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Nicht aus der Neuen Welt aber aus dem für Berliner Verhältnisse kleinen Zoo in Braun-schweig übersiedelten vor gut einer Woche vier männliche Pampashasen in den hiesigen Zoo. Diese eigentümlichen Nagetiere werden auf der Südamerikaanlage jenseits des Land-wehrkanals seit einigen Jahren in reiner Männergemeinschaft gehalten.
Ohne die Anwesen-heit von Weibchen verhalten sich die Männchen grundsätzlich gesellig. Sind Weibchen zu-gegen wird gestritten und es bilden sich eheähnliche Zweierverbindungen. Den Jahreswechsel hatte nur eines von ursprünglich drei Tieren gesund überstanden. Sein letzter Artgenosse war im November von einem Fuchs gerissen worden. So bot es sich sinn-voller Weise an, den Braunschweiger Zoologen einen Teil ihrer Nachzuchten abzunehmen. Pampashasen oder Maras, wie sie auch genannt werden, leben in der argentinischen Pam-pa bis Patagonien. Sie ähneln vom Habitus einer Kreuzung von Hase, Meerschweinchen und kleiner Antilope. Sie rennen in merkwürdigem Passgang, und wenn sie galoppieren un-terbrechen sie den Lauf durch hohe Prellsprünge. Verwandtschaftlich gehören sie tatsächlich in die Familie der Meerschweinchen, allerdings graben die Weibchen zum Schutze des Nachwuchses Erdhöhlen wie Kaninchen. Durch die Intensivierung der Weideviehhaltung nehmen die Bestände in freier Wildbahn kon-tinuierlich ab. Die meisten Erkenntnisse über das Verhalten und die Fortpflanzung dieses äußerst interessanten Nagetiers wurden in Zoologischen Gärten gewonnen.
Freitag, den 06.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Vier südamerikanische Pampashasen, Neuankömmlinge im Berliner Zoo
Ohne die Anwesen-heit von Weibchen verhalten sich die Männchen grundsätzlich gesellig. Sind Weibchen zu-gegen wird gestritten und es bilden sich eheähnliche Zweierverbindungen. Den Jahreswechsel hatte nur eines von ursprünglich drei Tieren gesund überstanden. Sein letzter Artgenosse war im November von einem Fuchs gerissen worden. So bot es sich sinn-voller Weise an, den Braunschweiger Zoologen einen Teil ihrer Nachzuchten abzunehmen. Pampashasen oder Maras, wie sie auch genannt werden, leben in der argentinischen Pam-pa bis Patagonien. Sie ähneln vom Habitus einer Kreuzung von Hase, Meerschweinchen und kleiner Antilope. Sie rennen in merkwürdigem Passgang, und wenn sie galoppieren un-terbrechen sie den Lauf durch hohe Prellsprünge. Verwandtschaftlich gehören sie tatsächlich in die Familie der Meerschweinchen, allerdings graben die Weibchen zum Schutze des Nachwuchses Erdhöhlen wie Kaninchen. Durch die Intensivierung der Weideviehhaltung nehmen die Bestände in freier Wildbahn kon-tinuierlich ab. Die meisten Erkenntnisse über das Verhalten und die Fortpflanzung dieses äußerst interessanten Nagetiers wurden in Zoologischen Gärten gewonnen.
© Parkscout / Zoo Berlin










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