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Dienstag, den 27.08.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Wilhelma Stuttgart - Viertes Bonobo-Baby geboren


PressemitteilungIm März, Mai und Juli waren bereits drei Bonobo-Babys in der Wilhelma geboren worden, am 15. August erblickte nun auch "Nummer vier" das Licht der Welt. Damit ist die Bonobo-Truppe innerhalb von nur fünf Monaten um vier Tiere auf 16 angewachsen. Und die Besucher können in den Innen- und Außengehegen der neuen Menschenaffenanlage gleich vier Mütter samt ihren unterschiedlich alten Babys bobachten. Während dabei der fünf Monate alte Erstgeborene, Lubao, schon neben Mama Liboso im Gras umherkrabbelt und neugierig an Kleeblättchen knabbert, ist das jüngste Kind hinter den schützenden Armen seiner Mutter Haiba bislang kaum zu sehen. Da sich somit sein Geschlecht noch nicht bestimmen ließ, hat es bislang auch noch keinen Namen erhalten.

Im Gegensatz zu den hierarchisch organisierten Gorillas, bei denen ein Silberrücken der Chef und alleiniger Vater allen Nachwuchses in der Familie ist, sieht das bei Bonobos anders aus. Bei diesen herrscht eher ein Matriarchat und damit in gewisser Weise auch Damenwahl – jeder Mann in der Gruppe könnte somit der Vater sein. Während bei den drei zuletzt geborenen Bonobo-Babys wohl noch eine Weile im Dunkeln bleiben wird, wer jeweils der Vater ist, wurde dieser bei dem Ende März geborenen Lubao schon identifiziert: Es ist Kasai, der Sohn von Chipita, und mit achteinhalb Jahren der jüngste Mann bei den Wilhelma-Bonobos. Weitere Anwärter auf die noch nicht geklärten Vaterschaften sind die jeweils etwa 33-jährigen Männer Mobikisi und Zorba.

Dass bei Lubao der Vater schon ermittelt werden konnte, ist allerdings nur dem Umzug ins neue Affenhaus zu verdanken. Da die erwachsenen Tiere für diesen ohnehin in Narkose gelegt werden mussten, bot sich die Chance, dem Sohn der schlafenden Liboso unbemerkt ein paar Haare samt Wurzeln für einen DNA-Test zu stibitzen – sprich, auszureißen. Wäre die Mutter wach gewesen, hätte sie den kurzen Wehschrei ihres Babys den Pflegern als Vertrauensbruch übelgenommen. Außerdem wurden bei den Untersuchungen damals auch Ultraschallaufnahmen von allen Tieren erstellt – und so die Schwangerschaften drei weiterer Bonobofrauen entdeckt. Nach fünf Jahren Kinderlosigkeit kündigte sich in der Gruppe also ein regelrechter Babyboom an. Jetzt, vier Monate nach dem Umzug, ist das erwartete Baby-Quartett endlich komplett. Dabei sind alle vier Kleinen offenbar nicht nur gesund, sondern haben auch Glück mit ihren Müttern: Alle vier kümmern sich bestens um ihren Nachwuchs – jede auf ihre Art abhängig von der jeweiligen Erfahrung als Mutter und dem Alter des Babys. Liboso etwa, deren ältere Tochter Nayembi ebenfalls in Stuttgart lebt, lässt ihrem fünf Monate alten und immerhin schon acht Zähne tragenden Lubao mittlerweile recht viel Spielraum. Auch Hermien, der Mutter des im Juli geboren Bobali, merkt man durch ihre gelassene Art an, dass sie bereits mehrere Kinder aufgezogen hat. Die frischgebackenen Erst-Mütter, die beiden elf- und zwölfjährigen Frauen Banbo und Haiba dagegen, sind noch deutlich vorsichtiger und tragen ihre Kinder, die kleine Alima und das noch namenlose Kind, sichtbar enger am Körper.

© Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart Teaser-Foto: Herrmann Vollmer




 




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