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Freitag, den 25.11.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zoo Halle: Babyboom bei den Totenkopfaffen


PressemitteilungIm November beginnt wieder der Babyboom bei den Totenkopfaffen. Im Unterschied zu anderen Affenarten gibt es bei diesen kleinen Neuweltaffen eine feste Paarungs- und damit eine feste Geburtssaison. Alle zuchtfähigen Weibchen der großen Gruppe im Bergzoo werden also zur gleichen Zeit paarungsbereit und das einzige Männchen, welches von den Weibchen geduldet wird, hat also eine Menge zu tun. Bis zum Mittwoch sind 8 Jungtiere geboren, weitere 8 werden in den nächsten Tagen folgen. Dieses Jahr sind allerdings die Jungtiere etwas verspätet, da sich die quirligen Äffchen erst mit dem Wiedereinzug in das sanierte Totenkopfaffenhaus mit Fortpflanzung beschäftigt haben.Es sind fast ausschließlich Einzelkinder, die auf dem Rücken der Mutter getragen werden. Zwillinge sind sehr selten. Der 16fache Vater kümmert sich nicht um seinen Nachwuchs.

Neues Zuchtpaar Binturongs zusammengestellt


Binturongs, auch Marderbären genannt, sind die größten Schleichkatzen und in Südostasien beheimatet. Der Bergzoo hat eine gute und lange Tradition bei der Zucht dieser Tiere, die relativ selten in Zoos gezeigt werden und nicht regelmäßig nachziehen. Mogli kam im Frühjahr 2011 aus dem Tierpark Berlin nach Halle und ist ein Kind mit halleschen Wurzeln. Seit einem Monat lebt auch Tiffa auf dem Reilsberg. Sie ist ein Geschenk der Menagerie du Jardin des Plantes Paris. Beide sind 2010 geboren. Vor einer Woche wurden Tiffa und Mogli zeitweise zusammengelassen. Da sie sich inzwischen gut tolerieren und vertragen, sind sie nun dauerhaft zusammen. Zebukälbchen beschäftigt Zootierarzt

Rot mit weißer Blässe ist das am 15. November geborene weibliche Zebukälbchen. Es ist das zweite von Mutter Mumi im Bergzoo geborene Jungtier. Mumi selbst ist blau mit weißer Blässe, ihre Tochter Maggy ist schwarz mit weißer Blässe. Das noch namenlose Kalb kam über Nacht zur Welt und war stark unterkühlt und schwach. Nur mit viel Mühe konnte es mit Hilfe des Zootierarztes gerettet werden. Dieses dankte die aufwendige Behandlung, indem es sich mehrfach einer Kontrolle mit notwendiger Untersuchung durch Flucht geschickt entzog. Seit gestern hat es nun seine Ohrmarken und ist damit offiziell im Zoo Halle geboren.


© Parkscout / Zoo Halle




 




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