich dieser Pass "Universal Express Ticket". Je nach Saison zahlt man für diesen Luxus zwischen 26 und 53 USD pro Person und Tag. Wer es noch kostspieliger haben möchte, der kann "VIP Express Tickets" um die 150 USD pro Person und Tag in Anspruch nehmen oder eines der drei tollen Hotels im Resort für ca. 150 USD pro Person und Tag bewohnen. Neben einem wirklich gut ausgestatten Zimmer (ohne Frühstück, kostet extra) erhält man das "Universal Express Ticket" inklusive.

Wer länger als 10 Tage in Orlando bleibt und nicht jeden Tag ins Walt Disney World Resort möchte, der sollte das "Orlando Flexticket Plus" käuflich erwerben. Für 280 USD (Kinder 260 USD) erhält man unbegrenzten Eintritt in folgende Themenparks:
Universal Studios Florida
Universal's Islands of Adventure
Aquatica
Busch Gardens Tampa Bay
SeaWorld
Wet'n'Wild
Die Eintrittskarte ist an bis zu 14 aufeinanderfolgenden Tagen gültig und kann nur in Deutschland über das Reisebüro bezogen werden. Vor Ort ist ein Kauf nicht möglich.



© parkscout/AW, Bilder: Andrej Woiczik




 




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Toller Bericht, der macht Lust nach Orlando zu fliegen.
Toll auch die Tipps und Ratschläge.
Ihr seit die beste Freizeitpark-Homepage in Deutschland.

19.06.2009 13:21
Heiko Müller




Der Looping von RipRideRockit ist auch kein kompletter, da sich die Bahn in der Mitte wieder "dreht".

Außerdem kann man von Back to the Future und The Simpson nicht von der gleichen Fahrt sprechen. Die Art mag die gleiche sein, aber das Erlebnis und vorallem der Film ist neu. Auch Nicht-Simpsons-Fans haben an dem Film gefallen, da viele verschieden Anscpielungen an andere Parks zu finden sind.

Die Pre-Show von Disaster ist nicht viel längere als vorher. wurde dadurch sogar aufgewertet, da man das dort gezeigt dann am Ende (auf der Fahrt zurück in die Station) in einem Film-Trailer zu sehen bekommt.

21.05.2009 22:40
Timo K.




"ab Herbst 2009 mit vielen Loopings"!?
Und wo genau sind die "vielen Loopings" zu finden?
Mit einem riesen großen Looping hätte ich ja noch durchgehn lassen ;)

19.05.2009 17:38
Volker P.






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