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Im Raubtierhaus des Berliner Zoos ist derzeit ein Drillingswurf der Wieselkatzen oder Jaguarundis, wie sie auch genannt werden, eine Attraktion für die Besucher.
Nach Kleinkatzenart hatten die am 17. Juni geborenen Jungtiere ihre Wurfbox einen Monat lang nicht verlassen, dann wagten sie ihre ersten Kurzausflüge, jetzt aber sind sie mit ihren Eltern täglich zu sehen. Schon der deutsche Doppelname deutet an, dass es sich hier aus zoologisch systematischer Sicht um eine besondere Katzenart handelt. Entfernt erinnern die Südamerikaner an einen kurzbeinigen Miniaturpuma und mit diesem teilen sie sich vermutlich unter den derzeit le-benden Raubtieren auch ihren letzten gemeinsamen Vorfahren. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis nach Argentinien. Gebietsweise werden sie hier von der spanisch sprechenden Bevölkerung "Leoncillo" genannt, was soviel wie "kleiner Löwe" bedeutet. Anders als dieser gehen sie gerne ins Wasser. In den Zoologischen Gärten Deutschlands sind sie nicht häufig vertreten. Das Berliner Paar, dessen Weibchen eine gebürtige Südamerikanerin ist, die 2004 in Guatemala zur Welt kam, zieht seit drei Jahren regelmäßig Nachwuchs auf.
Freitag, den 28.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Triplett bei den Wieselkatzen
Nach Kleinkatzenart hatten die am 17. Juni geborenen Jungtiere ihre Wurfbox einen Monat lang nicht verlassen, dann wagten sie ihre ersten Kurzausflüge, jetzt aber sind sie mit ihren Eltern täglich zu sehen. Schon der deutsche Doppelname deutet an, dass es sich hier aus zoologisch systematischer Sicht um eine besondere Katzenart handelt. Entfernt erinnern die Südamerikaner an einen kurzbeinigen Miniaturpuma und mit diesem teilen sie sich vermutlich unter den derzeit le-benden Raubtieren auch ihren letzten gemeinsamen Vorfahren. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis nach Argentinien. Gebietsweise werden sie hier von der spanisch sprechenden Bevölkerung "Leoncillo" genannt, was soviel wie "kleiner Löwe" bedeutet. Anders als dieser gehen sie gerne ins Wasser. In den Zoologischen Gärten Deutschlands sind sie nicht häufig vertreten. Das Berliner Paar, dessen Weibchen eine gebürtige Südamerikanerin ist, die 2004 in Guatemala zur Welt kam, zieht seit drei Jahren regelmäßig Nachwuchs auf.
© Parkscout / Zoo Berlin










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